Rechenprobleme

Berechnungsprobleme

Zunächst ist zu erwähnen, dass Berechnungsprobleme selten mit mangelnder Intelligenz zu tun haben! Berechnungsprobleme In der Arithmetik eröffnet die Kybernetik nachweislich Finanzierungsmöglichkeiten: Die Besonderheit der Kybernetik ist die Kombination der Entwicklung von Wahrnehmung, Bewegung und Aufmerksamkeit mit der Entwicklung von Rechenfertigkeiten. Die Hauptschwerpunkte im Gebiet der Arithmetik sind: Die Vorwärts- und Rückwärtszählung wird durchgeführt, Quantitäten werden aufgezeichnet und Ordinalzahlen werden angezeigt. All dies passiert zuerst ganz unkompliziert mit den Fingern, dann aber auch mit der Verwendung von Stangen, Stangenbündeln und einem Strahlen von Zahlen.

Das Kind lernt, Nummern in den unterschiedlichen Nummernräumen, z.B. bis zu 10, bis zu 20 oder bis zu 100, mit einer Mischung aus Finger, Stange und Stabbündel aufzunehmen. Erfahrungsgemäß wird eine solche Repräsentation von Werten und Größen automatisch vom Zählvorgang über die Mengenerfassung bis hin zum Verständnis des dezimalen Systems geführt. Ein intensives Üben der grundlegenden arithmetischen Operationen ist die Grundlage für die Lösung von textlichen Aufgaben.

Beim Arbeiten mit der Kybernetik lernt das Kind, mit den Finger zu zählen. Allerdings lernt man auch, sich von den Finger zu trennen. Die Bedeutung der Sprachen für die Arithmetik ist besonders groß. Der Wert 74, abgebildet mit vier Finger und sieben Bündel Stöcke.

Dyskalkulierung /ECHENSCHWÄCHE - Übungsregenbogen

Bei anhaltenden arithmetischen Problemen über einen größeren Zeitabschnitt - ein Halbjahr oder mehr - kann davon ausgegangen werden, dass es sich um Rechenschwächen oder arithmetische Schwächen handelte. Zunächst ist zu erwähnen, dass Berechnungsprobleme selten mit einem Mangel an Information zu tun haben! Berechnungsprobleme sollten nicht als Charakterzüge der Persönlichkeit der betroffenen Jugendlichen angesehen werden, denn das Lernen des Kalkülens ist auch ein Interaktionsprozess zwischen Schülern, Lehrern und Erziehungsberechtigten.

Kalkulationsprobleme ließen sich oft gar nicht erst vermeiden, wenn die Randbedingungen besser wären. Unabhängig davon, ob schuldidaktische Gegebenheiten, biologische oder neuronale Gründe oder psychologische, sozioökonomische oder seelische Einflüsse oder gar eine Interaktion zu Berechnungsproblemen führt, ist es sicher, dass nach einer präzisen Festlegung ein persönliches Trainingsprogramm auf pädagogisch-idaktischer und disakti -scher Basis, ggf. unter Mitwirkung anderer Fachkräfte, stattfinden muss.

Im Grunde ist der Bereich der Diskalkulie und der arithmetischen Schwäche immer im Kontext mit Diskrepanz oder Schwäche beim Lesen und Schreiben (LRS) zu betrachten, da die Gründe oft die gleichen oder ähnliche sind. Nur die Symptome oder Problemstellungen werden entweder im arithmetischen Bereich in Verbindung mit Ziffern oder arithmetischen Operationen oder im Lese-/Schreibbereich in Verbindung mit Briefen wahr genommen.

Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit als zertifizierter Dyskalkulie-Trainer des EÖDL steht die zielgerichtete pädagogisch-idaktische Unterstützung bei Dyskalkulie/computational weakness. Nach Angaben des Fachbereichs für Physik der Uni Bielefeld sind etwa 10-15% aller Studierenden von Berechnungsproblemen befallen. Die Menschen sind manchmal sowohl von Rechenschwäche als auch von Legasthenie/ LRS befallen, aber sowohl Rechenschwäche als auch Legasthenie/ LRS treten einzeln auf.

Es ist daher sehr von Vorteil, wenn Fachkräfte, die auf pädagogisch-didaktischem Niveau mit Menschen mit Schreib-, Lese- oder Rechenproblemen zusammenarbeiten, über ausreichende Kenntnisse in allen Bereichen verfügen, so dass die Unterstützung auf die jeweilige Problematik zugeschnitten und damit erfolgversprechend sein kann.

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