Saskia Wittmer

Das ist Saskia Wittmer.

Saskia Wittmer eröffnete ihre Schuhwerkstatt in Florenz, die Nachbarn gaben ihr sechs Monate. Weshalb Schuster wieder abkühlen. Dass sich wieder Jugendliche für seinen Job begeistern, und es auch für ihn gibt, darüber freute sich der Hamburgische Schuhmacher Thomas Keil. Darüber hinaus erobern immer mehr Mädchen die männliche Domäne. Die Pfriemchen werden von Thomas Keil durch die Einlegesohle getrieben, dann wird der Pitchdraht kräftig durch das Bohrloch gezogen und der Prozess wird erneut durchgeführt.

Maschenweise wird der obere Teil des Schuhs, den der Keilförmig zuvor über den letzten gespannt hat, an die dicke Innensohle genäht. Von Zeit zu Zeit zieht der Schuster kleine Fingernägel ab, die Stiel und Fußsohle zusammengehalten haben - dafür sorgen ab sofort die Pitchdrähte. Hin und wieder stellt Thomas Keiler die Pfriemchen in eine Schüssel mit Bienenwachs.

"Das macht das Blech geschmeidiger, glättet durch das Holz und macht mir die tägliche Routine leichter", erklart er. "Die zweite Schweißnaht, mit der die Außensohle am Schuhlöffelboden angebracht wird, verläuft später", erläutert der Sneaker. Der Schuster aus der Keplerstraße in Hamburg hat sie im wahrsten Sinne des Wortes gesammelt. Keils Vorliebe für traditionelles Handwerk und die gleichen Kleider: Kordhose, Kordelschürze und ein helleres Shirt.

In der Regel ist er in seinem Studio im hamburgischen Landkreis Öttensen mit einer Jacke und Schnürung zu finden. Dies geschieht nur in Ausnahmefällen mehr als einmal pro Tag, denn ein Maßschuhpaar enthält dreißig bis vierzig Arbeitsstunden. Rund 300 Handbewegungen sind notwendig, bis der Gleitschuh auf der Arbeitsfläche geschliffen steht.

Der Schuster legt Wert auf beste Verarbeitung - und teilweise kostet das Glattleder sogar 600 EUR. "Dies kommt aus kontrollierter Erzeugung, ist mit Eichen- oder Fichtenstamm auf reiner Pflanzenbasis gerbt und kommt zumeist aus Süddeutschland, Frankreich oder den USA", sagt Keil. Der Schuster fertigt so einen transparenten Versuchsschuh aus Kunststoff, und erst wenn dieser perfekt sitzt, baut der Schuster den Schuhmann.

Daraus wird der letzte, um den herum der Schuhmodell später montiert wird, und dann der Versuchsschuh hergestellt", erläutert Keil. Der Großvater ist Schuster, sein Familienvater baute einen Kachelofen, später legte er Kacheln. Ein paar Jahre des Wanderns folgten: Thomas Keil arbeitete in Berlin als Wandergeselle, in Mailand war er mit Italienern unterwegs, um einen Vorgeschmack zu bekommen, und er besuchte auch Benjamin Klemann, Hamburgs beliebtesten Custom Shoemaker.

In seiner Werkstatt in der Poolstraße in Hamburg sind sechs Schuster tätig, darunter seine beiden Kinder und seine Frau, die für den Lederschnitt zuständig ist. fünf Schuster werden dann von der Gilde getestet", sagt er. Er ist erfreut, dass sein Berufsstand wieder stärker gefragt ist.

Schließlich stammt die abschließende Masterprüfung mit drei Hochschulabsolventen aus dem Jahr 2011, darunter Thomas Keil. In den letzten Jahren ist das Fraueninteresse an dem klassisch männlichen Beruf deutlich angestiegen. Ein weiteres Beispiel ist Moira Schuller, die Lehrling von Thomas Keil. Ein Bericht über Vivian Saskia Wittmer, die sich in Florenz als Schuhmacherin einen guten Ruf erworben hat, erweckte ihr großes Echo. So lernte sie schließlich Thomas Keil kennen.

In 18 Std. muss sie einen Schnürsenkel nachbauen. Ganz schön sportiv, wenn man weiß, dass Thomas Keil dreißig bis vierzig Std. in jedem Schuhmodell arbeitet und dass das fertige Produkt erst ab 2200 EUR erhältlich ist. "â??Es geht nur ums Bauenâ??, erklÃ?rt Schuller. Sie wird nach der Untersuchung weiterhin für Thomas Keil als Begleiterin arbeiten.

Aber nur für eine begrenzte Zeit: Die Jugendliche will andere Meister ihres Fachs besuchen, wenn möglich auch Saskia Wittmer. Durch seine dreißigjährige Berufserfahrung hat er festgestellt, dass die Maßanfertigung von Schuhen wieder mehr Anerkennung genießt. Die letzte bleibt beim Schuster als Maßnahme für den folgenden Schritt. Auf der anderen Seite erleben sie immer mehr für sich selbst, was lange Zeit eine männliche Domäne war.

Es sei für Thomas Keil sinnvoll, dass einerseits Damenstiefel für Damen herstellen und andererseits der Wettbewerb das Business anregt, sagt er. Hamburg-? Seit dem Ende des Hochmittelalters gibt es Schuhmacher, aber die grundlegenden Dinge haben sich in der Herstellung zwischen damals und heute nicht verändert. Dies hat sich nachteilig auf Norddeutschland ausgewirkt, denn die Geschäftsbeziehungen der hamburgischen Händler nach London haben ebenso viel Erfahrung wie gute Bekleidung und gute Sohlen.

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