Privatschulen in der Schweiz

Sprachschulen in der Schweiz

Meine Vorlesung beginnt mit der Regeneration. Das ist es, wie die Schweizer Geschichte es nennt. Internationale Schulen sind krisenfest. So sind die Orte an den renommiertesten schweizerischen Hochschulen der höchsten Preiskategorie auch in konjunkturell ungewissen Phasen stark ausgelastet. Auf dem 28 Hektar großen Anwesen bei Rollen mit fantastischem Blick auf den Genfersee und die Savoyer Alpen werden die Swimmingpools und Tenniskurse ihr Bestes geben, um den Tagträumen freien Lauf zu lassen.

Die Arbeit wird in Le Rosey erledigt, auch wenn die Prüfung zu Ende ist und die meisten Studenten den Schulhof bereits verlassen haben.

Der Einzug nach Gstaad, der Winterresidenz des bekannten schweizerischen Schulinternats, erfolgt Ende November und anfangs Jahr. Es gibt einen Dozenten für jeweils drei bis vier Studenten, und alle Unterrichtsstunden können auf Deutsch oder Spanisch von der Grundschule bis zum French Baccalaureate oder dem International Baccalaureate (IB) absolviert werden. Die 400 Schülerschaften aus 66 Nationen haben auch Zugang zu nahezu allen neuen technologischen Leistungen, um das Erlernen zu vereinfachen und das Gelernte erlebbar zu machen.

In Le Rosey gibt es auch einen Yachtclub und Ställe in den umgebenden Jura-Hügeln. Neben der intellektuellen Weiterentwicklung der Kinder wird in der Grundschule großen Wert auf das körperliche und geistige Wohlbefinden gelegt. Zugleich bemüht sich Le Rosey um eine kontinuierliche Erneuerung des Internats. Aber auch die fortlaufenden Investitionstätigkeiten sollen sicherstellen, dass das schweizerische Schulinternat mit der Weiterentwicklung seiner internationalen Konkurrenten, insbesondere der brit. elitären Schulen, Schritt halten kann.

In Le Rosey müssen die Nachkommen für ein Jahr etwas über CHF 100'000. Natürlich begrenzen die Ausgaben den Interessentenkreis erheblich, aber das Schulinternat hat anscheinend kaum jemals unter einer fehlenden Nachfragesituation zu leiden. Immer muss er Studenten ablehnen, weil alle Räume besetzt sind, erklÃ??rt Gudin.

Außerdem hat die Hochschule ein Kontingentsystem eingeführt, nach dem nicht mehr als 10% der Jugendlichen aus einem einzigen Staat kommen dürfen. Für die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen ist die ethische und geographische Diversität von grosser Bedeutung und ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidungsfindung, ihre Waisenkinder in die Schweiz zu entsenden. Auch Karsten Plöger, Leiter des Lyzeums Alpinum Zuoz, hält diesen Differenz für sehr bedeutsam.

Für die Erziehungsberechtigten bedeutet die Internazionalität des Lyzeums viel. Es hat eine integrierende Wirkung und ist für die Studierenden sehr ergiebig. Wie Le Rosey hat auch das Lyzeum ein Kontingentsystem, das dafür sorgt, dass nicht zu viele Studierende aus einem bestimmten Herkunftsland kommen. Der Ort bietet Platz für 900 Studenten und ist mehr wie ein Universitätscampus als ein Schulinternat.

Auf seinen 13 Hektar hingegen lehrt er nur 300 Kinder, und nur 200 wohnen auf dem Schulgelände. Neben ihrem internationalen Charakter sind auch Orte in schweizerischen Internaten wie Le Rosey, dem Lyceum ALPIN oder dem Departement für Bildung und Erziehung im Waadtländer Stadtteil Viktoria gefragt.

Natürlich steigern auch die politischen Stabilitäten und die damit verbundene hohe Fluktuation die Anziehungskraft des Wirtschaftsstandortes Schweiz. Die Schönheit der Natur mit ihren alpinen Gipfeln und Bergseen und die lange Internatstradition auf dem Lande machen den Rest aus. Schon Ende des neunzehnten Jahrhundert sandten viele Engländer ihre Schützlinge aus London und anderen Städten Europas in schweizerische Pensionsschulen, damit sie in einer naturbelassenen Umwelt aufgewachsen sind und dem Dunst der Großstädte entgehen konnten.

In den letzten Jahren hat das Lyzeum daher mit der Erschließung neuer Absatzmärkte durchgesetzt. Es wird davon ausgegangen, dass die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler für das Lehramt am Alpinismus auch in den kommenden Jahren aus Europa kommen wird.

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