Privatunterricht 2008

Nachhilfeunterricht 2008

Einzelunterricht ein Film von Joachim Lafosse mit Jonas Bloquet, Jonathan Zaccaï. Besetzung zu Privatstunden In Verlegenheit bringt Jonas sein Glass in Schlücke. Allmählich gewöhnen sie sich an diese Form des Tischgesprächs, das unerbittliche Gespräch über ihr Sexleben. Pierre, Didier und Natalie, die alle zweimal so betagt sind wie Jonas, scheinen nur das Beste zu wollen: seine bestmögliche Zufriedenheit. Er ist gerade das erste Mal mit einem gemeinsamen Mädel und gerade mal defloriert.

Die offenen Spitzen der Großen, die manchmal zu einer direkten visuellen Anweisung führen, kommen ihm entgegen.

Nachhilfeunterricht

Bewerten Sie: Jonas, der gerne Tennis mag, aber in der schulischen Ausbildung unbarmherzig scheitert, will sich selbst auf eine besonders schwierige Prüfung einlassen. In dieser fast unmöglich gewordenen Arbeit unterstützen ihn die drei Freundinnen seiner Eltern und bringen Algebra, Camus, Stickoxide und Geschlechtsverkehr mit ihm Tag für Tag zusammen.

Handelt es sich um einen Pädophiliefilm oder einen Pädophilenfilm?

Kritiker des Privatunterrichts

Die Belgierin Joachim Lafosse zählt zu denjenigen, die argwöhnisch werden, wenn es keine Hindernisse mehr für das gemeinsame Leben gibt. Mit " Nue Proprieté ", seinem Vorgängerfilm, wird das grenzenlose Nebeneinander einer vaterlosen Familie zu einem Staat der Platzangst, der erdrücken kann. Lafosses Protagonist, der 16-jährige Jonas (Jonas Bloquet), steht vor nicht nur einer, sondern vielen Schwellenwerten.

Doch all diese Grenzen sind nicht nur mit Angst um ihn gefüllt, sondern auch mit der Erwartung, dass er das ganze Jahr über sicher durchs Überleben gehen kann, wenn er sie erlangt hat. Der Umbruch in seinem Lebenslauf erfolgt sehr rasch, plötzlich wird er mit den Folgen seines Handelns in Berührung gebracht. Das sagt Lafosse in einem ruhigen Tempo, was natürlich nicht beruhigend ist, sondern Platz für Unklarheiten gibt.

In großer, paradiesisch erscheinender Freiraumfreiheit erwachsen. Die Stellvertreter seiner Eltern und ihres besten Freundes Pierre (Jonathan Zaccai) kennt keine tabuisierten und voreingenommenen Vorstellungen, in ihrem täglichen Umgang mit den Glückutopien der 70er Jahren. Das erste Mal, dass Jonas darüber spricht, ist beim Abendessen, über seine Unannehmlichkeiten und das Vertrauen, dass beim Geschlechtsverkehr noch alles gelernt werden kann.

Er ist eine einfache Jägerin für die Strategie einer unbeabsichtigten Handhabung, die aber gezielt den Weg zur Sedierung ebnet.

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