Sportinternat

Internat für Sportarten

Die Sportschule "Haus der Athleten". Die Sportschule Münster ist offen für alle Schultypen. Hauptsportarten: Fußball, Eishockey, Judo, Gymnastik, Boxen, Tennis, Hockey. Hier finden Sie alle Internate für den Sport.

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Sportinternatsschulen sind in der Regelfall der Nachwuchsförderung von Leistungssportlern gewidmet und meist Teil eines Netzwerksystems, in dem Schulträger und Schule auf der einen Seite und Sportverbände und lokale Vereine auf der anderen Seite partnerschaftlich zusammen arbeiten. In den neuen Ländern gibt es sie vor allem in bestehenden Sportstätten, z.B. Olympiastützpunkte, Bundes- oder Landesstützpunkte für eine oder mehrere Sportarten - oder, wie in den neuen Ländern gebräuchlich, an Staatsschulen mit Internaten.

Internate für den Sport werden im Einzelfall auch von den Vereinen selbst als getrennte Schlafsäle geführt oder sind Anlagen von privaten Trägern (z.B. Privatinternate oder Schlafsäle) mit einem oder mehreren Sportschwerpunkten. Die Ausbildung, einschließlich der sport- und sportnahen außerplanmäßigen Aufsicht, obliegt den Sportverbänden oder -vereinen und erfolgt in der Regel in den Sportstätten, dem Unterricht an den lokalen staatlichen Fachschulen und der individuellen Pflege und Unterstützung (Unterkunft, Mahlzeiten, Heimaufsicht, Nachhilfe, etc.) in den Internatssälen.

Wesentliche Erfolgsvoraussetzung für die Sportförderung ist eine größtmögliche Integration und Zusammenarbeit zwischen Leistungszentren, Waldorfschulen und Internaten. "Sportorientierte Schule" ist der Name für alle integrierten Systeme, in denen die zusammenarbeitenden Bildungseinrichtungen besondere Sportarten oder Züge anbieten. Soweit es keine solchen Sonderangebote gibt, werden die kooperationswilligen Bildungseinrichtungen als "Partnerschulen des Leistungssports" bezeichnet. Hierfür werden die Bildungseinrichtungen als "Partnerschulen des Leistungssports" bezeichnet.

Bildungseinrichtungen (moderne Einrichtungen, raumbezogene Bündelung von Schul- und Ausbildungseinrichtungen, Einsatz von speziell ausgebildeten Ausbildern/Lehrern) und eine enge Koordination zwischen Schulbedarf und Ausbildungsbedarf (ganztägige Betreuung, Flexibilisierung bei Ausnahmen für Kurse und Wettbewerbe, Einbindung der Ausbildungszeiten in den Vormittag, Berücksichtigung bei der Planung von Klassenprüfungen und Examen, Ausgleich der Schulanforderungen durch Verlängerung der Schulzeit usw.) können mit dem Titel "Eliteschule des (Wettbewerbs)Sports" ausgezeichnet werden.

Für den Internatsbereich junger Spitzensportler gibt es strikte Aufnahme- und Aufbewahrungskriterien. Der Nachweis der sportlichen Tauglichkeit erfolgt durch die Beteiligung am Vereins-Sport bzw. an der Wettkampfsport-, Vereins- oder Ausbilderempfehlung, durch eine bereits vorhandene Kadermitgliedschaft oder durch eine Aufnahmeverfahren (Visierausbildung), die sportlich-medizinische Unschädlichkeit durch eine spielmedizinische Prüfung und die Schultauglichkeit durch die jeweiligen Zertifikate oder eine Aufnahmeverfahren für die gewünschte Schullaufbahn.

Grundsätzlich werden gute Sportleistungen und angemessene Schulleistungen sowie ein entsprechendes soziales Verhalten als Haltekriterien angesehen. Die Zulassungsvoraussetzungen für privat geförderte Internate sind in der Regelfall nicht so strikt. Auch Schülerinnen und Schülern, die eine gewisse Art von Sport intensivieren wollen, sich aber nicht als Hochleistungssportler bezeichnen können bzw. den Akzent nicht auf den Leistungssport legen wollen, werden hier zugelassen.

Durch öffentliche Zuschüsse und zusätzliche Mittel (Sporthilfe, etc.) sind Internatsschulen für den Leistungssport vergleichsweise günstig. Jeder, der sein eigenes Kleinkind in ein solches Internat entsendet, muss jedoch wissen, dass sportliche und schulische Anforderungen absolute Priorität haben. Private Sportschulen berücksichtigen in der Regel die individuellen Anforderungen, können aber auch zwischen 1000 und 2000 EUR pro Tag ausmachen.

Oftmals bietet sie ein wesentlich vertrauteres und individuelles Lebensumfeld und wochenweise Heimreisen und ist zudem weit weniger starr in Bezug auf ihre sportlichen Bedürfnisse. Das ist Sabine Radtke, Fred Coalter: Sportschulen. Elite-Sportschulen. Nordrhein-Westfalen, Köln 2007, ISBN 978-3-93939390-48-0 (Auszüge aus dem Internet).

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