Sitzenbleiben Realschule Bayern

Verbleibender Sitz Realschule Bayern

Die Auseinandersetzung um das Bildungssystem Nach den Schreckensmeldungen der Landes-SPD sitzt ein bayerisches Schulkind ueberdurchschnittlich oft. Es geht tatsächlich immer wieder um den uralten Streit der performancefeindlichen Verlierer gegen das Sitzenbleiben. Die Tatsache, dass die bayerischen Hochschulen in Deutschland die Nase vorn haben, wird nicht nur durch die Pisa-Studien, sondern auch durch eine kürzlich von Bertelsmann durchgeführte Studie belegt. 42.650 Schulkinder und junge Menschen haben im vergangenen Jahr eine Schule an allgemein- und berufsbildenden mittleren und höheren Fachschulen besucht - das waren 3,5 Prozentpunkte der 1,2 Mio.

bayerischen Abiturienten.

Die Zahl der verbleibenden Sitze beträgt im Bundesdurchschnitt nur noch 2,3 Prozentpunkte, wie das Statistikamt am vergangenen Donnerstag mitteilte, teilte die bayrische SPD mit. Bayrische Schüler verbleiben laut der Studie am ehesten in der Sekundarschule, wo der Prozentsatz bei 5,8 Prozentpunkten liegen wird. Für die Oberschulen lag der Wert bei 3,5 Jahren. "Die Zahl der in Bayern jedes Jahr sitzenden Kindern und Jugendlichen ist ein Armutszeugnis", kritisiert der Sozialpädagoge Martin Güll.

"â??Da die bayrischen Schulkinder sicherlich zumindest so klug sind wie im Rest Deutschlands, muss es an dem bayrischen Grundschulsystem gelegen haben. Es handelt sich vielmehr um eine grundlegende Debatte unter den linken Erziehungsideologen, die die bayerische SPD jedes Jahr, zuletzt 2009, immer wieder versucht: In vielerlei Hinsicht ist das alles weniger schlecht, als es von der SPD propagiert wird.

Auf der einen Seite gibt es einen Unterscheid zwischen freiwillig und obligatorisch arbeitenden Repeatern, die beide in den 3,5 Prozentpunkten für Bayern enthalten sind - derselbe bewusste Irrtum wie im Jahr 2009, als er bei 3,6 Prozentpunkten lag. Dieser Grenzwert für Zwangsrepeater liegt seit Jahren ständig unter zwei Zehntel. Auch unter den Volontären gibt es wieder eine Schülergruppe, die es in die Sekundarschule schafft, vor allem nach der fünften Schulstufe von der Mittelschule zur Sekundarschule (daher die hohe Zahl an Gymnasien), aber auch von der Sekundarschule zum Abitur.

Aber aus verständlichen GrÃ?nden wÃ?rden sie es vorziehen, die fÃ?nfte Sekundarstufe II oder das Oberschuljahr wieder zu besuchen, weil es ihnen sonst an Lehrmaterial mangelt - was spÃ?ter zu MÃ??ngeln fÃ?hren wÃ? Darüber hinaus ist es nicht für die Bildungsqualität eines Landes entscheidend, wenn die Zahl der zurückbehaltenen Sitze niedrig ist.

Es ist jedoch mehr als fragwürdig, ob alle Lernenden wirklich die Voraussetzungen des Curriculums schaffen. Inwiefern diese in den jeweiligen Staaten in der Umsetzung umgesetzt werden, ist uns nicht bekannt. Vergleichende Studien zeigen jedoch, dass bayrische Grundschüler bei allen Fähigkeiten zu den Spitzenreitern gehören. "Es gibt Fälle, in denen einzelne Lernende so große Wissenslücken haben, dass sie die Note wieder wettmachen sollten.

Auf die Frage, ob es Sinn macht, zu wiederholten oder nicht, antwortet das Bayerische Kultusministerium: "Es kann für Kinder und Jugendliche Sinn machen, wenn sie aufgrund von Krankheiten oder Leistungsmängeln große Wissenslücken oder Fertigkeiten haben, zum Beispiel eine Note zu erneuern und ihre eigenen Fertigkeiten zu erweitern und auszubilden.

