Verband der Privatschulen

Verein der Privatschulen

Verein der Deutschen Privatschulen Hessen e.V.. Landesverband Baden-Württemberg e.V.

(Verband Deutscher Privatschulen)

Niedersachsen-Bremen e.V. - Unabhängige Waldorfschulen und Bildungsstätten

Verein der Deutschen Privatschulen Niedersachsen-Bremen e.V. Der Verein der Deutschen Privatschulen Niedersachsen-Bremen e. V. Der Verband Niedersachsen und Bremen (VDP) ist ein unabhängiger Verband, der die Belange der Niedersachsen und Bremer Hochschulen und Bildungsträger gegenüber den Regierungen der Länder, den Landtagen, Arbeitsämtern und anderen Instituten wahrnimmt. Zu den Mitgliedern mit ihren fast 100 Arbeitsplätzen gehören staatliche oder renommierte allgemeinbildende und berufliche Privatschulen, Erwachsenenbildungseinrichtungen und solche, die Weiterbildung und Serviceleistungen bieten, die den Erfordernissen des heutigen Arbeitsmarkts entsprechen.

Ein vollständiges Verzeichnis unserer Mitgliedsunternehmen findest du hier. Die Vereinigung ist ein Regionalverband des Ältesten privaten Schulvereins Deutschlands (gegründet 1901). Sie unterrichtet ihre Mitgliedsländer über die aktuellen bildungs-, schul- und arbeitsmarktpolitischen Gegebenheiten und begleitet sie bei ihrer alltäglichen Tätigkeit. Weiterführende Infos findest du hier.

Verein Bayerische Privatschulen e.V. - Herzlich Wilkommen beim Verband der Bayerischen Privatschulen e.V.

Die VBP teilt Ihnen mit, dass über Bildungsstätten kostenlos unter Trägerschaft, über Schul-, Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen sind. Im Freistaat Bayern gibt es 1.336 kostenlose Waldorfschulen unter Trägerschaft. An ihnen nehmen 14,4 Prozentpunkte der bayrischen Schülerinnen und Schüler teil, also 204.896 (Schuljahr 2015/2016, ohne Berufsschulen). Die unter gemeinnütziger Trägerschaft aufgeführten Einrichtungen sind in Artikel 7 des Grundgesetzes festgelegt.

Das sind vervollständigen und erweitern das Schulsystem in staatlichen und kommunalen Trägerschaft. Die Vereinigung engagiert sich für den für Pluralität und qualitätsfördernden Realisierungswettbewerb im Bildungswesen.

Verein der Deutschen Privatschulen Hessen e.V. | Wahlteststeine

Nach Angaben des Hessischen Landesamtes für Statistik besuchten 53.999 von 812.380 Schüler im Jahr 2017/2018 eine hessische Privatalternative. Was ist Ihre Einschätzung der Leistungsfähigkeit unabhängiger Schulsysteme bei der Versorgung dringender Bedarfsfälle? Wirst du den Aufbau neuer Waldorfschulen und den Ausbau von Schulgebäuden unterstützen, um mehr Platz in alternativen Privatschulen zu schaffen?

In diesem Kontext, wie bewerten Sie die Praktik der nachträglichen finanziellen Unterstützung von nur 50 v. H. der Ersatz-Schulfinanzierung für neue Schulgründungen nach einer Wartezeit von 3 Jahren? Für uns Freidemokraten sind die unabhängigen Schulformen eine unentbehrliche und bedeutende Stütze des Hessischen Schulwesens, das durch seine Breite eine bereichernde Wirkung hat.

Sie sind in gewissem Sinne Experimentierfelder und Herzschrittmacher für neue Pädagogik. Damit nehmen Sie die zentralen Funktionen unserer Gemeinschaft wahr und deshalb werden wir Sie weiter begleiten und dafür einstehen, dass die Interessen der freien Schule auch im Zuge der schulischen Entwicklungsplanung und bildungspolitischer Entscheidungen miteinbezogen werden.

Laut einer Untersuchung des DIW Econ (Unternehmensgruppe des Deutsche Institutes für Wirtschaftsforschung) gehen kürzlich kinderübergreifend über alle Einkommensschichten private Schulklassen und die Verteilung der Einkommen der Erziehungsberechtigten weicht nicht wesentlich von der derjenigen der Schulkinder an staatlichen Schulstandorten ab. Was möchtest du tun, um den Schülern aus den Haushalten des SGB-II den Besuch einer Schule an einer alternativen Privatschule zu ersparen?

Mit Nachdruck unterstützen wir ein Grundschulsystem, das Privatschulen als eine wertvolle Erweiterung des staatlichen Schulsystems betrachtet. Die an diesen Orten geleistete Tätigkeit oder die Tatsache, dass es Privatschulen gibt, sind nicht zu hinterfragen. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. "Das missverständliche Sonderverbot für alternative Privatschulen (Art. 7 Abs. 4 S. 3 Hälften. 2 GG).

