Stimmbildung

Gesangsausbildung

Stimmbildung ist die Ausbildung der Stimme zum Sprechen und Singen. Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Stimmbildung" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für französische Übersetzungen. Gesangsausbildung, Gesangsausbildung, Diplomausbildung Österreichischer Gesang. Die Gesangslehrerin, Gesangscoachin Sabine Lopez aus Berlin, erklärt in ihrem Gesangsunterricht ihr Unterrichtskonzept zum Thema Stimmbildung und Gesangstechnik.

mw-headline" id="Goals_of_Stiming">Ziele des_Stimings[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Stimmbildung ist die Schulung der Sprache zum Reden und Saiten. Man unterscheidet zwischen dem Training einer gesundheitlich, physisch wirksamen (funktionellen) Verwendung der Sprache zur Vorbeugung von Erkrankungen und Stimmungsschäden und dem Training von beruflichen Sprach- und Gesangsstimmen. Im Musikbereich ist das Stimmtraining sehr bedeutsam, denn ohne Training können die Gesangsbänder geschädigt werden.

Ein gesundes Sprechen oder eine gesangliche Technik kann Stimmungsschäden verhindern. Laut Guido Panconcelli-Calzia wird eine "gute" Stimmbildung nur mit der für die Aufführung notwendigen Muskelmasse durchgeführt, ist geräusch- und spannungsfrei, klingen stark oder sanft in jeder Höhenlage, sind expansiv, resonant, sanft und mühelos. Im Falle der sprechenden Sprache ist das Training auf die physiologische Anwendung ausgerichtet.

Bereits im ersten prächristlichen Millennium hatten die Indianer Wissen über Stimmbildung, das für religöse Zeremonien verwendet wurde. Weil die griechische Sprache in der Öffentlichkeit verwendet wurde, hatte die Stimmbildung einen festen Stellenwert in der Redekunst. Damals mussten die Akteure vor manchmal noch mehr als 16.000 Besuchern vorsprechen. Im Stimmtraining wird die Sprache als Persönlichkeitsausdruck gesehen und trainiert.

Bestimmte Funktionalitäten (Atmung, Suche nach der körperlichen Stimme, etc.) werden ebenfalls individuell praktiziert, aber immer in den holistischen Kontext der Verständigung gesetzt. Atmen, Stimmbildung (Phonation) und Artikulierung sind eng miteinander verbunden. Die Entwicklung eines lebhaften Zusammenspiels zwischen Atem und Kehlkopfaktivität ist daher eines der wesentlichen Anliegen des Stimmtrainings.

Jede Person kann in einer gewissen Tonlage leicht und problemlos reden und kommt in der Regel immer wieder in diese Position zurück. Bleibt die Indifferenzsituation permanent bestehen, kippt im extremen Fall die Sprache um und es kommt zu Spannungen und Lasten der Sprache bis hin zur Knauserigkeit. Während des Sprechens sollte die Sprache je nach Sprachmelodie um die Gleichgewichtsposition schwingen.

Der Raum über den Stimmfalten wird als Gesangstrakt, Verlängerungsrohr oder Artikulations- oder Resonanzraum bezeichnet. Für den Fall, dass die Stimmfaltung nicht mehr möglich ist, ist dies der Fall. In den Annäherungsräumen können aus den Stimmfalten als Resonanzgeber als kohärente Kavitäten einzelne Teile des Primärklangs verstärkt oder abgeschwächt werden. Atemstimme: Weiche Stimme: Feste Stimme: Aus gesanglicher Perspektive wird die Entwicklung einer leisen Stimme - insbesondere im Bereich des traditionellen Gesangs - als wünschenswert erachtet.

Mit einer gesunden Sprache und einer guten Gesangs- oder Sprachtechnik können jedoch alle drei Nutzungsarten bewußt genutzt und als Stilrichtungen gesteuert werden. Ein Sprachabsatz ist der Zeitpunkt, an dem die Stimmfaltenschwingung endet. Ein gutes konsonantes Gelenk gibt der Sprache Unterstützung und hat einen positiven Einfluss auf die Atemprobleme. Dann wird die nötige und ausreichend große Muskelkraft zum Reden oder Gesang aufgebaut. Die Muskeln werden durch die Bewegung der Muskeln angezogen.

Als besonders effektiv haben sich die Funktionale Relaxation (FE) nach Marianne Fuchs oder die von Koblenzer und Muhar entwickelten rhythmisch angepassten Phonationen (AAP) im Stimmtraining erwiesen, das auf naturgemäßen Prozessen und dem Wohlbefinden des Organismus basiert. Dabei ist die Funktionsfähigkeit der Sprache der wichtigste Aspekt bei der Bildung der Sprechstimme, während die stimmliche Gestaltung der Sprache hohe Anforderungen an die Klangästhetik stellt, die sich bis hin zu Interpretationsfragen erstreckt.

