Pädagogische Beratung Definition

Definition der pädagogischen Beratung

kann auch auf die österreichische Definition von Bildungsberatung oder pädagogischer Beratung und Lernberatung angewendet werden. Didaktische Beratung. Eine Kurzübersicht Ich möchte mich im Rahmen dieser Semesterarbeit mit dem Themenbereich "Pädagogische Beratung" befassen. Weil Beratung ein sehr facettenreiches Gebiet ist, aber die Präsentation aller Einzelbereiche für diese Haushaltsarbeit kaum möglich ist, werde ich mich auf einige der wesentlichen Merkmale der Beratung beschränk. Diese sind in meiner Diskussion mit diversen Autorinnen und Autoren entstanden.

Zunächst ist zwischen informellem und professionellem Beraten zu unterscheiden. Dann möchte ich die Besonderheiten der Berater-Kunden-Beziehung und die unterschiedlichen Beratungs-Situationen erläutern, um eventuelle Problemstellungen am Ende zu erörtern. Das von Christina Krause et al. (2003) herausgegebene Werk "Pädagogische Beratung" sowie Beiträge der Autorinnen Nestmann, Sickendieck & Engel dienen als literarische Grundlage für diese Haushaltsarbeit.

Nach der Vorstellung einiger Charakteristika, die auch für die pädagogische Beratung zutreffen können, werde ich mich mit den spezifischen Merkmalen der pädagogischen Beratung beschäftigen. Zu diesem Zweck werden die Grenzprobleme zwischen der pädagogischen Beratung und anderen Formen der Beratung am Beispiel der psychologischen Beratung diskutiert. Dann werde ich unterschiedliche Ansätze zur Beratung erläutern, um zu veranschaulichen, wie sich ihr Verstehen auf die pädagogische Beratung auswirkt.

Dann möchte ich die Beweggründe für den Einsatz von Consulting, die Voraussetzungen für den Berater und die mögl. Effektivität eines in mehrere Etappen unterteilten Consulting-Prozesses darstellen. Zum Abschluss dieses Abschnitts der Hausaufgaben werde ich über die Problematik der pädagogischen Beratung berichten. Damit man einen Eindruck von der Vielfalt der pädagogischen Beratung bekommt, ist auf eine weitere Beratungsform - die Gesundheitswesensberatung - hinzuweisen.

Dieses Beispiel zeigt, dass das Arbeitsfeld einer Pädagogin nicht klar auf ein Arbeitsfeld begrenzt ist und dass die Formen der Beratung kombiniert werden sollten. Zusätzlich zu einer Gesundheitsdefinition sollten sowohl das Gesundheitsförderungsprogramm als auch das heilgenetische Verständnis von Krankheit kurz diskutiert und die sich daraus ergebenden Chancen für die Bildungsberatung aufgezeigt werden.

Ich werde im letzten Teil des Beitrags die Resultate meiner Diskussionen mit diversen Autorinnen und Autoren rund um das Themenfeld Consulting kurz zusammengefasst. Schließlich möchte ich die Charakteristika der pädagogischen Beratung herausstellen und sie von den in 2.2 vorgestellten Charakteristika der psychologischen Beratung (Schmalohr 2001) unterscheiden. Ziel ist es, klarzustellen, was die pädagogische Beratung ausmacht.

Die Beratung ist ein facettenreiches Betätigungsfeld und kann daher nicht auf eine Fachrichtung begrenzt werden. Es geschieht tagtäglich als interpersonelle Begegnung in der Familie, in der Schule, im Unternehmen und an Stellen, die nicht ausdrücklich als Beratungszentren bezeichnet sind, auf informeller Basis. Allerdings ist die Form der Beratung, auf die ich in diesem Teil des Beitrags näher eingehen möchte, eine fachliche Ausprägung, die von Spezialisten in Beratungszentren, Kliniken oder Arztpraxen vorgenommen wird.

Den genannten Beratungsformen ist gemein, dass es um die Förderung der Zusammenarbeit zwischen zwei oder mehr Teilnehmern geht, von denen der eine hilft, während der andere mitwirkt. Die Gründe für eine Beratung können vielfältig sein, oft geht es um den Bedarf an Informationen oder die Aussicht, einen unsicheren Bereich im Alltag des Kunden zu stabilisieren, was auch die Identifizierung von Fehlern und die Entlarvung von Resourcen beinhalten kann (vgl. Krause 2003a, S.28/29).

Einer der Unterschiede zwischen informaler und beruflicher Beratung besteht darin, dass professionelle Beratung eine Kunden-Berater-Beziehung ist, in der die Beraterin bemüht ist, dem Klienten im Zusammenhang mit einer Fragestellung oder einem Problemfeld Orientierungshilfe oder Eindeutigkeit zu bieten. Die beratende Klientin wird beim Erlangen von Verarbeitungs- und Bewältigungsfähigkeiten begleitet, damit sie ihre Probleme abbauen kann (vgl. Sickendieck et al. 1999).

Die Beratung kann "präventive, heilende und rehabilitierende Tätigkeiten erfüllen" und damit entweder vor dem Auftreten eines Konflikts, bei aktuellen oder vergangenen Problemsituationen, deren Konsequenzen noch Einfluss auf die Kundensituation haben, zur Verfügung gestellt werden (ebd., S.13). Laut Reinhard Fuhr (2003a) ist der schwierigste Teil des Beratungsprozesses gerade die Etablierung dieses besonderen Beratungsverhältnisses, da jeder Mandant unterschiedliche Charakteristika hat und es keine Handlungsanweisungen für den Betreuer gibt, die vermitteln, wann welches Benehmen angemessen ist.

