Offenes Lernen

Open Learning

Open Learning betrachtet konsequent die Schülerseite und ist jedes Lernen, das vom Schüler selbst bestimmt wird. Open Learning - offener Unterricht. Das offene Lernen in der beruflichen Bildung ist die optimale Form des Lernens, um die im Arbeitsalltag erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben. Open Learning/Montessori soll den Schülern die Möglichkeit bieten, sich Wissen, soziale Kompetenz und die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Teamarbeit anzueignen.

mw-headline" id="Mehrdimensionales_Bestimmungsraster">Mehrdimensionales Bestimmungsraster[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Open Learning schaut immer auf die Seite der Studenten und ist jedes Lernen, das vom Studenten selbst bestimmt wird. Noch immer wird der Ausdruck offenes Lernen in Schulen und in Bildungsdiskussionen sehr differenziert verwendet. In Anlehnung an die Kollegen Lenner und Brgelmann zeigt Falko Peschel anhand eines mehrdimensionalen Identifikationsrasters, inwiefern offenes Lernen im Schulunterricht möglich ist oder wie der Schulunterricht so umgestaltet werden kann, dass der Offenheitsgrad des Lernprozesses gesteigert werden kann.

Dies ermöglicht es den Studierenden, mehr Eigenverantwortung in Relation zum eigenen Lernen zu messen. Open Learning kann daher im Sinne dieses Definitionsrasters klar und deutlich eingesetzt werden[1]. Jede Form des Lernens kann in Hinblick auf den Offenheitsgrad vergleichbar gemacht werden. Der Kursleiter legt fest, wann und wo wer mit wem zusammenarbeiten darf.

Inhaltsübergreifende Arbeitsprojekte (Mathematik, Fremdsprache, Lerner sind nicht mehr auf (fach-)didaktische Hierarchien von Materialien angewiesen; sie sind nicht an das Lernen für Lerner verpflichtet. Stattdessen prägen ihre Belange ihren interdisziplinären Lehrprozess und den gesellschaftlichen Verlauf im Klassenzimmer. Durch entsprechende Gestaltungsformen der allgemeinen Lernalterzeit, die sich grundsätzlich vom traditionellen Lernen abheben, kann jeder seine eigenen Belange beitragen und entscheiden, wie er/sie die Lernzeiten nutzt.

Mit ähnlichen Interessensgebieten können andere Schülerinnen und Schüler kooperieren oder an ihren persönlichen Fragestellungen zu diesem Thema arbeiten. Dabei werden die erforderlichen Lerneinheiten zwischen den Teilnehmern ausgehandelt. Außerdem kann es passieren, dass nur ein einziger Lerner an einem Arbeitsprojekt teilnimmt. Der Lehrkörper befindet sich in einem radikalen Wandel: Anstatt zu bestimmen, ob die Studenten lernen, was sie lernen sollen, ist der Pädagoge ein Lernförderer, der jedem Studenten beim Lernen und Überprüfen behilflich ist, was ihn betrifft, zu beachten und diesen Vorgang bewußt zu lenken.

Anstelle der Defizitanalyse (das können Sie noch nicht tun!) gibt es eine Sichtweise, die das Selbst des Schülers unterstützt (das habe ich bereits herausgefunden) und eine am persönlichen Wachsen des Schülers ausgerichtete Begleitmusik, möglicherweise mit Hinweisen auf das Unbekannte, auf wesentliche Verbindungen, auf Widersprüche, etc. Ausschlaggebend dabei ist, dass der Lerner allein die Stärke und Ausrichtung des holistischen Lehrprozesses festlegt.

Darüber hinaus legt der Dozent nicht mehr den gesellschaftlichen Verlauf und die Wechselwirkungen der Gruppe außerhalb der Gruppe fest. Für diese Vorgänge sind die Lerner selbst zuständig - der Lehrende ist nur ein Teil von ihnen. Durch seinen Erkenntnisvorsprung zentriert er den Lehrprozess nicht mehr auf sich selbst, er führt keine Sozialnormen mehr durch, die Bildung von externen Kontakten der Lerner (z.B. während einer Erkundung) ist nicht mehr allein von ihm abhÃ?ngig.

Sogar die Befolgung der gesellschaftlichen Standards, die die Lerner selbst festgelegt haben, ist nicht die Pflicht des Lehrers. In diesem Fall ist es nicht die Pflicht des Lerners. Die Lehrerin darf sich nicht in die Funktion des stillen Betrachters zurÃ??ckziehen und die Unterrichtstunde sich selbst unterordnen. Es ist derjenige, der alle Tätigkeiten der Lernerinnen und Lerner begleitet und vorantreibt - sei es in beruflicher/transversaler Sicht, in gesellschaftlicher Sicht oder auch in Hinblick auf externe Kontakte.

