Privatunterricht zu Hause

Nachhilfe zu Hause

Das liegt nicht zuletzt daran, dass der soziale Druck geringer ist. Viele Absolventen, die zu Hause unterrichtet wurden, kennen wir. Es gibt viele Gründe, den Unterricht zu Hause zu besuchen.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Die Heimschule (auch Hausschule, Heimschule, Domizilschule oder Heimschule) ist eine Bildungsform, bei der die Kleinen zu Hause von ihren Erziehungsberechtigten oder von Privatpädagogen anstelle von Schulunterricht unterrichten werden. Bis zur Einführung der Pflichtschule war die Heimschule vor allem in den oberen Klassen weit verbreitet; in den meisten Königsdynastien Europas war es erst in der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert Brauch, Nachkommen zur Schulzeit zu entsenden.

Die Sehnsucht nach einer Heimschule hat viele Grund. Ein Elternteil weigert sich, sein eigenes Baby gegen seinen eigenen Willensanstoß zur Schulbank zu schicken. Die Teilnahme an der Schulzeit steht im Widerspruch zu den Bildungsvorstellungen oder -zielen der Erziehungsberechtigten (z.B. Abkehr von der Sexualerziehung oder Lehrinhalten wie der Evolutionstheorie). In der Hausschule sieht der Elternteil ein besseres Bildungsangebot für sein eigenes Kinder.

Die Heimschule ermöglicht es den Kindern, selbst bestimmt zu entscheiden, wie sie arbeiten sollen. Die Erziehungsberechtigten weisen das öffentliche Bildungssystem zurück. Es wird angedeutet, dass das System der Schule einem geheimen Curriculum folgt, das den staatlichen Erziehungszielen zuwiderläuft. Die Erziehungsberechtigten weisen das Schulumfeld als eine Form der Sozialisation zurück. Sie wollen ihr Baby vor Gewalttaten, Schikanen, Drogen und erniedrigender Therapie aufhalten.

Die Bildung ist in den meisten europÃ?ischen LÃ?ndern obligatorisch, d.h. die Vermittlung von Wissen ist nicht an den Schulbesuch des Kindes geknÃ?pft (Pflichtschulzeit im engeren Sinne). Grundsätzlich gibt es in Österreich keine Pflichtschule, sondern nur eine Lehrpflicht. Nach dem Vorläufigen Privatunterrichtsgesetz vom 26. Juli 1850[4][5] benötigen Lehrkräfte für den Hausunterricht keinen besonderen Befähigungsnachweis; vor allem können sich auch die Erzieher (oder Erziehungsberechtigten) selbst informieren.

Am Ende eines jeden Schuljahrs muss das Kleinkind an einer staatlichen Hochschule eine externe Untersuchung ablegen, um festzustellen, ob das Unterrichtsziel der jeweiligen Schullänge (nach dem Lehrplan) erreicht wurde. Ist dies nicht der Fall, muss das Kleinkind in absehbarer Zeit seine Pflichtschule an einer staatlichen oder privaten Hochschule absolvieren - Schülerinnen und Schülern aus privaten Schulen ohne öffentliche Rechte werden nach dem selben Grundsatz untersucht.

Außerdem sind die Erziehungsberechtigten dazu angehalten, ihr Kleinkind während der Einschulungszeit (in der Regelfall in der ersten Januarwoche nach den Weihnachtsferien) dem Direktor der Grundschule im Schulbezirk vorzulegen, die für die Einhaltung der Lehrverpflichtung ab dem Stichtag ist. Der Einschreibungstermin ist "wie gewohnt" anzugeben, d.h. in der Regelfall werden die Einschreibungstermine im Schaufenster der Sprachschule bekannt gegeben.

Die Heimschule in Dänemark ist sehr frei. In Dänemark gibt es seit 1849 (Dänemarks Grundgesetz) keine Pflichtschule mehr, d.h. seit mehr als 150 Jahren. Seitdem es in Deutschland keine Pflichtschule, sondern eine Pflichtschule gibt und diese im Unterschied zur Pflichtschule in Österreich z.B. an den Besuch der Schulzeit geknüpft ist (Pflichtschule, Schulpflicht), kann nur in Ausnahmefällen auf den Besuch einer Schulausbildung verzichtet werden und eine Heimschule werden.

Das geltende Recht gestattet die Heimschule nur für Studierende, deren Mutter oder Vater im Auslande arbeitet oder für Studierende, die aufgrund von Invalidität oder Erkrankung nicht reisen können ("Krankenstand"). Im Einzelfall gibt es bereits vollstreckte Strafen für Vormünder, die ihre Schützlinge nicht an eine staatliche Hochschule geschickt haben. Die Pflichtschule in Deutschland wurde von religiösen Behörden immer wieder zugunsten der Heimschule in Zweifel gezogen.

Kritiker des religionsmäßig begründeten Hausunterrichts betonen, dass auch für Jugendliche von streng gläubigen Erziehungsberechtigten das Recht auf Information über die Geschlechtlichkeit, naturwissenschaftliche und von ihrer Weltanschauung abweichende Ansichten gelten muss, deren Zurückweisung durch die Erziehungsberechtigten häufig ein Grund für den Hausunterricht ist. Zwischen 40 und 80 Kindern in Deutschland werden nach Schätzungen der Europäischen Zentraleinrichtung für Weltbildungsfragen aus Glaubensgründen nicht zur Schulzeit eingeschult.

Die Gesamtzahl der zu Hause unterrichteten Schüler wird zurzeit auf 500 bis 3000 geschätz. Gegen eine hessische Gastfamilie, die sich als biblisch treue Christinnen und Christinnen ausgab und ihre fünf Schulkinder von der Schulbank genommen hatte, wurde im Sommer 2003 ein Rechtsstreit angestrengt. Den Familien der Zwölf Stämme wurden ihre Söhne und Töchter vorenthalten, weil ihre religiöse Überzeugung eine Körperstrafe vorsah, die weltweit geahndet wird.

Angehörige der Religionsgemeinschaft bemühten sich im vergangenen Jahr, den Streit mit den Autoritäten durch einen Kompromiß zu beenden, z.B. indem sie dem zuständigen Bildungsministerium anboten, einen schulpsychologischen Berater aufzusuchen, um sich einen Überblick über das Leistungsniveau der Jugendlichen zu verschaffen. Die Heimschule in den USA (Homeschooling) erlebt seit etwa 80 Jahren eine gewissen Aufschwung.

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