Sitzenbleiben Pro und contra

Bleiben Sie sitzen Pro und Kontra

Darüber wird derzeit bundesweit heftig diskutiert. Wer das Klassenziel verfehlt, muss in der Regel das Schuljahr wiederholen - er bleibt sitzen. Bleiben Sie sitzen - Vor- und Nachteile. Können Sie mir bitte helfen, Vor- und Nachteile für das Thema zu diskutieren? Solltest du das Sitzen an Schulen abschaffen?

Nachfolgend ein schöner Artikel in Form einer Diskussion über das Abschaffen des Sitzens, bei dem diese Frage mit Vor- und Nachteilen beantwortet wird.

Sitzen bleiben

Wer das Unterrichtsziel verpasst, muss in der Regel das ganze Jahr über das Klassenzimmer besuchen - er sitzt weiter. Basis unseres Grundschulwesens ist, dass die Kinder einer Schulklasse ein vergleichbar gutes Ausbildungsniveau haben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Schulung gleichmäßig durchgeführt werden kann. Fallen Studierende durch dieses Netz - sei es aufgrund einer Entwicklungsstörung, einer Lernbehinderung, der eigenen Trägheit oder eines längerem Krankenhausaufenthaltes -, so gibt die wiederholte Aufnahme des Schuljahrgangs die Möglichkeit, unverstandene Lehrinhalte wieder durchzuarbeiten und fehlende Materialien auszugleichen.

Erfahrungsgemäß schalten Kinder, die trotz mangelnder Leistung über einen längeren Zeitraum "mitgeschleppt" werden, oft im Klassenzimmer aus. Das Sitzen kann eine psychologische Last für die Studenten sein. Da die Studierenden selbst aber dazu neigen, das Fach lockerer zu betrachten, erhebt sich die Fragestellung, ob das Sitzen seinen Sinn erfüllen kann. Inwieweit sitzende Studierende aus ihrer "Ehrenrunde" lernen, ist aufgrund der vielen anderen Einflussfaktoren mit Hilfe des Studiums kaum nachweisbar.

Individuelle Erfahrungen mit sitzenden Überresten gibt es in beide Himmelsrichtungen. Jährlich bezahlt der Bund über 900 Mio. EUR für das Hinsetzen. Diese Mittel könnten besser für andere Zwecke verwendet werden, z.B. für eine individuelle Studentenförderung, was es unnötig machen würde, ein ähnliches Bildungsniveau zu haben und damit sitzen zu bleiben. Die Sinnvollheit des Sitzenbleibens oder nicht immer ist abhängig vom Einsatz.

Aber das ist immer noch ein Traum von der Zukunft, und in unserem derzeitigen System der Schule ist das Sitzen eine Möglichkeit, die ihre Rechtfertigung hat.

Sitzen bleiben - Vor- und Nachteile

Die Komponisten Richard Wagner, Thomas Mann und Albert Einstein haben eines gemeinsam: Sie sind einmal in ihrer Schullaufbahn zurückgelassen worden. Die ersten Länder werden nämlich in Zukunft auf diese Verordnung verzichtet, die für schlechte Schulnoten gilt. Aber nicht alle Fraktionen sind mit der Aufhebung des Sitzens einverstanden.

In Deutschland ist die Rate derjenigen, die eine Note wiederholt haben, im weltweiten Maßstab hoch. Jährlich kommen hier etwa 250.000 Studenten unter. Laut Statistischem Bundesamt hat 2008/09 jeder fünfzigste Student in Deutschland seine Leistungen nicht übertragen bekommen. An den neuen Gymnasien, die Hauptschule und Realschule kombinieren, wird es ab diesem Jahr kein weiteres Spielen mehr geben.

Wiederholungen sind hier nur möglich, wenn sie entweder auf ehrenamtlicher Grundlage erfolgen oder wenn es eine Bildungs- und Erziehungsvereinbarung gibt. Sitzen zu bleiben bedeutet soziale Brisanz, da es für den betreffenden Studenten eine Misserfahrung ist. "Auch in Hamburg wird das Sitzen ab der achten Schulstufe nach und nach auslaufen.

Schon in diesem Jahr gibt es in dieser Schulklasse keine weiteren Runden. Im nächsten Jahr wird die Regel in die achte Schulstufe eingeführt. So gibt es in Schleswig-Holstein nur noch Sitze am Übergangsbereich von der sechsten zur siebten und von der neunten zur zehnten Unterrichtsstunde.

Zur Vermeidung, dass ein Kind "festsitzt", gibt es in mehreren Bundesländern auch Nachuntersuchungen. Abschaffungstheoretikerinnen und -theoretiker weisen darauf hin, dass es im Jahr der Wiederholung nur eine nachweisbare empirische Veränderung des Schülers gibt, diese aber im Folgejahr wieder verpuffen wird. Auch die Autoren einer von der Stichting in Auftrag gegebene Untersuchung kommen zu dem Schluss, dass die Regulierung "teuer und ineffektiv" ist.

Laut dem Essenser Pädagogikwissenschaftler Klaus Klemm kosten die Sitzgelegenheiten den Steuerpflichtigen aufgrund der gestiegenen Personalkosten fast eine Million Euro pro Jahr, ohne einen pädagogischen Erfolg zu haben. Um potentiellen sitzenden Kunden zu helfen, ist eine persönliche Betreuung vorgesehen. Dafür gibt es obligatorische Förderprogramme und das Projekt "Duales Lernen", bei dem die Schülerinnen und Schüler mehrere Tage in der Woch in Unternehmen oder Werkstätten arbeiten, um ihre Motivation zu erhöhen.

Eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Institutes für Wirtschaftforschung aus dem Jahr 2004 kommt zu einem anderen Ergebnis: Die Umfrage basierte auf 2.500 zwischen 1961 und 1973 geborenen Ex-Studenten: "Wer eine Unterrichtsstunde erneut besucht, hat gute Aussichten auf einen höheren Reifezeugnisabschluss als Vergleichskollegen, die immer schon gewechselt haben.

"Hans-Peter Meidinger, Präsident des Philologenverbands, verweist auf diese Untersuchung wie folgt: "Es ist unsinnig zu meinen, dass durch die Abschaffung des Sitzens alle Schwierigkeiten behoben sein werden. "Er unterteilt die Repeatergruppe in 1/3 der Schüler, die mit persönlicher Ermutigung erreicht werden können, 1/3 derjenigen, die vollständig überfordert sind, und 1/3 derjenigen, die in ihrer Entwicklung verzögert sind, für die es Sinn macht, eine Unterrichtsstunde zu erneuern.

Der neue rot-grüne Staat rechnet damit, dass die Schule selbst die Rate der Sitzrückhaltung von 2,4 Prozent reduziert - zum Beispiel durch die Teilnahme am Programm "Komm mit". Die vorliegende Studie hat sich zum Zweck gestellt, die Anzahl der Repeater, insbesondere in den Besoldungsgruppen 7-9, zu reduzieren, ohne die allgemeinen Anforderungen an die Leistung zu mindern.

Auch der Vorsitzende des Deutschlehrerverbandes ist gegen die Aufhebung der Sitzfreiheit. Josef Kraus als " pädagogischer Blödsinn " an. Sein Kritikpunkt: "Eine Streichung wäre gleichbedeutend mit dem Recht auf eine Wohlfühl-Schule mit dem Anspruch auf Vollkaskoversicherung für Schulabgänger. Neben den weiterführenden Schulen wurde auch den kommunalen Oberschulen die Aufhebung der Wiederholung vorgeschlagen.

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