Musiktheorie

Spieltheorie

Für Liebhaber einer Musiklehre oder zur ergänzenden Vorbereitung auf eine Aufnahmeprüfung. Einführung in die Musiktheorie (nicht nur) für Gitarristen. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die Musiktheorie ist sowohl ein Zweig der Musiktheorie als auch eine unabhängige kunstwissenschaftliche Fachrichtung, die sich mit Harmonie, Kontrastpunkt, Formtheorie und Musikanalyse beschäftigt. Im alten Griechenland war die Musiktheorie hoch entwickelt. Es wurde bereits versucht, ein Tonsystem zu formulieren, eine differenziertere Notation der Töne verwendet und umfangreiche Gespräche über die möglichen ethischen und charakterlichen Inhalte von Musikthemen und Musizieren geführt.

Für die abendländischen Theoretiker, sowohl im Frühmittelalter als auch wieder in der Wiedergeburt, war die altgriechische Musiktheorie der Startschuss. Pythagoras wurde von Simos mit den sagenumwobenen Reportagen über Pythagoras in der Kunstschmiede zumindest seit der späten Antike mit der Entdeckung der Theoriemusik begründet. Praktische Performer und Theatermusiker hatten bis zum Hochmittelalter wenig oder gar nichts mit einander zu tun.

Auch wenn die Praxis der musikalischen Praxis (einschließlich der Komposition) den Rang eines Lehrberufes hatte und dementsprechend wenig Prestige hatte, wurde die Theoriemusik (lateinisch: Musica) innerhalb der "Sieben Liberalen Künste" zum höheren Mathematikzweig, dem "Quadrivium", gezählt. Es ging den Musiktheoretikern vor allem um mathematische, kosmologische und religiöse Überlegungen, die sie theoretisch mit Skalen und der Rhythmik in Verbindung brachten, ohne daraus je eine Klangmusik zu machen.

Mit dem Aufkommen der Polyphonie im Hochmittelalter kamen Theorie und Praxis der Musik zusammen; zum ersten Mal gab es auch Personen, die in der persönlichen Vereinigung Theorie und Komponist waren (zum Beispiel Léonin, Pérotin). Im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte entstanden gediegene kompositorische Lehren, die in vielerlei Hinsicht mit der betreffenden musikalischen Praxis interagierten.

In der Zeit der Erleuchtung begann die Musikgeschichte zu schreiben, und im neunzehnten Jh. wurde die Musiktheorie an den Musikhochschulen unterrichtet. Als die akademische Musiktheorie Ende des neunzehnten Jahrhundert gegründet wurde, wurde die Musiktheorie ("spekulative Musiktheorie") als eine der unter der Begriffsbestimmung der Systemmusikwissenschaft aufgeführten Disziplinen bezeichnet. Im Laufe der Geschichtsschreibung des Faches gewannen jedoch systemische Gesichtspunkte in der Musizierwissenschaft immer mehr an Gewicht.

Die Musiktheorie wird heute als Fach der Systemmusikwissenschaft oder als gleichnamiges Fach an Musikschulen verstanden. Häufig vorkommende Themen sind: Darüber hinaus: In der Praktik bewirkt die Verflechtung von Fachgebieten an vielen Stellen die Abschaffung einzelner Disziplinen (z.B. Kontrastpunkt und Harmonie). Musiktheoretische Kenntnisse fördern ein tieferes Verstehen der Natur und der Wirkungen der musikwissenschaftlichen Erkenntnisse.

Die Musiktheorie ist daher ein Pflichtfächer (Nebenfach) in den Kunststudiengängen der Musikakademien. In dieser Klasse sind in der Regel die Musikanalyse und das Verfassen von Style-Übungen (Komposition) miteinander verbunden, d.h. es werden durch Analysen gewonnene und anschließend praxiserprobte und in Style-Übungen überprüfte Bewertungskriterien ermittelt. Darüber hinaus bieten musikwissenschaftliche Hochschulen, Fachhochschulen, Konservatorien und einige Hochschulen große Kurse in Musiktheorie und/oder Hörbildung an, die teilweise mit verschiedenen Anforderungsprofilen und Schwerpunkten auf wissenschaftlicher, künstlerischer und pädagogischer Ebene durchgeführt werden.

Die Cambridge-Geschichte der westlichen Musiktheorie: Thomas Christensen (Hrsg.). Die Cambridge University Press, Cambridge 2002, ISBN 978-0-521-62371-1 Clemens Kühn: Musiktheorieunterricht - Musikunterricht. Guerino Mazzola, Stefan Müller: Die Topos der Musik: Geometrische Logik von Konzepten, Theorie und Performance. Büro 2002, ISBN 3-7643-5731-2. Helga de la Motte-Haber, Oliver Schwab-Felisch (ed.): Musiktheorie (= Manual of Systematic Musicology. Vol. 2).

Das ist der Musik-Verlag, Laien 2004, ISBN 3-89007-563-0. Ullrich Scheideler, Felix Wörner (ed.): Musiktheorie von der antiken bis zur heutigen (= encyclopedia of writings on music. Vol. 1). Geboren in Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-7618-2032-2 Matthias Schmidt: Musiktheorie. Kategorien: Österreichische Musikenzyklopädie. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff. In der Printausgabe: Volume 3, Publishing House of the Austrian Academy of Sciences, Vienna 2004, ISBN 3-7001-3045-7. Music Theory and Analysis (MTA).

Musiktheorie Online (MTO). Fachzeitschrift der Vereinigung für Musiktheorie (ZGMTH).

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