Nachhilfe über Internet

Tutorium via Internet

Und so funktioniert es mit Online-Tutoring in Maths & Co. Alle reden über Nachhilfe über das Internet und die Technologie dafür ist verfügbar. Die größten Vorteile des Online-Tutoring sind zweifellos die geringeren Reisekosten. Es müssen sich weder Kinder noch Lehrkräfte um Reisezeiten kümmern und können komfortabel zu Hause sein. Zum einen wird dadurch die FlexibilitÃ?

t fÃ?r den Studenten erhöht, da der Tutor vor der PrÃ?fung unbearbeitete offene LÃ?gen spontan erklÃ?

Zugleich haben Lernende in ländlicher Umgebung die Chance, beispielsweise den besten Mathematikern für die Nachhilfe zu unterrichten. Nichtsdestotrotz gibt es einige Hürden auf dem Weg zum "100% Tutoring online". Darüber hinaus ist der Unterricht über das Internet nicht für alle Altersgruppen und Schulfächer gleichermaßen aufbereitet. Das Erlernen des Schreibens, das Überfüllen des pythagoreischen Theorems in Geometrie oder französisches Vokabular - wie geht das im Internet?

Zu guter Letzt liegen die Schuldokumente - als Basis für die Nachhilfe - meist noch in gedruckter Form vor. Woran erkennt der Tutor, was im Buch von der Klassenlehrerin vermerkt wurde? Wie alt oder auf Schulniveau mit dem Online-Tutoring gestartet werden kann, richtet sich danach, wie wohl sich der Student mit dem PC fühlt und in welchem Umfang er von seinen Erziehungsberechtigten gefördert wird.

Sie ist ebenso belanglos wie wichtig: Wenn der Privatlehrer nicht "gut" ist, weil es an technischer, pedagogischer und lehrtechnischer QualitÃ?t mangelnd ist oder die "Chemie" zwischen Student und Lehramt nicht passt, dann Ã?ndert die Verständigung Ã?ber das Internet nichts. Wie beim Nachhilfeunterricht vor Ort erfordert auch der Online-Nachhilfeunterricht eine entspannte und ordentliche Lernatmosphäre.

Selbst wenn die Mehrheit der heutigen Haushalten über DSL- oder schnelle Internetanschlüsse verfügen, kann die Anschlussqualität immer noch schlecht sein. Bei aktueller Softwaresicherheit ist der Rechner nicht länger als 3 Jahre alt und wird über ein Netzwerkkabel mit dem Netzwerk in Verbindung gebracht, die Grundvoraussetzungen für eine gute Bild- und Tonsignalübertragung sind erfüllt.

Für das gegenseitige Kennenlernen von Schülern und Lehrern sind HD-Webcams empfehlenswert, die inzwischen standardmäßig in Laptops installiert sind. Wenn komplexe Konstruktionszeichnungen im Internet angefertigt werden sollen, ist auch ein Grafiktablett geeignet. Die am weitesten verbreitete freie Anwendung zur Bild- und Tonsignalübertragung ist Skyp. Zusätzlich zur Übermittlung von Webcam-Bild und -Sound blendet die Simulationssoftware auch die Bildschirmausstrahlung aus (dazu muss zunächst das Webcam-Bild ausgeschaltet werden).

So kann beispielsweise mit der Bildschirmübertragungsfunktion der Student seinen PC-Bildschirm teilen und der Kursleiter kann im Internet anpacken. Sie können Bilder und Töne einer Skype-Sitzung zur Wiederholung aufzeichnen. Mit der kostenlosen Teamviewer-Software geht der Kursleiter noch einen weiteren Weg: Er kann damit den Maustastenzeiger des Kursteilnehmers bedienen und so z. B. bei der Installation der benötigten Lernprogramme mitwirken.

Wenn es mehr als zwei Orte gibt, an denen Menschen in den Unterricht einbezogen werden sollten (z.B. zwei Studenten), ist die Anwendung Google Hangout geeignet. Mit ihm können bis zu zehn Teilnehmende kostenlos Videokonferenzen abspielen. Obwohl die Bild- und Tonsendung auf Basis von Google und Google erfolgt, gibt es Spezialanwendungen zur Förderung verschiedener Themen.

Twiddla (alternativ: Awwapp) ist ein kostenloses Onlineprogramm als virtuelles Brett und ist sowohl für mathematische als auch für linguistische Themen geeignet. In kürzester Zeit können so im Internet zusammenhängende Pläne oder Schriften erzeugt und abgespeichert werden. Studenten und Lehrende sehen immer die selbe "Tafel". Insbesondere für die Geografie ist der kostenfreie "Virtual Globus" Kartenmacher von National Geograpic neben Google Maps und Earth eine weitere Möglichkeit zum Schulatlas.

Ähnlich wie im Atlas können Klima- oder Ökonomiekarten im Internet eingesehen werden. Häufig besteht das Hauptproblem darin, dass viele Schuldokumente nur in gedruckter Form zur Verfügung stehen und daher nur unter Schwierigkeiten zwischen Schülern und Tutoren ausgetauscht werden können. Umso komfortabler - und für die jüngeren Studierenden leichter - sind so genannte Dokumenten-Kameras. Abbildung der Dokumentkamera, z.B. unsere Gymi-Vorbereitungsvideos.

Statt gleich "ins Kaltwasser " zu steigen und sich zwischen "vor Ort" und "online" zu entschließen, besteht die Möglichkeit, mit dem traditionellen Vor-Ort-Training zu beginnen und den Online-Training als Ergänzung zu verwenden. Das hat den Vorzug, dass sich zunächst zwischen dem Lernenden und dem Tutor ein vertrauensvolles Verhältnis und eine gute Lernatmosphäre entwickeln kann.

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