Schule für Kinder mit Adhs

Kindergarten mit Adhs

Die Schule und andererseits der Aufwand für den Schüler, egal mit welchen Eigenheiten er ausgestattet ist. In der Schule haben Kinder und Jugendliche, die an ADHS leiden, große Schwierigkeiten, sich anzupassen, insbesondere in Gruppensituationen. In der Schule gibt es viele Strategien und Materialien, die einem Kind mit ADHS helfen, sich gut zu verstehen.

Einstieg in die Arbeitswelt

Die Thematik des Benachteiligungsausgleichs in Schulen für Kinder mit ADHS ist ein immer wiederkehrendes Anliegen für den Elternteil und den Pädagogen und wird daher hier genauer untersucht. Mit den Diplom-Psychologen Dr. Johannes Streif und Dr. Wilfried Hehr wurden praxisorientierte Hinweise für den Einsatz von jungen Menschen mit ADHS. Die thematische Broschüre ist als Referenzwerk und Ideenschmiede für die alltägliche Lehrpraxis gedacht.

Mit der Handbuchreihe "Förderung gestalten" des Landesinstitutes für schulische Entwicklung werden Lehrer bei der Implementierung der Verwaltungsvorschriften unterstützt. Der Nachtrag zum Schulverwaltungsbogen Nr. 55 vom 05.05.2011 steht ab sofort zum Herunterladen zur Verfügung! Oftmals geht es nicht darum, im Klassenzimmer still zu sitzen, sondern am Ende des Schuljahres sitzen zu bleiben.

Sie sind als überaktive Kinder nahezu jedem bekannt. Es ist allgemein bekannt, dass dies die zappelnden Kinder sind, die ihre Hände und Füße nicht ruhig halten können. Wer mit verantwortungsbewussten Menschen zu tun hat, sollte wissen, dass mind. 4 Prozentpunkte aller Kinder an einem hyper-kinetischen Krankheitsbild sind.

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Im Falle der puren ADHS ist eine reguläre Schulbildung in allen Bereichen möglich; eine spezielle Schulbildung kann nur bei besonders schweren Symptomen mit Komorbidität oder gleichzeitigem Verlust der Intelligenz erforderlich sein. Der Großteil der von ADHS betroffenen Kinder und Jugendlichen bleibt aufgrund ihrer restriktiven Symptome unter ihrem geistigen Potenzial[2] in der Schulentwicklung, obwohl es keinen Abbau der Intelligenz gibt.

Auch der Transfer in Förderschulen (insbesondere Förderschulen für Lernhilfen) ist wesentlich größer, obwohl man mangels Begabung keine sonderpädagogische Unterstützung benötigt und es angesichts der vorhandenen geistigen Mittel möglich wäre, die reguläre Schule zu besuchen. Bereits in den ersten Jahren der Schule entwickeln ein gutes Viertel der von ADHS betroffenen Kinder größere schulische Probleme, die in der Regel mit dem Schulabschluss stark zunehmen.

Gedächtnisleistung und OrganisationNiedriges Gedächtnis, schwaches Arbeitsverständnis, Lösungsschwierigkeiten bei komplexen Aufgabenstellungen, schleppende Arbeitsprozesse, regelmäßige Abmahnungen, Abmahnungen, vorübergehender Klassenausschluss, Eltern-Gespräche oft mit Hilflosigkeit auf beiden Sitzen. PlanungsverhaltenSchwierigkeiten bei der Abschätzung der Folgen von Handlungen, nicht vorausplanen zu können, mangelnde Gruppier- und Strukturierbarkeit von Neuem, Planungsprobleme bei zukünftigen Aktivitäten, Schwierigkeit bei der Übertragung von Neuem auf neue Gegebenheiten, schleppende Arbeitsmethoden mit vielen Unterbrüchen, Weigerung, an Unterrichtsaufgaben zu arbeiten, Reaktionen von Verzweiflung und Trotz, Ablenkung von Klassenkameraden.

