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Existieren Privatstunden auf Netflix, Amazon, Sky Ticket, iTunes und Co? Privatunterricht "Wie lange dauert es, bis du zum Höhepunkt kommst?"

Privatunterricht "Wie lange dauert es, bis du zum Höhepunkt kommst?" In Verlegenheit bringt Jonas sein Glass in Schlücke. Allmählich gewöhnen wir uns an diese Form des Tischgesprächs, das unerbittliche Gespräch über sein Sexleben. Pierre, Didier und Natalie, die alle zweimal so betagt sind wie Jonas, scheinen nur das Beste zu wollen: seine bestmögliche Zufriedenheit.

Er ist gerade das erste Mal mit einem gemeinsamen Mädel und gerade mal defloriert. Eine merkwürdige Situation, die der bereits zweifach für den Golden Leopard nominierte Direktor Joachim Lafosse in seinem Dokumentarfilm mit dem ursprünglichen Titel ÉLÈVE LIBRE ausbaut. Jonas, der gerne Tennistraining macht, aber in der Uni unbarmherzig scheitert, will sich selbst auf eine besonders schwierige Prüfung einrichten.

In dieser fast unmöglich gewordenen Arbeit unterstützen ihn die drei Freundinnen seiner Mama (die in einer anderen Großstadt lebt) und trommeln Algebra, Camus, Stickoxide und Geschlechtsverkehr mit ihm Tag für Tag. Aber was aus der Perspektive des ungeübten Knaben grosszügig und konsensuell erscheint, erweist sich nach und nach als eine bewusste Aufweichung seiner noch nicht festgelegten Begrenzungen.

Einzelunterricht (B

Jonas will eines Tages Tennisstar werden, unterliegt aber in den Entscheidungskampf. Schon in der Schulzeit funktioniert es nicht sehr gut, und so entscheidet er sich, sich selbst auf eine besonders schwierige Nachuntersuchung einzustellen. Pierre, Didier und Nathalie's Unterstützung ist nützlich - Freundinnen seiner nahezu zweimal so alten Mami.

Aber neben ihren schulischen Erfolgen sind sie auch an Jonas' sexueller Entfaltung interessiert. Vor allem Pierre, der sich wie ein "freier Geist" verhält, löst bald alle Züge ab. Bald entpuppt sich die lose anfangende Coming-of-Age-Geschichte des "Privatunterricht" als eine Story über die bewusste Beeinflussung eines verwirrten Teenagers, die vom preisgekrönten belgischen Filmemacher Joachim Lafosse sensibel inszeniert wurde.

Lafosse schafft es mit ruhigem Kameraeinsatz und gründlich komponierten, ruhigen und ruhigen Standbildern, eine Analysedistanz zu den Ereignissen aufrechtzuerhalten und überlässt durch diese feinfühlige und verhaltene Erzählfassung dem Betrachter selbst das Urteil über die Ereignisse.

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