Therapie bei Dyskalkulie

Behandlung von Dyskalkulie

Schwache Arithmetik (Dyskalkulie): Therapie statt Praxis Die Rechenschwäche ist eine partielle Leistungsstörung. Derartige Schwachstellen manifestieren sich als Mängel in sehr verschiedenen Gebieten, die dem Rest des Leistungs- oder Entwicklungsniveaus eines Minderjährigen entgegenstehen. Entgegen den Erwartungen sind ihre Ergebnisse im Mathematikbereich dagegen gering. Der Begriff Dyskalkulie beschreibt im engen Sinn ein schlechtes bis unzulängliches oder grundsätzlich falsches Verstehen von Quantitäten und Quantitäten, von Nummern und Rechenoperationen.

Studierende mit Dyskalkulie gleichen dieses Manko mit eigenen Zahlenvorstellungen und eigenen Berechnungsregeln aus. Wenn die Erwartung des Scheiterns fortbesteht, kann dies einen dauerhaften Einfluß auf die Person des Babys haben. Die Tatsache, dass durch die Praxis nichts besser wird, sondern alles am nächsten Tag in Vergessenheit gerät, ist eines der Symptome der Dyskalkulie.

Die Problematik einer so schwerwiegenden und grundsätzlichen Beeinträchtigung besteht gerade darin, dass sie nicht ohne weiteres "weggeübt" werden kann, weil beispielsweise Quantität, Ortswertsystem und Nummern von dem Kleinkind mit völlig falsch verstanden werden. So lange das zugrundeliegende quantitative und numerische Verständnis nicht ausreichend ausgeprägt ist, kämpft das Kinde mit Grössen, die es nicht verstehen kann.

Mit den Fingern oder anderen Objekten zählt das Kleinkind im Geheimen oder Offenen; es bemerkt nicht die verkehrte Grössenordnung des Resultats; es erzeugt Zahlenverdreher und dreht die Figuren in Sprachrichtung, zum Beispiel von neunundneunzig bisneunzig. Einfaches Kopfrechnen muss von den Schülern in schriftlicher Form durchgeführt werden. Die Zahlenkombination des Kindes ist ganz beliebig, so dass am Ende Fragen, Berechnungen und Antworten völlig inkohärent gegenüberstehen.

Gerade bei faktischen Aufgabenstellungen ist es oft so, dass ein schwaches Kleinkind die Aufgabenstellung mit seiner ganz eigenen Logiken annähert, die für rechnerisch versierte Erziehungsberechtigte, Erzieher und Klassenkameraden manchmal unsinnige Charakterzüge annehmen kann. Für die an Dyskalkulie erkrankten Studierenden ist es an einem gewissen Zeitpunkt in ihrem "Berechnungsprozess" wichtig, Fuß zu fassen, um die Aufgabenstellung gewissermaßen zu Ende zu führen.

Auch jenseits der Arithmetik kann sich eine Dyskalkulie manifestieren, zum Beispiel durch eine Störung der optischen Orientierung: Die Pupille ist bereits von der räumlichen Gliederung, der Färbung, der Größe und der Anzahl der Erklärungsansätze und Aufgaben auf einer Bücherseite verärgert. Je früher eine Schwachstelle in der Berechnung entdeckt wird, umso einfacher ist es, sie zu beseitigen, und dem Kleinkind können konstante Erfahrungen des Versagens erspart werden.

Jede Dyskalkulie ist anders. Daher brauchen arithmetikkranke Menschen eine persönliche Unterstützung, die an ihre Lernsituation angepasst ist. Schulischer Unterricht, klassische Förder- oder Privatstunden mit einheitlichen Vorgehensweisen können bei schlecht arithmetischen Fähigkeiten nicht zum gewünschten Ergebnis anregen. Vielmehr muss eine ganzheitliche Lerneingriffe unter Berücksichtigung der spezifischen Ausgangssituation des Kleinkindes ausgewählt werden.

Dabei handelt es sich um eine Differential- und Fortschrittsdiagnose, die die realen Probleme des Kleinkindes im Mathematikbereich, deren Umfang und Manifestationen aufzeigt. Durch Befragungen und Verhaltensbeobachtungen werden fehlerhafte und korrekte Resultate im Hinblick auf die individuelle Lösungsstrategie des Kleinkindes aufbereitet. So können Psychotherapeutinnen und -therapeuten die Denkweise von Frauen und Knaben für die betreffenden Kindern und Jugendliche, für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeutinnen, Diplom-Psychologinnen und -Psychologen, Diplom-Pädagogen, Grundschullehrerinnen und -Pädagogen, Schulpsychologinnen, Gymnasiallehrerinnen und -lehrer oder Mathematikerinnen aufdecken.

Während des ganzen Lehr- und Lernprozesses wird der Verlauf aller planmäßigen Lernprozesse von den jeweiligen Beschwerden des Kleinkindes abhängt. Dabei konzentriert sich der Psychotherapeut speziell auf die eigene Berechnungslogik des Babys und kommuniziert die Koproduktivität dieser Technik an das Kind.

Dabei wird dem Kleinkind oder Heranwachsenden die Sinnlosigkeit seiner verkehrten Strategie nahe gebracht und zugleich die Erkenntnis gegeben, dass Mathematik auch ohne eine Pauke verstanden werden kann. So sichert die Therapie von Anfang an ein steigendes Interesse der Kinder an ihren neuen Kenntnissen und Fertigkeiten. Die Therapeutin geht immer Schritt für Schritt vor:

Ständige Fortschrittsdiagnose, Therapiediskussion und die Gestaltung der weiteren Lernprozesse bilden immer wieder eine Einheit. Diese sind jedoch nicht vollständig ausgebleicht, sondern Gegenstand der Aufmerksamkeit des Behandlers. Diese legt nach den Rechtsvorschriften fest, welche Prüfungen zum Zwecke der Antragsabwicklung durchzuführen sind, legt an vielen Stellen Höchstsätze für Therapiestunden für die Therapie fest und weist die Erziehungshelfer bei Bedarf auf Stellen hin.

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