Reizendes Aufnahmedefizit/ Verstärkungsverlust Verarbeitungsdefizit bei indikativen Reizen Reagiert nicht auf Strafen, ist nicht anfällig für drohende Folgen, Schuldzuweisungen, Schulverweigerung. Mangel an emotionalen RegulierungskompetenzenProbleme im Zusammenhang mit Zorn, Aggression, Trauer, Spannung, Entwicklung von Schulangst, sozialer Isolierung, Weigerung zur Schule zu gehen, Ausbrüche von Zorn mit körperlichem Übergriff, Ausbrüche von Verzweiflung. Auch die richtungsweisende Therapie von ADHS rät zur Einbeziehung des Schulumfelds in die psychoedukative Ausbildung.

So sollten beispielsweise Schullehrer und gegebenenfalls die Leitung der Schule über die durch die Störung verursachten Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen sowie über die bereits ergriffenen und noch zu ergreifenden Vorkehrungen zur Begrenzung des Problems aufklären. Oftmals können Spannungs- und Konfliktsituationen im Unterricht bereits dadurch verhindert werden, dass der Lehrende vorab über das syndromyltypische Benehmen des ADHS-betroffenen Studierenden aufgeklärt und in der entsprechenden Lage als solcher erkannt wird.

Das Problem der von ADHS betroffenen Kinder und Jugendlichen im Schulleistungsumfeld beruht nicht nur auf Konzentrationsstörungen und (häufig begleitenden) Verhaltensauffälligkeiten, sondern auch auf dem Mangel an Selbstlernfähigkeiten und der fehlenden Eigenstruktur. Ein zentraler Bestandteil der Unterstützung ist die vorsorgliche Begleitung des Kleinkindes in der Lehrsituation. Um mit von ADHS betroffenen Schülerinnen und Schülern umgehen zu können, ist eine fundierte Kenntnis der Erkrankung Voraussetzung, und mangelndes Wissen über die Erkrankung prädestiniert Schülerinnen und Lehrer dazu, Missverständnisse, Konflikte und Frustrationen in ihrem didaktischen Arbeitsumfeld zu verstehen.

Für den Kontakt mit ADHS-Patienten haben sich folgende didaktische Ansätze als nützlich erwiesen[3]: die aktive Anregung der Selbstregulierung und Selbstreflexion: Brechen Sie den Weg des aufkeimenden negativen Verhaltens und fördern Sie die Eigenreflexion, aber vermeiden Sie eine moralische Haltung. Festlegung festgelegter und unanfechtbarer Unterrichtsregeln: Aufrechterhaltung der Handhabbarkeit des Regelwerks, aber konsequente Durchsetzung der Compliance.

Den Fortschritt des Babys auch vor der Schule bewußt wahrzunehmen und hervorzuheben. Bewerte bei der Arbeit Stillstand die Frage an die Person, die neben dir sitzt, nicht als störendes Benehmen und sanktioniere sie, sondern als positives soziales Miteinander mit Lernwirkung. Bitten Sie den Studenten immer, die Arbeitsanweisungen zu geben, um das Verstehen zu prüfen. Gewährleistung einer ängstlichen Lernatmosphäre: Um jeden Preis Exposition verhindern, auch bei disruptivem Auftreten.

Vereinbare ein Schild, um den Studenten im Traumfall wieder ins Klassenzimmer zu bringen. Obwohl ADHS-behafteten Kindern keine besondere Rolle in der Unterrichtssituation zugedacht werden sollte, benötigen sie aufgrund der neuronalen Wahrnehmungseinschränkung einen höheren Grad an studentenzentrierten, verhaltensbezogenen Verstärkungsimpulsen (siehe auch: Tokensystem). Diverse Studien haben gezeigt, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene, bei denen ADHS diagnostiziert wird, weniger empfindlich auf die emotionalen Reize anderer Menschen reagiert - zum Beispiel Lehrer oder Pflegekräfte.

