Unterschied zwischen Lrs und Legasthenie

Differenz zwischen Lrs und Legasthenie

Die Legasthenie, das Lesen von Rechtschreibschwäche, gibt es einen Unterschied und wenn ja, welche? Differenz Legasthenie und LRS Mit den Begriffen Legasthenie und LRS kommt es immer wieder zu Verwirrung und Unsicherheit. Die Legasthenie, das Leseverständnis, gibt es einen Unterschied und wenn ja, welche? Wenn es einen Unterschied zwischen Legasthenie und LRS gibt, ist das so bedeutend?!

Frustration und Misserfolg werden vermieden und diese Jugendlichen werden auch Lese- und Schreibkenntnisse haben - nur auf eine andere und langsamere Weise.

Die Besonderheiten dieser Kleinkinder sind Konzentrationsschwierigkeiten bei Briefen (Symbole), die sich ähneln ( b-p-q, m-n, D-d). Konzentrationsschwierigkeiten sind hier weitaus ausgeprägter als bei anderen Kleinkindern und führen zu so genannten Sehfehlern - das sind KEINE Schreibfehler und sind kennzeichnend für Legasthenie. Sie bemerken ihre Wahrnehmungsfehler und damit auch seine falsche Rechtschreibung nicht - es geht hier um geänderte Auffassungen, die "nachtrainiert" werden müssen, da ein rein buchhalterisches Training oft keine Verbesserung bringt.

Man muss diese Fehlerarten unterscheiden, denn sonst werden die Kleinen immer fälschlicherweise verurteilt und sind mit einer rein schriftlichen Zusatzausbildung weiter vereitelt. Durch die veränderte Wahrnehmung der Jugendlichen werden die Wahrnehmungsstörungen verursacht. Sie können in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen ihre Wirkung entfalten und müssen mit Hilfe der Förderdiagnose durchlaufen werden. Das veränderte Empfinden führt dazu, dass nicht miteinander gedacht und gehandelt wird, die Kleinen rasch ermüden, sich zurÃ??ckziehen, angriffslustig sind, stÃ?ndig Ã?ber die eigenen Beine stÃ?rzen........

Eine normale Rechtschreibausbildung ist hier oft nicht ausreichend, da die veränderte Wahrnehmung den Kleinen buchstäblich im Weg steht. Dabei ist es besonders darauf zu achten, die Wahrnehmung der Kleinen zu überprüfen und die geänderten Wahrnehmungsgebiete zu schulen, ZUSÄTZLICH zum Üben in Briefen, Wörtern, Rechtschreibung, Spielregeln. Durch die veränderte Wahrnehmung brauchen diese auch - ebenso wie AD (H)S-Kinder - andere Lehrmethoden, um richtig Deutsch und Englisch zu sprechen und Englisch zu sprechen.

Das Gedächtnis dieser Kleinen ist kapazitätsmindernd, d.h. individuelle Lernformen müssen das Legasthenie-Training dieser Kleinen mittragen. Gründe dafür können übermäßige Beanspruchung, Frustration, Versagensangst, psychologische Gegebenheiten, Sehstörungen, Gehörprobleme, Sprachstörungen.... Hier ist neben dem Legasthenie-Training oft auch ein Arztbesuch bei einem Kindpsychologen vonnöten. Der LRS wird von verschiedenen Einflussfaktoren erfasst - die Fehlersymbolik ist unterschiedlich, die Wahrnehmungsbereiche bleiben unverändert und die Dichte ist nicht so auffallend wie bei Dyslexie.

Für die individuelle Betreuung von Kleinkindern ist die Trennung zwischen Legasthenie und LRS sehr bedeutsam. Legastheniker brauchen kein rein schriftliches Zusatztraining, sondern darüber hinaus das Trainieren der geänderten Wahrnehmungsfähigkeit. Dies wird bei der Dyslexie LRS im Förderunterricht an der Schule jedoch immer noch nicht berücksichtigt, oft mit weit reichenden Konsequenzen für die Nachkommen.

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