Schulheim Aathal

Aathal Schulheim Aathal

Einsatz als Bildungsleiter im Schulheim. Im Dorfteil Sack befindet sich auch das Schulhaus Villa RA. Soziopädagogin im Schulheim Villa RA, Aathal. Die Villa RA, Redlikon Aathal School Homes.

Der Heilerzieher Markus Maier ist mit Enthusiasmus dabei - jetzt geht er in den wohlverdienten Ruhestand und Zürich.

Markus Maier aus Aathal hat erlebt, wie sich die heilpädagogische Ausbildung in den vergangenen 40 Jahren verändert hat - er würde ohne zu zögern sein eigenes Kleinkind haben. Die Villa Ra-Schule in Aathal, die damals noch unabhängig von der Redlikon-Schule für Frauen war, beherbergt nur Jungen, wurde 1970 von Markus Maier als erster Pädagoge betreten.

Er wird zum Ende dieses Jahres in den wohlverdienten Zustand gehen. Rückblickend auf seine ersten Jahre als Heilerzieher freut er sich, dass sich die Sichtweise, wie man normalerweise hochbegabte Schüler mit Verhaltensproblemen "behandeln" kann, von damals bis heute gewandelt hat. "â??Kein Kleinkind benimmt sich auffallend aus Freuden der Aufmerksamkeitsgewinnung herausâ??, sagt er mit Ã?berzeugung.

"Heute wird die Vila Ra so betrieben, dass ich ohne zu zweifeln mein eigenes Baby hier hingeben würde", sagt Mayer ohne zu zweifeln. Noch immer genießt Markus Mayer seinen Berufsstand. Sein Interesse galt sowohl der Erziehung der im Allgemeinen als schwer zu bezeichnenden heranwachsenden Söhne als auch ihrer Ausbildung. "Dass jeder Erzieher an einer Heilpädagogikschule einen Abschluss der Heilspädagogik (HFH) hat, ist heute eine Selbstverständlichkeit, aber das war damals noch lange nicht der Fall", sagt sie.

Bei den Lehrern handelte es sich in der Regel um geschulte Pädagogen wie an den staatlichen Waldorfschulen des Kantons. Es ist Markus Maier ein wichtiges Anliegen, dass an den Heilmittelschulen ausreichend Lehrerinnen und Schüler unterrichten. Es ist ihm nicht ganz klar, warum es für Schulheime oft schwierig ist, ihre offenen Positionen zu füllen. Weil ein Pädagoge an einer staatlichen Grundschule eine große Gruppe leiten muss und oft gestresst ist, wenn zwei oder drei verstörende Schüler dabei sind.

"Mayer weiß, dass einige Lehrkräfte beinahe zusammenbrechen würden. Andererseits sind die Möglichkeiten eines Schulgebäudes vielfältig. Als die ganze Truppe prickelnd oder besonders langweilig ist, könnte er plötzlich mit ihr eine Unterrichtsstunde im Grünen halten, einen Waldspaziergang machen, sie in einen Schülerbus nehmen und ein anderes Thema als geplant aufgreifen.

Kurz gesagt: viele Freiräume, die nicht an jeder staatlichen Hochschule von selbst möglich sind. Das hängt natürlich auch davon ab, dass ein Pädagoge schon lange im Büro ist und eine erfolgreiche Tätigkeit nachweisen kann, gibt er zu. Mayer hat zwei Rollenvorbilder für seine eigene Tätigkeit, er bezeichnet sie als "Liebe" und "Notwendigkeit".

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