5 ] Das heißt, dass Menschen mit ADHS nicht angemessen auf negative Feedbacks von anderen Menschen antworten und beispielsweise unerwünschte oder störende Verhaltensweisen beibehalten, bis ein emotionaler Superstimulus ausgesandt wird - zum Beispiel ein Erzieher, der das verzweifelte Kleinkind anstößt. Nach Ablauf der Frist wissen die Betreffenden, dass sie sich nicht angemessen oder wie erwartet benommen haben - aber sie wissen nicht, wann genau die Zeit war, zu der die andere Person das Fehlverhalten als grenzübergreifend wahrgenommen hat.

Deshalb ist es für die Betreffenden sehr bedeutsam, dass Sie ihnen - mündlich - sehr klar kommunizieren, wenn Sie mit einem bestimmten Vorgehen nicht übereinstimmen. 6 ] Es wird davon ausgegangen, dass die rechte hemisphärische Hirn-Expression von ADHS-Patienten zu einer Dominanz der optischen, nicht-sequentiellen Datenverarbeitung mitführt. Aus diesem Grund wird empfohlen, auch im Klassenzimmer Lernalgorithmen zu verwenden und zu lehren, die sich an den rechtsgerichteten hemisphärischen Kompetenzen orientieren, da dies das Erlernen für Schüler mit ADHS erheblich vereinfachen kann.

Neben der logisch-rationalen Betrachtung von Lehrinhalten können auch intuitiv, emotional und körperlich-sinnliche Begegnungen anstrebt werden, da das Erlernen mit allen Sinnen die Möglichkeit der Ansprache der rechten Gehirnhälfte steigert, die aufgrund der linkseingeistigen Curricula oft vernachlässigt wird. Somit kann die didaktisch-materielle Vorbereitung für die entsprechende Adaption an den Lernformat der von der rechten Gehirnhälfte dominierten Lernart im (Heil-)Unterricht berücksichtigt werden.

Prinzipiell sollte die Verteilung der Schultische im Klassenraum nach Möglichkeit auf den Lehrer ausgerichtet sein, damit der Lehrer jeden einzelnen Schülers in seinem Sichtfeld hat. Beide Tabellengruppen und die so genannte U-Anordnung können aufgrund des schlechten Blickwinkels nachteilig sein und weil die Pupillen einander gegenüber sitzen und sich gegenseitig abgelenkt haben. Die Sicht auf die verwendeten Materialien bzw. Projektionsflächen sollte für den Studenten kostenlos sein, das Entfernen von unnötigen Gebrauchsgegenständen und Objekten aus den Tabellen sollte zu Beginn der Lektion einheitlich erzwungen werden.

Es ist auch ratsam, bei der Ausarbeitung von Klassenvorschriften mitzuteilen, dass sie im Konsens erstellt werden. Im Idealfall kann die Festlegung der Folgen mit der Klassenordnung zu Schuljahresbeginn verbunden werden. Bevor jedoch sofort mit der Verhängung von Strafen begonnen wird, ist es immer ratsam, in Etappen vorzugehen, wie von Robert Slavin[12] beschrieben: Non-verbale Ermahnung: Hinweise mit mahnenden Augen verhindern die Zerstreuung anderer Kinder und können Unannehmlichkeiten auslösen.

Positiver Beweis: Im Klassenzimmer wird regelgerechtes Handeln bei dem betreffenden Kleinkind besonders hervorgehoben. Erinnern Sie das Kleinkind durch Mahnung an die Regelverstöße, zuerst einmal, wenn nötig mehrfach. In jedem Fall wird genau erfasst, welche Störfälle in welchen Fällen vorkommen und welches spezielle Schüler- und Lehrerverhalten in der entsprechenden Lage auftritt. Führen die ergriffenen Massnahmen zu positiven Veränderungen, werden sie gepflegt und weiterentwickelt.

Auch wenn einige Kinder mit dieser Form des Autoritätszwangs gut umgehen, eskalieren die Befürchtungen von Kindern mit Lern- und Funktionsstörungen in nahezu allen FÃ?llen stark und können einen nachhaltigen Beitrag zur Angst der Kinder leisten, nicht mehr zur Schule gehen zu wollen. MKT ist eine kognitiv-verhaltenstherapeutische Selbstschulung für Vorschul- und Schülerkinder im Bereich von fünf bis zwölf Jahren sowie für Heranwachsende und Nachkommen.

