Stellenangebote bei der Agentur für Arbeit

Jobangebote der Agentur für Arbeit

Blockadenzeiten, Berichtsfristen, Jobsuche: Vermeidung von Streitigkeiten mit der Agentur für Arbeit Bei Nichteinhaltung der knappen Anmeldefristen für Arbeitslose oder bei eigenständiger Bewerbung um eine neue Stelle können von der Bundesagentur für Arbeit Sperrfristen verhängt werden. Der Grund dafür ist, dass während der Sperrfrist kein Arbeitsentgelt ausbezahlt wird. Zugleich wird die Laufzeit des Leistungsanspruchs auf Arbeitslosenunterstützung gekürzt.

Die Agentur für Arbeit "bestraft" mit diesen Sperrfristen Arbeitsuchende für Unterlassung oder Nichteinhaltung von Fristen und Vereinbarungen. Auch schon zu Anfang der Arbeitslosenzeit können Ausgangssperren drohen: Wer sich bereits vor dem Auslaufen der Ausgangssperre im Inland und damit seiner Arbeitslosenzeit widersetzt, läßt seine Arbeitslosenzeit unnötigerweise frühzeitig einsetzen, beginnt die Arbeitslosenzeit gleich einer Ausgangssperre noch bevor er den ersten Eurorabatt erhielt.

In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, bis zum letzen Tag im Unternehmen zu verbleiben, auch im Falle einer unerfreulichen Entlassung vom Auftraggeber. Aber wer alle Daten und Zeiten hält und nachweist, dass er sich von der eigenen Stärke her tatkräftig für eine neue Aktivität einsetzt, muss keine Sperrstunde fürchten. Das bedeutet auch, dass Urlaub - in der Regel bis zu drei und im Ausnahmefall bis zu sechs Monate - frühzeitig gemeldet werden.

Ab wann müssen Sie sich als Arbeitsloser anmelden? Lediglich für diejenigen, die sich rechtzeitig bei der Arbeitsagentur anmelden, kann ein neuer Job rasch gefunden werden. Selbst wenn der Auftraggeber - bei Ablauf eines Zeitarbeitsvertrages - die Weiterführung der Beschäftigung anbietet oder der Mitarbeiter auf Entlassung kämpft, muss das Arbeitsamt über die Arbeitslosenquote unterrichtet werden.

Besteht der Auftraggeber auf der Auflösung des Anstellungsverhältnisses, sollten Sie immer darauf achten, dass Sie beendet werden oder dass in der Aufhebungsvereinbarung explizit festgelegt ist, dass ansonsten eine operative Aufhebung unvermeidlich gewesen wäre. Mitverantwortliche für den Wegfall ihrer Arbeitsplätze werden mit Sperrfristen geahndet - und das kann bis zu zwölf Monate lang so lange andauern, bis kein Arbeitsentgelt ausbezahlt wird.

Das Arbeitsamt unterstützt die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, befreit den Erwerbslosen aber nicht von seiner Verantwortung. Die Erwerbslose ist dazu angehalten, ihrem Betreuer gegenüber den Nachweis zu erbringen, dass die in der Integrationsvereinbarung genannten Tätigkeiten, z.B. die Suche nach Stellenangeboten in Tages- und Ortszeitungen nach geeigneten Arbeitsplätzen, die Suche nach freien Arbeitsstellen in Online-Jobbörsen und der Versand von Spontanbewerbungen, stattgefunden haben.

Empfangsbestätigungen von Firmen, Einladung zu Interviews oder sogar die Stornierung schriftlich gelten als Beweis für die geleistete Arbeit. Diejenigen, die nicht nachweisen können, dass sie sich tatkräftig für die Beseitigung ihrer Arbeitslosenquote einsetzen, können mit einer Sperrfrist von zwei nachweisen. Wenn die Agentur für Arbeit Ausbildungen als Weiterqualifizierung genehmigt, ist die Beteiligung an diesen Ausbildungen obligatorisch.

Die Agentur für Arbeit bezahlt diese Lehrveranstaltungen in der Absicht, die Möglichkeiten des Erwerbslosen auf einen neuen, festen Arbeitsplatz zu verbessern. Jeder, der die Lehrveranstaltungen nicht besucht oder die Fortbildungsmaßnahme unterbricht, unterliegt einer Sperrfrist von drei Kalenderwochen, wenn er dies zum ersten Mal nicht tut. Bei wiederholter Anwendung der Regelung gilt eine Sperrfrist von sechs Kalenderwochen und bei weiteren Verstößen von zwölf ein Jahr.

Diejenigen, die ihre Terminvereinbarungen mit der Agentur für Arbeit nicht einhalten können oder nicht fristgerecht krankmelden, müssen mit einer Sperre gerechnet werden. Der Zeitraum der Sperre ist dann eine wochenlang. Sie sind natürlich nicht den Beschlüssen der Bundesagentur für Arbeit unterworfen. Jeder Arbeitslose, dem eine Blockierungsfrist mitgeteilt wird, erhält auch die Möglichkeit zur Kommentierung - und Sie sollten diese Gelegenheit nützen.

Die Bundesagentur für Arbeit stellt Ihnen die entsprechenden Formulare zur Verfügung, die Sie selbst eintragen oder die entsprechenden Begründungen anreuzen können. Wenn Ihre Meinung erfolglos ist und die Aussetzungsfrist in Kraft geblieben ist, können Sie gegen diese Verfügung der Bundesagentur für Arbeit Berufung einlegen. In diesem Fall können Sie die Bundesanstalt für Arbeit anrufen.

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