Derzeit verfügt die Schulung über keine derartigen Zuständigkeiten (ebd., S.32), aber der Betreuer muss sich trotzdem die Intensivität der Beziehung zwischen dem Betreuer und dem Klienten klar machen (ebd., S.38). Der Kunde darf während des Konsultationsverfahrens nicht verletzt oder verändert werden (siehe dazu die Ausführungen in den Abschnitten A. S. 164 ff.); die Angaben müssen streng geheim gehalten werden.

Die Beziehung zwischen Beratern und Kunden setzt sich aus zwei Arten von Beziehungen zusammen: einer funktionellen (professionellen) Beziehung, die eine unsymmetrische Wissensverteilung zwischen Beratern und Kunden beinhaltet, die dem Berater durch die Schulung den Status eines Experten zuweist, und einer persöhnlichen Beziehung, die durch eine symmetrische Beziehung gekennzeichnet sein sollte. Insbesondere können Beeinträchtigungen auf der menschlichen Seite den Beratungszeitpunkt dementsprechend beeinträchtigen und sich auch auf die Inhaltsebene auswirken.

Nicht immer müssen sich die störenden Faktoren auf die Beziehungen zwischen dem Klienten und der Beraterin beziehen: Erfahrungen im Alltagsleben oder beziehungsbedingte Störungen der Umgebung können sich auf die Beziehungen auswirken, auch wenn sie nicht der tatsächliche Anlass für die Beratung sind und daher zunächst kein Thema waren (vgl. 2003a ff. 2003a, S. 39-41). Diese Beziehungsstruktur könnte sich auch auf die Kundenbeziehung zwischen Beratern und Kunden auswirken.

Eine weitere Besonderheit, die fachliche Beratung von formloser Beratung abhebt, ist die Beziehung zwischen Beratern und Kunden. Im Gegensatz zu einem möglichen Gesprächstermin zwischen Freundinnen und Kollegen oder Familienmitgliedern hat der Berufsberater kein privates Interessen an der Ausrichtung der Beratung oder des Klienten (siehe auch: Siickendieck & Nestmann 2003, S.155) und sollte eine neutralere Einstellung anstreben.

Reinhard Fuhr (2003a, S.39) bezieht sich daher insbesondere auf die Objektivität des Konsultationsprozesses. Die Beratung sollte wertfreie sein, der Kunde sollte nicht den Anschein erwecken, eine Auswertung für seine Äußerungen zu haben. Daher sollte die Beratung nach Nesttmann ( "Sickendieck et al. 1999, S. 13) nicht mit der Beratungstätigkeit vergleichbar sein.

Im Rahmen der Beratung sollte der Kunde verschiedene Perspektiven für sein Anliegen ausarbeiten und keine Handlungsanweisungen mitnehmen. Er sollte seine Fähigkeiten erkennen und gegebenenfalls wiederherstellen, damit der Mandant seine zukünftige Lage auch ohne die Unterstützung des Consultants bewältigen kann. Die Beraterin/der Berater gibt ihm Anregungen, wie man mit Problemstellungen angemessen umgeht und andere Standpunkte vertritt (vgl. Krankendieck 2003).

Obwohl die meisten Konsultationen freiwillig sind und der Kunde die Moeglichkeit hat, die Session zu jeder Zeit zu beenden, ist zu beachten, dass nicht alle Konsultationen freiwillig sind. Vor allem im Sozial-, Medizin- und Rechtsbereich kann die Beratung bei Bewährungsbedarf in Gestalt der Arzneimittelberatung oder gerichtliche Verfügungen über die familiäre Beratung nach einem Scheidungsverfahren veranlasst werden.

Hier sind die Kunden nicht von selbst zur Beratung erschienen, was sich nachteilig auf die Beziehung zwischen Berater und Kunde auswirkt. Mit dieser Ausnahmeregelung ist es möglich, eine Differenzierung nach der Form der Motivierung vorzunehmen, die den Kunden zur Beratungsgesprächsführung führte. Man kann zwischen drei Ebenen unterscheiden: "kann", "sollte" oder "muss" Beratung.

Der erste Schritt stellt die meisten Fällen dar und ist freiwilliger Natur, der zweite Schritt zeigt, dass eine Beratung sinnvoll wäre, weil ein akutes oder akutes Phänomen vorliegt, aber es gibt noch die Chance, es ohne die Unterstützung einer Beratung zu lösen. Abschließend ist anzumerken, dass dies nur einige der Möglichkeiten sind, die ein Beratungsverhältnis bestimmen.

Abhängig vom Betreuungsansatz kann das Beziehungsgeflecht zwischen Betreuer und Kunde noch unterschiedlich sein (Fuhr 2003a). Weil sich im Zuge der Weiterentwicklung der Beratung als Fachrichtung ein verändertes Verständnis des Ansatzes ergeben hat, das auch die pädagogische Beratung tangiert, werde ich die Ansätze der Beratung unter Ziffer 2. 2 kurz aufzeigen. Die Beratung ist mit unterschiedlichen Fragestellungen behaftet, die zum einen die Natur des Kunden oder zum anderen die Beratung als Fachgebiet mit einbeziehen.

Eine Problematik, die den Kunden und das Beratungsverhältnis betrifft, können eingefahrene Ansichten oder Klischees sein, aber auch Erwartungshaltungen, die an den Kunden gerichtet, aber nicht erfüllbar sind. Daher sollte sich der Betreuer über alle Beeinträchtigungen im Klaren sein, die ihm durch seinen Beruf in den Sinn kommen können. Deshalb ist es für den Consultant und den Kunden von Bedeutung, in den ersten Gesprächen zu prüfen, ob eine Kooperation für ihn möglich ist.

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