Neben den naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen spielt der Musikaspekt wie Stimmbalance, Abstimmung der Stimmlagen, Stimmumfangerweiterung, Dynamik, Stimmanpassung oder Artikulierung eine große Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang können beide Stimmlagen nur begrenzt voneinander beeinflusst werden, weshalb ein separates Üben beider Stimmlagen vonnöten ist. Medizinalrelevante Stimmstörungen werden in der Praxis in der Praxis in der Regel von HNO-Arzten festgestellt, im günstigsten Falle mit Subspezialisation auf Stimm- und Sprechstörungen oder Orthopädie, eventuell auch unter Einbeziehung von Sprachtherapeuten oder Klinik-Sprachwissenschaftlern.

Die von den Kassen zugelassenen Sprachtherapeuten, klinischen Sprachwissenschaftler und Atem-, Sprach- und Sprechlehrer sind für die Therapie von Sprachstörungen nach den für die Kassen geltenden Vorschriften verantwortlich. Die Lehrtätigkeit ist ein starker Anspruch an die Sprache. Daher ist es einerseits notwendig, die Lehrsituation so zu gestalten, dass es zu keiner sprachlichen Überlastung kommt, andererseits müssen die Lehrer aber auch in der Situation sein, die hohen Ansprüche an Stimmlage und Kommunikationsfähigkeiten zu befriedigen.

Besonders hoch sind die gesanglichen Ansprüche an die körperliche Verfassung vor allem bei Grundschullehrern, Kindergärtnern, Sportlehrern und - in der doppelten Belastung durch Sprech- und Gesangsstimmen - Musiklehrern. Das kann nur durch intensives Stimmtraining und Sprachunterricht werden. Weil eine solche Ausbildung nur an wenigen Bildungseinrichtungen für Lehrer in ausreichender Höhe und Stärke verpflichtend ist, sind berufsbeeinträchtigende Sprachstörungen und Einschränkungen der Effektivität der sprachlichen Erzieherpersönlichkeit keine Seltenheit.

Stimmprobleme führen oft zu krankheitsbedingter Abwesenheit, in einigen FÃ?llen auch zu BerufsunfÃ?higkeit. Franz- Brandl: Die Technik des Stimmtrainings auf einer physiologischen Basis. Selbstverlag, München 2001, ISBN 3-00-008593-9 Horst Coblenzer, Franz Muhar: Atmung und Gesang. Österreichischer Bildungsverband, Wien 1997, ISBN 3-215-02040-8 Horst Koblenzer: Erfolgreiches Vorsprechen.

Österreichischer Bildungsverlag, Vienna 1999, ISBN 3-215-06547-9. Emil Fischer: Manual of Voice Training. Niemeyer, Tübingen 1992, ISBN 3-484-73000-5 Günther Habermann: Voice and Language. Theme, Stuttgart 1978, ISBN 3-13-556002-3 Sabine Horstmann: Stimmbildung der Chorischen. Cristin Linklater: Entwicklung der persönlichen Stimmlage. Eine ganzheitliche Übung zur Stimmbefreiung. Josef Pilaj: Gesangsunterricht am Computer: Über die Nutzung und Nutzung von neuen Feedback-Möglichkeiten im Stimmtraining und Singunterricht.

Jahrgang 97 (Hrsg. Kramer, Rudolf-Dieter), Wissner, Augsburg 2011, ISBN 978-3-89639-779-9 Bernhard Richter: Die. Stimme Henderschel Verlagshaus, Leipzig 2013, ISBN 978-3-89487-727-9 Clara Schlaffhorst / Hedwig Andersen: Beatmung und Sprache. Marianne Spiecker-Henke: Leitfaden für die Gesangstherapie, Neuauflage 2006, ISBN 3-7877-3519-4. Theme, Stuttgart 2004, ISBN 3-13-103162-X.

"Training des Reichtums an Stimmvarianten bei künftigen Lehrkräften entsprechend der Verschiedenartigkeit der Bedarfssituationen. Saltmannsweiler: Schneider Verlags Hohengehren, ISBN 978-3-8340-1468-9, p. 37-47. Cf. Günther Habermann: Stimme und Language, Kapiteln Lungenstütze, Spracheinsatz und -absatz und Atmosphärenansatz, thieme-versand.

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