Medikation bei Adhs

Arzneimittel für Adhs

Hinweise zur Behandlung von ADHS mit Medikamenten oder psychotropen Medikamenten (z.B. Ritalin) als Ergänzung zu anderen Behandlungsformen. Förderung der ADHS-Behandlung durch Medikamente. Welche neuen Medikamente gibt es für ADHS?

Tatsächlich, die Medikamente, die es jünger gemacht haben. In manchen Fällen kann das richtige Medikament eine wichtige Säule in einem ADHS-Behandlungskonzept sein.

Mit welchen Medikamenten kann man am besten arbeiten?

Mit welchen Medikamenten kann man am besten arbeiten? Methyphenidat ist das am weitesten verbreitete Psychostimulans in Deutschland. Medikinet®, Ritalin®, Methylphenidate TAD®, Methylphenidate ratiopharm®, Methylphenidate Hexal®) und Arzneimittel mit längeren täglichen Wirkungen (Handelsnamen: Conccerta®, Equasym®retard, Medikinet®adult, Medikinet®retard, Ritalin®LA). Auch in Deutschland hat sich die Lage seit 2011 erholt. Lebensjahr ist die Fortsetzung der Therapie mit Conccerta® im Erwachsenalter erlaubt.

Somit ist Conccerta® für Erwachsene nur dann freigegeben, wenn es bereits im Teenageralter mit Carcerta® therapiert wurde und sich die Therapie für diesen Menschen als sinnvoll erweist. Für die Einstellung bei der Erwachsenenbildung ist Cercerta® nicht freigegeben. Zwar ist die Fortsetzung der Therapie über das Alter von achtzehn Jahren mit Carcerta® hinaus durch die Genehmigung gedeckt, die Übernahme der Kosten durch die Kassen nach Vollendung des sechzehn.

Mit diesen Mitteln wird dann die Therapie im Erwachsenalter als eigener Heilungsversuch betrachtet. Atomatoxetin (Handelsname: Strattera®) ist ab dem 6. Lebensmonat und zur weiteren Versorgung von Erwachsenen, die bereits vor dem vollendeten achtzehnten Lebensmonat damit therapiert worden sind, zugelassen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Patienten mit diesem Medikament bereits vor dem vollendeten Lebensalter therapiert wurden.

Begleiterscheinungen der ADHS-Therapie mit Medikamenten

Arzneimitteltherapie bei ADHS-kranken Säuglingen kann eine bedeutende ErgÃ?nzung zu anderen Therapieformen sein; in manchen FÃ?llen ist sie gar eine unabdingbare Grundvoraussetzung fÃ?r den erfolgreichen Einsatz anderer Therapieformen. Manche Kleinkinder kommen auch mit der Medikation so gut klar, dass außer einer regelmässigen Überprüfung und Betreuung der Erziehungsberechtigten keine weiteren aufwändigen Massnahmen vonnöten sind.

Die Richtlinien der Berufsverbände raten dazu, Kinder und Jugendliche mit ADHS ab sechs Jahren nach umfassender Konsultation medikamentös zu behandeln: Ist die ADHS-Symptomatik schwerwiegend und verschlechtert sie die Schulleistung, die Freizeitbeschäftigung des oder der Kinder oder Jugendlichen im schulischen, familiären oder freundschaftlichen Miteinander; können die ADHS-Symptome im Zuge der verhaltenstherapeutischen Behandlung nicht ausreichend verbessert werden und sind ADHS-Symptome nach wie vor behindernd.

Für Patientinnen und Patientinnen mit weniger ausgeprägten Symptomen wird jedoch zunächst eine verhaltenstherapeutische Therapie vorgeschlagen. Als Erstlinienmittel zur Arzneimittelbehandlung werden in den Richtlinien der Bundesrepublik Deutschland so genannte Psychostimulatoren vorgeschlagen (vor allem Methylphenidate, möglicherweise auch Dexamphetamine), aber auch Atomoxetine können unter gewissen Voraussetzungen als Erstlinienmittel verwendet werden.

Bei 70 bis 80% der ADHS-kranken Kindern reduziert das Medikament die Unachtsamkeit und Unruhe und erhöht zugleich deutlich ihre Konzentrationsfähigkeit. Der Effekt tritt nach ca. 30-45 min auf und dauert bei Arzneimitteln mit einer kurzen Wirkungsdauer ca. vier Std.. Mit diesen Arzneimitteln wird der aktive Bestandteil mit Verzögerung in den Tabs oder Kartuschen im Organismus wiedergegeben.

Patienten, die eine alltägliche Symptomkontrolle brauchen, müssen nicht mehr auf die in der Regel störende und unerfreuliche regelmässige Medikamenteneinnahme in Schule und Hobby achten. Dies gibt den Kindern auch die Möglichkeit, die Medikamente in der empfohlenen täglichen Dosierung zu kontrollieren und zu garantieren. Beim anderen in Deutschland zugelassenen Wirkstoff Atomoxetin tritt die Wirksamkeit nicht am ersten Tag, sondern in der Regel nur etwa sechs auf.

Mit diesem Arzneimittel muss die Dosierung in einem Therapiestudium nach und nach erhöht werden. Die Wirkung von Atoxetin zeigt sich in der Regel den ganzen Tag über. Atomatoxetin muss nicht auf ein spezielles Verschreibungsrezept verschrieben werden, da keine Gefahr von Missbrauch gegeben ist. Ebenso ist bei Atommodetin eine permanente Therapie mit regelmässigen Outlet-Tests erforderlich. Meistens gibt es keine oder nur geringfügige Begleiterscheinungen bei der Medikamenteneinnahme.

Zudem sind die Begleiterscheinungen oft nur temporär und verschwunden nach Beendigung eines Arzneimittels. Häufigste Begleiterscheinungen sind Appetitlosigkeit, Brechreiz, Schlafstörungen, erhöhter Puls und Blutdruck können in einigen FÃ?llen bei der Anwendung von Psychostimulatoren vorkommen. Eine temporäre Verlangsamung des Wachstums ist ebenfalls eine der wenigen Nachwirkungen. Allerdings sind diese Begleiterscheinungen in der Regelfall nicht sehr schwerwiegend oder abnehmend, wenn die Dosierung reduziert wird.

Selbst bei längerem Gebrauch gibt es kaum schwerwiegende Nachwirkungen. Ein regelmäßiger medizinischer Check des Medikaments, insbesondere der Dosis (z.B. auch Dosierungsanpassung bei Größe und Gewichtszunahme), ist für alle Patientinnen und Patientinnen ohne Rücksicht auf mögliche Begleiterscheinungen notwendig. Während der Langzeittherapie müssen Gewicht und Größe vom Arzt regelmässig überprüft werden, da die Gewichts- und Größenentwicklung gestört sein kann.

Obwohl die Arzneimittelbehandlung bei der Mehrheit der betroffenen Kindern und Heranwachsenden wirksam ist, gibt es auch einige, die nicht von der Arzneimittelbehandlung profitierten und einige haben Nachteile. Daher muss im Zuge einer Kontrollstudie eine präzise Untersuchung der Effektivität und der möglichen Begleiterscheinungen durchgeführt werden.

Es sollte regelmässig (nach 6 - 12 Monaten) geprüft werden, ob eine Fortsetzung der Therapie notwendig ist.

Mehr zum Thema