"Und weiter: "Ein Wegfall der Wiederholung hindert die Jugendlichen daran, grössere Wissens- und Kompetenzlücken zu schliessen und gibt vor, stark zu sein. "â??Die Widerspruchsbewegung hat 2009 die geraume Zeit damit begonnen, aber "die Abschaffung der Wiederholung insgesamt scheint nicht viel Sinn zu machen: Es gibt Momente, in denen einzelne SchÃ?ler so viele LÃ?cken in ihren Kenntnissen und FÃ?higkeiten haben, dass sie ihre Noten wieder ausgleichen sollten.

So können sie ihre schulische Laufbahn mit einem soliden Grundgerüst und den notwendigen Fähigkeiten fortsetzen", antwortete Kultusminister Ludwig Spaenle seinerzeit. Individuelle Fördermaßnahmen wie Intensivunterricht am Oberschule, Zusatzunterricht an Gymnasien und Gymnasien sowie ganztägige Aktivitäten bieten auch eine intensive pädagogische Betreuung der Bayern.

"â??Das Mittel der Probeförderung ermöglicht auch SchÃ?lern mit geringen Lücken eine zusÃ?tzliche Möglichkeit zum Sprung in die nÃ?chste Leistungsklasse und zum Ausgleich innerhalb von drei Monatenâ??, sagte Ludwig Unger, Pressereferent des Freistaat Bayern. Wie Bayern seine Studierenden betreut, verdeutlicht eine neue Ganztagsstudie: Die Bertelsmann Stiftung verglich alle 16 Länder, um herauszufinden, wie sich der Mitarbeitereinsatz, die personelle Struktur und die Anzahl der Zusatzschulstunden in gekoppelten Ganztagsschulen die Nachmittagsklassen sind.

Im bundesweiten Vergleich gibt Bayern viel aus für den Ganztagsunterricht. Im Unterschied zu anderen Staaten stehen hier zusätzliche Wochenarbeitszeiten für Lehrkräfte und zusätzliches Personal in festen Volltagen im Vordergrund. "Bayern gewährleistet damit eine qualitativ hochwertige sowie zukunftsfähige und intensiv arbeitende Ausbildung junger Menschen", erklärte Spärle. Lehrkräfte, die auch die Kinder aus dem Normalunterricht gut einschätzen können, können ihre Schwachstellen in der Praxis in der Regel zielgerichteter beheben als externe Pädagogen, denen es auch an den Werkzeugen des Berufsstandes mangelt.

Während der Mittelwert der Grundschulen deutschlandweit bei 22.700 EUR pro Ganztagesklasse in der Mittelschule liegen, investierte Bayern 31.700 EUR. Überdurchschnittlich hoch sind diese Aufwendungen nur bei den Schuldenländern Berlin und Saarland, die ihre Haushaltsdefizite unter anderem mit bayrischen Steuereinnahmen (Länderfinanzausgleich) aufwiegen. "In den Stundenplänen der bayrischen Schule gibt es bereits - wie die Bertelsmann-Studie in einer tabellarischen Darstellung zeigt - regelmäßigeren Unterricht als in den meisten anderen Land.

Von diesen Zusatzlehrveranstaltungen profitieren alle Studierenden - egal, ob sie ganztägige Kurse belegen oder sich gegen sie entscheiden", sagt das Bayrische Kultusministerium. In der Grundschule nehmen bayrische Kinder regelmäßig an einem Durchschnitt von 26 Lektionen teil, während in den meisten anderen Staaten weniger Kinder teilnehmen. Im Freistaat Bayern nehmen die Hauptschüler 32 Std., in den meisten anderen Staaten weniger.

Bayern konnte in den letzten Jahren auch jedem Gesuch eines Sachträgers für die Einrichtung eines genehmigungspflichtigen Ganztagsschulprogramms zustimmen.

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