Sie ist die "Partei" jedes Schülers - auch aus gesellschaftlicher Sicht. Anstatt Gegenstand von "Lehren" zu sein, ist jeder Schüler nun Gegenstand seines eigenen Lernprozesses. Anstatt sich gemütlich zurücklehnen und angebotenes Lehrmaterial annehmen oder ablehnen (oder gar torpedieren), Lernmaterial verbrauchen und mit entsprechenden Methoden die gesetzten Voraussetzungen mehr oder weniger gut erfüllen zu können, bedeutet offenes Lernen in der (ungewohnten) Situa-tion nicht lernen zu müssen, sondern lernen zu dürfen.

Deshalb kann es zu erheblichen Problemen beim Übergang von der "traditionellen Lehre" zum offenen Lernen kommen. Zudem können sich die Schülerinnen und Schüler nicht mehr auf die Befehlshand des Lehrenden stützen, sondern lernen, individuelle Sichtweisen und Verhaltensweisen kennen, annehmen oder ablehnen zu lernen. Man lernt, Rücksichtnahme füreinander zu zeigen und zugleich um einen festen Sitz in der Lerngemeinschaft zu kämpfen.

Er lernt, dass sein eigenes Verhalten Konsequenzen für andere hat und dass er von der Lerngemeinschaft für diese Konsequenzen zur Rechenschaft gezogen werden kann. Dennoch haben die Kleinen bereits vor der Schulzeit "Lebenserfahrung" erworben und verhalten sich auf der Grundlage dieser Erlebnisse zunächst in der Gruppe. Dennoch müssen die Lerner immer darüber nachdenken, ob sie die im Unterricht gebotenen Chancen für die Arbeit an Arbeitsprojekten nutzen oder nicht.

Der Lerner ist stets in der Lage, seine eigenen Belange zu verfolgen. Hier zeigt sich, dass offenes Lernen auch das persönliche Umgang mit Zeit und Werten sowie die Ausbildung einschließt und damit einen weitaus größeren Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung hat als herkömmlicher Lehrbetrieb. Dabei muss jeder Teilnehmer selbst bestimmen, was er tun und was nicht.

Sie hat die Funktion der "Öffentlichkeit": Sie kann z.B. Vorschriften festlegen, Grenzwerte festlegen. Verletzungen können dann von jedem Klassenmitglied erkannt und zur Sprache gebracht werden. Dabei geht die Kritikergruppe des Open Learning davon aus, dass das Lernen in der schulischen Ausbildung ohne formalen Unterricht erfolgt, ohne einen Lehrenden, der einen Fachüberblick hat und damit festlegt, was zu lernen ist, ohne Motivierung durch den Lehrenden, nicht oder nur sehr willkürlich.

Es wird auf die täglichen Erfahrungen der Lehrkräfte Bezug genommen. Open Learning ist daher ineffektiv und unsytematisch. Nur durch geordnetes Lehren ist es möglich, Lerninhalte in einer aussagekräftigen Reihenfolge zu transportieren und so auch komplexere Lerninhalte adäquat und korrekt darzustellen. Die Mischung aus "offenem Lernen" und (reformpädagogischem) Lernen unterschiedlicher Richtung erfolgt immer wieder.

Obwohl diese Formen des Lernens auch den Ruf haben, "offen" zu sein, prägen sie den Inhalt der "Offenheit" auf eine ganz andere Weise - und zwar viel begrenztere Weise. F. Peschel: Offene Lektionen. Schneidersche Verlagsanstalt, Hohengen hren 2002, ISBN 3-89676-531-0, Promotion an der Universität Mannheim, (Preis für herausragende Leistungen in der Wissenschaft). F. Peschel: Offene Lektionen: Vorstellung, Wirklichkeit, Perspektive und ein bewährtes Evaluierungskonzept.

Schneiders Verlags Hohengehren, Saltmannsweiler 2003, ISBN 3-89676-714-3 (2. gleichbleibende Ausgabe: ibid 2006, ISBN 3-8340-0136-8; dritte gleichbleibende Ausgabe: ibid 2010, ISBN 978-3-8340-0136-8). Karl R. Rogers: Lernen in frei. Über die Reform des Bildungswesens in Schulen und Universitäten. Merrill, Columbus OH 1969, ISBN 0-675-09519-0 (Studium der Person)) Auch offene Lehre, aber als Oberbegriff (offenere Formen der Lehre): Michael Bannach: Selfbestimmtes Lernen.

Schneidersche Verlagsausgabe Hohengehren, Saltmannsweiler 2002, ISBN 3-89676-525-6 (Grundlagen der schulpädagogischen 41), (At the same time: Berlin, Hochsch. der ünste, disiss., 2001). also open teaching, but as a general term (more open forms of teaching): ? F. Peschel: Open teaching. Abschnitt II, Schneidverlag, Hohenengehren 2002, S. 36 ff. F. Peschel: Offene Lektionen. Abschnitt II, Schneidverlag, Hohenengehren 2002, S. 253 ff.

F. Peschel: Offene Lektionen. Abschnitt II, Schneidverlag, Hohenengehren 2002, S. 246 ff. Peschel, 2006, z.B. für die Arithmetik: S. 665 f. Eiko Jürgens: Die "neue" reformpädagogische Pädagogik und die Initiative Offene Bildung.

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