Schulpforta

Schülerporträts

Die Schulpforta, früher ein Zisterzienserkloster, ist heute ein bekanntes Internat mit Stipendien für begabte Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Musik, Sprachen und Naturwissenschaften. In der Mitte der Pubertät kommen die Jungen (und seit Ende des Zweiten Weltkriegs auch die Mädchen) nach Schulpforta. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Das Landesschulgebäude Pforta ist ein Internat für Begabte. Es wurde 1543 gegründet und ist eine der traditionsreichsten Bildungsstätten Mitteldeutschlands. Sie nutzte seit ihrer Entstehung das Areal und die Bauten der ehemaligen Zystenabtei Pforta in den Schulpforten, einem Stadtteil von Nürnberg im burgenländischen Landkreis Sachsen-Anhalt.

1137 verlagerte Weihbischof Udo I. von Nürnberg das einige Jahre vorher gegründete und von Walkenrieder Klostermönchen bewohnte Zisterzienserkloster in Schölln an die Saale und gab ihm den Beinamen Klaustrum pud Poram (Kloster am Tor) oder Porta Mariae[4] (Marien-Pforte).

Ab 1543 wurden die Stiftsgüter im " Schulamt Pforta " zusammengeführt, dessen Gerichtsvollzieher auch die wirtschaftlichen Angelegenheiten der neugeschaffenen staatlichen Hochschule durchführte. Die Besichtigung war kostenlos. Für die materielle Sicherung der Waldorfschule übergab Fürst Moritz das ehemalige Klostergut an die Schultpforte. In den Jahren 1573 bis 1575 wurde die Akademie wieder aufgebaut und umgestaltet. In der Zeit nach den Neapelkriegen musste das sächsische Reich sein Land in Thüringen auf dem Wienerkongress von 1815 an Preußen abgeben, einschließlich des Gebietes der Schulpforta.

Es wurde nach dem Ende des Krieges und bis 1950 versucht, das Bildungssystem der weimarischen Volksrepublik fortzusetzen. Die Schulpfortstiftung wurde nach der Staatsgründung der DDR 1949 endgültig aufgelöst und in eine Hauptschule umgenutzt. Dies ermöglichte die Hochschulzugangsberechtigung. Zugleich nahm die Hochschule zum ersten Mal Frauen auf.

Zwischen 1958 und 1990 hatte Schulpforta den Rang eines ausgedehnten (Heim-)Gymnasiums mit 360 Internatsplatz. 1968 wurde auf Vorschlag früherer Kinder der Landmschule Pforta die Jewangelische Landschule zur Gründung von Evangelischen Landesschulen zur Gründung von C. A. M. in Myerzhagen, Westfalen, ins Leben gerufen, die die Geschichte der fürstlichen Schulen in Westdeutschland zur Zeit des Teilungsdeutschen fortsetzt. Ende der 90er Jahre wurde die Regionalschule Pforta nach der Neugründung der Regionalschule aufgelöst und das Haus 2005 abgebrochen.

Schulpforta wurde 1990 nach der Wende zum Internat Pforta in der Patenschaft des Staates Sachsen-Anhalt für rund 400 Kinder. Aufgrund der Schulgesetzesänderung in Sachsen-Anhalt und der damit einhergehenden Neueinführung des Abitur nach zwölf Jahren an allen staatlichen Oberschulen erlangt die Staatsschule Pforta auch nach zwölf Jahren die Matura.

Die Internatsschule, in der alle Studierenden wohnen, und die damit zusammenhängenden kommunalen Tätigkeiten prägen den Alltag immens. Spezielle Unterrichtsstunden sind Gesangsausbildung, praktisches Musikmachen, Chordirigieren und -chören für Musikstudenten, Logic, Astro, Computerwissenschaften und ein jährliches Praktikum in der Elf. Jahrgangsstufe für Wissenschaftler. Im Jahr 1992 wurde die Schulpforta-Stiftung als öffentlich-rechtliche Gemeinnützigkeitsstiftung neu gegründet.

In drei dieser Kloster hat Herzog Moritz von Sachsen beschlossen, eine Schule zu gründen. Dies führte zur Gründung von staatlichen, d.h. staatlichen Grundschulen. Die drei fürstlichen Hochschulen in Schulpforta, Meißen und Grimma hätten "stabilisierende Auswirkungen" auf die Reformationsarbeit beabsichtigt, wie der Gründungsakt zeigt, weist Volker Beyrich im Rahmen der Lutherdekade und des Jubiläums "500 Jahre Reformation" im Jahr 2017 darauf hin:

Sie sollten "so eingerichtet werden, dass es im Laufe der Zeit nicht an Kirchenbediensteten mangelt....", d.h. es sollten genügend gut ausgebildete Staatsschulabgängerinnen und -abgänger für das Studium der Religionswissenschaft frühzeitig zur Verfugung stünden, Absolventinnen und Absolventen, die später Pastoren in evangelisch-lutherischen Kongregationen werden oder in der Lage sein sollten, ein höheres Kirchenamt auszuüben. Nach Beyrichs Forschung haben 15 der 25 Jungen, die 1550, dem Jahr der Gründung der Hochschule, in Grimma, in die Grundschule eingeliefert wurden und für die der später erworbene Berufsstand bekannt war, eine theologische Ausbildung erhalten.