Neben der Unterrichtung über grundlegende Arbeitsmethoden für den Schulalltag und das Hausaufgabenleben sollen im Rahmen des Trainingsprogramms auch mündliche Selbstlernmethoden vermittelt werden. Die Grundausbildung beginnt mit psychoedukativen Massnahmen, die dem betreffenden Kinder altersgerechte Grundkenntnisse über ADHS vermittelt werden sollen. Mit Hilfe einer Stopp-Signalkarte - die später durch mündliche Selbstinstruktionen abgelöst wird - erlernen die Kinder, Lösungsansätze zu hinterfragen und einen weniger spontanen Arbeitsformen.

Am Anfang einer Aufgabenstellung lernt das Team, über die gesteckten Zielvorgaben nachzudenken, vorausschauend zu planen und mit Ablenkung und Enttäuschung durch Selbstlernmethoden besser zurechtzukommen. Das Ausbildungsprogramm zielt darauf ab, als ganzheitlichen Lösungsansatz für das aufmerksamkeitsstörte Kleinkind unter Einbeziehung von Erziehungsberechtigten alle wichtigen Bereiche des Lebens des Kleinkindes durch Interventionen abzudecken.

Der Einsatz von psychotropen Drogen bei schulpflichtigen Schülern und Heranwachsenden ist angezeigt, wenn frühere Maßnahmen nicht in der Lage waren, signifikante Verbesserungen im Verhalten und in der Leistung zu bewirken. Das Zusatzmedikament lässt in schwerwiegenden FÃ?llen nur den Beginn der Behandlung zu, was eine Voraussetzung fÃ?r eine erfolgversprechende ADHS-Therapie ist. Sehen die ADHS-Therapiepläne die Verabreichung von Arzneimitteln vor, wird die Verabreichung von lang wirksamen Retardpräparaten empfohlen.

Dadurch können oft auftretende Schwierigkeiten bei der schulischen Medikation verhindert werden. Es ist auch ratsam, auf ein Retard-Präparat umzusteigen, da die medikamentöse Behandlung vor den Klassenkameraden zur Brandmarkung und damit zur gesellschaftlichen Exklusion der betreffenden Kinder beiträgt. Lehrkräfte können prinzipiell nicht zur Bereitstellung von Arzneimitteln gezwungen werden.

Wenn die Lehrkräfte damit einverstanden sind, den Studierenden Medikamente zur Verfügung zu stellen, wird empfohlen, dass die Erziehungsberechtigten und der verschreibende Mediziner sie durch einen informellen Brief von der Haftpflicht befreien. Seit einiger Zeit wird die rechtliche Gleichwertigkeit von ADHS mit partiellen Leistungsstörungen in Schulen diskutiert. 19 ] Damit würde die Versorgung von Kindern mit ADHS durch Benachteiligungsausgleich und Sonderbeihilfen sichergestellt.

20 ] Möglichkeiten zum Ausgleich von Nachteilen können z.B. spezielle pädagogische Unterstützungsmaßnahmen im Zuge einer Sonderschule oder im Gemeinschaftsunterricht sein. Generell liegen die Vorschriften zum Ausgleich von Nachteilen in der Zuständigkeit der Bildungsministerien der Bundesländer und sind im Schulgesetz für erkrankte Kinder festgelegt. Die Beantragung des Nachteilsausgleichs erfolgt durch die Erziehungsberechtigten von minderjährigen Schülern und wird ggf. von den Hochschulen bewilligt.

In den Bescheinigungen darf kein Hinweis auf den Ausgleich gewährter Nachteile enthalten sein (§7 der VOGSV vom 19.08.2011). Das ADHS kann unter bestimmten Voraussetzungen von Integrationsmaßnahmen nach 35 SGB VIII[21] Gebrauch machen. Es ist wichtig, die Doppelgleisigkeit der Leistungen zu berücksichtigen: Die Einhaltung beider Voraussetzungen ist eine Voraussetzung für die Eingliederung.

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