Sitzenbleiben Hamburg

Bleiben Sie sitzen Hamburg

"Sitzen bleiben und schulen wird in der Regel nicht mehr möglich sein. In Hamburg wird die Ehrenrunde abgeschafft - Besuche an zwei Schulen, an denen der Unterricht nun ohne die maximale pädagogische Strafe stattfindet. Ausbildung: In Hamburg entfällt die Notwendigkeit, sitzen zu bleiben.

"Auf die Zeugnisse aller Kinder der 7. Schulstufe eines Berlins ist geschrieben: "Wird in die 8. Schulstufe versetzt". Er musste die siebente Stufe nachholen. "Ich kannte niemanden in meiner neuen Stunde und ich war bei weitem der Beste. Schon am Ende des achten Schuljahres hatte der Student "das Kursziel nicht erreicht".

In der neunten Schulstufe einer Hauptschule wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit sein abiturieren. Geschätzte 250.000 Knaben und Mädels in ganz Deutschland - das sind rund drei Prozentpunkte aller deutschsprachigen Schulkinder. Hochgerechnet auf die ganze Schulkarriere, muss nahezu jeder vierte Schueler zumindest ein Jahr lang mitmachen.

Das Sitzen war in Ländern wie Berlin, Bremen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Brandenburg auf Klassenstufe oder Schultyp eingeschränkt. Auch in Bremen müssen die Kinder der ersten bis achten Klasse keine Angst vor Blauschriften haben, in Berlin werden nur Oberstufenschüler vor der Ehre beben. Schritt für Schritt haben die Länder mit unterschiedlichen Leitbildern beschlossen, das kostspielige und für viele Kinder nicht aussagefähige Sitzen ganz unkompliziert aufzulösen.

Als erstes Land will Hamburg das Sitzen auf mittlere Sicht ganz aufheben - über die gesamte schulische Laufbahn und alle Schultypen hinweg. 2010/2011 mussten die ersten, zweiten, vierten und siebten Klassen keine Klassenwechsel mehr durchführen. "Sitzen ist eine veraltete didaktische Massnahme, die das Selbsteinschätzung der Studierenden schädigt", sagt Hartmut Schurig, ehemals Hauptschullehrer und Stellvertreter des Vorsitzenden der Berliner Union Bildung und Naturwissenschaften.

Seinen Beobachtungen zufolge hat das Sitzen kaum einen negativen Einfluß auf die Leistungsfähigkeit eines Einzelschülers und schon gar nicht auf die schulische Leistungsfähigkeit deutscher Kinder im Weltvergleich. PISA-Führer wie Finnland und Norwegen haben das Sitzen schon lange aufgehoben. Der niedersächsische Lehrer für Gymnasien und Vorsitzende des Philologenverbands, Horst Audritz, verteidigt sich dagegen, das Stillsitzen als Überbleibsel aus der pedagogischen Steinsteinzeit zu erachten.

"Ich empfinde den Ausdruck "sitzen bleiben" als Stigmatisierung. Mit der Wiederholung eines Unterrichts schliessen die Studierenden Lücken und holen auf", sagt er. "â??Ich habe schon oft gesehen, dass die SchÃ?ler auf der falschen Seite des Wiederholungsjahres waren und ihre Leistung danach verbessert haben. "Wenn der Rückstau nicht fristgerecht ausgeglichen würde, hätten es die Jugendlichen nicht leicht, in spätere Klassen einzusteigen.

Doch nicht nur die Psychologie der Schülerinnen und Schülern wird in der Debatte als Diskussionsgrundlage von Unterstützern und Kritikerinnen und Anhängern genutzt. Aber auch die Ausgaben sind von Bedeutung: Die in Deutschland übliche Bestrafung von leistungsschwachen Schülern mit einer obligatorischen Verlängerung der Schule stellt eine erhebliche Belastung für die Wirtschaft dar. Im Vorfeld der Berliner Schule, die die Rundenzeiten deutlich einschränkte, wurden in Berlin rund um die Uhr rund um die Uhr rund um die Uhr rund um die Uhr rund 17.000 Schüler zurückgelassen.

"Laut den Kalkulationen des OECD-Bildungsexperten Andreas Schleicher belasten Wiederholungsjahre die Wirtschaft mit rund 16.000 bis 17.000 EUR, weil die betreffenden Schulkinder ein Jahr später ins Berufsleben eintreten und damit ein Jahr weniger Steuer bezahlen. "Horst Audritz ist sich einig: "Jede zeitnahe Unterstützungsmaßnahme ist besser als Sitzenbleiben.

Nichtsdestotrotz möchte er nicht, dass die Sitzung als eine pädagogisch bedrohliche Geste verstanden wird. "â??Wenn die SchÃ?ler eine Unterrichtsstunde Ã?bernehmen sollen, dann ist das auch ein Vorschlag der Hochschule, es noch einmal gemeinsam zu versuchenâ??, sagt er. Sonst hätte es bei durchweg schlechter Leistung in der Praxis nur eine weitere Konsequenz: Die Kinder müssten die Schulzeit beenden und würden "heruntergestuft" werden, wie der Lehrjargon sagt.

Dies kann zunächst die Situation für Kinder und Jugendliche und Eltern vereinfachen. Oft sind sie eine Form des Schusses in den Fuß des Bogens, der Studenten und Erziehungsberechtigte erschüttert. "Die sind keine Bedrohung, sie sind eine Methode, mit Kindern und Jugendlichen zu reden."

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