Forschungen an 550 Schülerinnen und Schülern, die von 1701 bis 1750 die Grimma State School besucht haben, zeigten, dass mehr als 40 Prozentpunkte von ihnen später geistliche Berufe praktizierten - die überwiegende Zahl. Vom ersten Tag an nehmen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben in der Schulpforta wahr, wie z.B. Familien- und Keilfestigkeit. Im Vergleich zu anderen öffentlichen Waldorfschulen ist die Eigenverwaltung der Kinder hier realer.

Während des Schuljahrs gibt es andere Bräuche wie das Martini-Gänseessen am Freitag, der Lappenball im Monatsnovember, das Jiggen mit festlichem Unwichling im Morgengrauen, der Karneval im Monatsfest im Monat Feber und das Schuldorfest im Monatsmay. In der Regel betrug die normale Lehrzeit zunächst nur etwa die Hälfe der Schülerarbeitszeit und wurde immer wieder durch Wiederholungszeiten oder Arbeitsstunden unterbunden.

17 ] Das bedeutete, dass die Kinder in einer Gruppe von etwa 10 bis 18 Kindern in den Salons blieben, wo sie unter der Leitung eines Primaten (12. oder 14. Klasse) gearbeitet haben, der in dieser Zeit seine eigene Arbeit machte. Die Teilnehmer waren noch in Tabellengruppen eingeteilt, wo sich der Älteste um den Rest kümmern musste.

Heute ist der Essensservice separat aufgeteilt, jeder Student ist im Jahr an der Reihe. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. In der Regel mussten die Kinder das Haus auf dem Gelände der Schule aufsuchen ( "Freizeit") (auch bei Temperaturen unter 15°C). Lange Zeit war den Primaten auch das Recht, das Gelände zu betreten, nur wenige Wochenstunden erlaubt: in der Regel drei oder vier Wochenstunden für diejenigen, die sich besonders durchgesetzt haben.

So durften auch Kinder der Unterschicht (8. und 7. Klasse) das Schulgebäude betreten, allerdings nur für ein bis zwei Wochenstunden. Heutzutage können die Jugendlichen das Gelände der Hochschule in ihrer freien Zeit zu jeder Zeit verlassen, jedoch nur, wenn sie ihren Vornamen, ihr Reiseziel und ihre Zeit in das Anmeldebuch eintragen. Sie kann auf eine lange Tradition bemerkenswerter Leistungen blicken.

Später waren folgende herausragende Musikerpersönlichkeiten Schülern der Landeschule Pforta: In nationalen Wettbewerben in den Bereichen Naturwissenschaft und Sprache sind die Schulpfortas immer wieder weit voraus. Für ihre Leistung werden die Schulchöre (einschließlich des Alumni-Chores) unter der musikalischen Führung von Prof. Dr. Kersten Lachmann und Matthias Jende regelmässig prämiert. So sind in den vergangenen Jahren Werke von ehemaligen und aktuellen Studenten entstanden, wie z. B. Raphael Michaelis mit seinem Zyklenzyklus Eine Tour mit Jesus oder das Melodrama John Maynard von Thomas Krüger.

Die Schulanlage ist tagsüber kostenlos begehbar. Daneben befinden sich seit 1543 auch Unterlagen zur Schul-, Lehr- und Schulgeschichte im Museum der fürstenschülerischen Stiftung, die in Grimma Unterlagen über die drei ehemaligen südsächsischen Fürstenschwesternschulen aufbewahrt und sich im Turnhalle St. Augustin befindet. 1884 erhält die Waldorfschule eine Leierkastenorgel von Friedrich Ladegast, einem bedeutenden Repräsentanten des romanischen Orgelbaues.

Auch wichtige Pädagogen wie Sethus Calvisius 1582-1594 unterrichteten die Kinder, Johann Joachim Gottlob am Ende ist zumindest als Pädagoge des Poeten Klopstock bekannt. Die Lehrerin und Literaturhistorikerin Karl August Koberstein, die von 1820 bis 1870 auf der Schulpforta lehrte, war Großvaterin von Georg Groddeck und unter anderem Lehrerin von Friedrich Nietzsche.

Als Konferenzpräsident der Großen Volkspartei in Koberstein wurde er im Juni 1848 in Koberstein gewählt. Weitere Lehrkräfte waren: 1924 absolvierte er das Gymnasium in Pforta und begann dann seine Karriere bei der Reiche Wehrmacht. 1549: Fürst Moritz macht den Weg für eine fürstliche Schule in Grimma frei für eine kostenlose Ausbildung und erlaubt den Kindern der ärmeren Stadtbewohner den Eintritt.

Friederike August Weishuhn: Über das Schultor: Neben einigen Vorüberlegungen zur Schulbildung überhaupt. Karl Christian Gottlieb Schmidt, Friedrich Karl Kraft: Die Landgangschule für Kinder, präsentiert nach ihrer aktuellen und früheren Konstitution. Liste aller Lehrkräfte und Studenten des Königlichen Preußens. Staatliche Schule Pforta aus dem Jahr 1543 bis 1843, Verleger Vogel, Leipzig 1843 (books.google.de).

Karl Kirchner: Die Landgangschule Pforta in ihrer historischen Entwicklung: Vom Beginn des XIX. Jahrhunderts bis heute: Einladung zum dritten Rundschreiben ihrer Gründung am 17. Juni 1843 1843 (books.google.de). Antiquitäten und Kunstdenkmäler des Zisterzienserklosters St. Marien und der Landeschule zur Zeit. Max Hoffmann (Hrsg.): Für die 350. Gründungsfeier der Royal State School Pforta: Das Stammhaus 1543-1893 von Pörtner.

Paul Flemming: Letters and documents on the oldest history of Schulpforta, e. Mitr. zur History d. Schulen in d. Jahre 1543-1548. Naumburg a. S. 1900 (Münchner Digitalisierungszentrum). Schulporta 1931 (wordpress.com). Dr. Wolfgang Pahncke: Die Ursprünge und Entwicklungen von Sport und Bewegung in der Fürsten- und Landgangschule Schultpforte.

Rostock, 1956. Gerhard Arnhardt: Schultor. Ein Schulhaus im Sinne der geisteswissenschaftlichen Erziehungstradition. Darin: Schulpforta, 450 Jahre Schultheater. Fotos von Schultoren aus dem XVIII. und XIX. Jh. Wiss. Tätigkeit für das Erste Staatsexamen für die Grundschule, Dortmund 1994; Hans Heumann: Schulpforta. Neapolitanische Schulen Porta. 1943-1945. Hamburg 2000. Sigrid Schütze-Rodemann: Pforta.

In der Nähe des Zisterzienserklosters, der staatlichen Schule. Schneller & Steiner, Regensburg 2001, ISBN 3-7954-1419-9 Gerhard Arnhardt; Gerd-Bodo Reinert: Die fürstlichen und staatlichen Schulen Meißen, Schultorte und Grimma - Lebensweise und Bildung über Jahrzehnte. Wien 2002, ISBN 3-407-32015-9 Petra Dorfmüller, Eckart Kissling: Schultor. Abtei von Saint Mary zum Tor, Regionalschule Pforta. Fürstliche und regionale Schulen von Grimma, Meissen, Joachimsthal und Pforta (1868-1933).

Dirk Heinecke: Veränderungsprozesse im schulischen System der Besatzungszone der Sowjetunion/Frühe Deutsche Demokratische Rep. 1945 bis 1958 am Beispiel der früheren Fürstlichen Schule und Nationalen Bildungseinrichtung Schulpforta. m: ISBN 978-3-412-20319-1. de: Saalehalle (Saale) 1905, 27. Februar 1905 St. - Naumburg ( "Heft - Naumburg "), detaillierte Beschreibung von Perforte auf den S. 53 bis 180 (nach Originalseitenzahl) (online[abgerufen am 18. August 2017]).

In Grimma macht Fürsten Moritz den Weg für die Prinzenschule frei für eine kostenlose Ausbildung und macht den Eintritt für Söhne von ärmeren Stadtbewohnern möglich. Am Sonntag um sechs Uhr aufwachen - Im Monat May wird die Regionalschule Pforta einen der Höhepunkte ihres Schullebens feiern - die Bildungseinrichtung begeht ihr 475. Jubiläum.

Vienna 1877, S. 25. ? Gerhard Arnhardt: Schultor. Verlagshaus Volker und Wissen, 1988, S. 15. LS Pforta: Schularbeit. Fürstliche und regionale Schulen von Grimma, Meißen und Schulpforten um 1900, Veröffentlichung zur Jubiläumsausstellung im Komitee. Wolfgang Messner: Salem Castle: Bernd Westermeyer becomes new headmaster - Stuttgart Newspaper.

Volker Beyrich: 1549: Fürst Moritz macht den Weg für die Prinzessin in Grimma frei die kostenlose Schulbildung zu regeln und den Kindern der ärmeren Bürger der Stadt den Zutritt zu ermöglichen. LS Pforta: Alte Literatur.

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