Es ist daher unehrlich, die Problematik des besonderen Verbots mit der Entstehung des privaten Schulsystems zu verbinden und eine veraltete Bildungsidee wiederzugeben. Laut den Freidemokraten sollten ideologische Diskussionsrunden nicht auf dem Rücken von Schülern und Lehrern geführt werden, die dort jeden Tag studieren und mitarbeiten. Durch Beitragssenkung, Stipendienvergabe oder Geschwisterregelung wollen wir die Schule in ihren Bestrebungen zur Berücksichtigung sozialer Belange stärken und so vielen Angehörigen wie möglich den Zutritt zu diesen schulischen Einrichtungen gewähren, damit der Besuch der Schule nicht aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausbleibt und das besondere Verbot beachtet werden kann.

Im Prinzip sind wir jedoch der Meinung, dass die Schule die Möglichkeit hat, dies zu gestalten und sind überzeugt, dass sie dieser Verpflichtung nachkommen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht aus unserer Sicht kein Änderungsbedarf in dieser Hinsicht. Die privaten Alternativschulen sind nicht gewinnorientiert und werden ohne Erwerbsabsicht geführt. Die zum Teil erhobenen Schulgebühren dienen dazu, eine unzureichende Ersatzfinanzierung der Schule zu kompensieren oder zusätzliche Dienstleistungen zu bezahlen, von denen die Jugendlichen unmittelbar profitierten (z.B. Ganztagsbetreuung).

Ein einheitlicher Deckel des Schuldbeitrags würde die unterschiedlichen Leistungskapazitäten der Elternhöfe außer Acht lassen und die bestehenden Kompensationsmechanismen der Schule (z.B. Stipendien) untergraben. Die Verpflichtung zur Staffelung der Schulgebühren würde dagegen einer Verpflichtung zur Darstellung der persönlichen Einkommensverhältnisse entsprechen. Wie steht es mit der Freiheiten der Privatschulen und damit mit der Freiwilligkeit, eigene Interessen, wie z.B. die Finanzen der Schule, im Sinne der erprobten Verordnungen zu gestalten?

Wenn die Schulgebühren strenger geregelt würden, wären Sie dann gewillt, private Alternativschulen deutlich mehr finanzielle Unterstützung zu leisten, um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten und die finanziellen Belastungen für die Erziehungsberechtigten der Kinder zu verringern? Wir stützen uns, wie bereits in Fragekomplex 2 erläutert, auf die Eigenverantwortlichkeit der Schule und halten es gegenwärtig nicht für notwendig, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu ändern.

Als Befürworter unabhängiger Schulformen sind wir dafür, und das gilt zweifellos auch für Privatschulen. Wir sind aber überzeugt, dass auch die Schule ihrer Verpflichtung nachkommen muss, um der Einkommenslage der Familie Rechnung zu tragen. Nach dem Alternativen Schulfinanzierungsgesetz bekommen berechtigte alternative Schulformen 85 v. H. der Durchschnittskosten an staatlichen Schulkassen für jeden einzelnen Schulkinder (bzw. 90 v. H. bei Sonderpädagogik anspruch) abzüglich angepasster Kommunalausgaben.

Die Berechnung basiert auf den Jahren 2006 bis 2012. Angesichts der allgemeinen Preiserhöhung seit 2006 und unter Einbeziehung von Zusatzaufgaben und neuen Schulangeboten wird die aktuelle Schülerquote voraussichtlich deutlich unter 85 Prozentpunkten sein. Was ist die finanzielle Einsparung, die der Staatshaushalt und die Gemeindebudgets durch unabhängige Schulbildung pro Jahr erzielen?

Sollte Ihrer Meinung nach eine getrennte Ausgabe wie das Staatsticket oder ein Investitionsprogramm wie z. B. KVP2 wettbewerbs- und projektneutral durchgeführt werden, damit privatwirtschaftliche Alternativschulen genauso gehandhabt werden wie öffentlich-rechtliche Anstalten? Wir Freidemokraten wollen die Beschlüsse über die Nutzung von Finanzmitteln und die personelle Souveränität auf lange Sicht auf die Hochschulen ausweiten. Wie bisher richten sich die Finanzmittel jeder einzelnen Grundschule nach der Zahl der Kinder, unabhängig davon, ob es sich um eine Staatsschule oder eine Privatschule oder eine alternative Grundschule aus.

Deshalb muss auch die eigentliche Förderung und Einbindung unabhängiger Waldorfschulen in die staatlichen Finanzierungsprogramme überarbeitet und angepaßt werden. Unabhängige Waldorfschulen werden als Innovationsträger angesehen. Innovationen wie Ganztagesbetreuung, Integration und zweisprachiger Schulunterricht wurden zunächst in Privatschulen getestet und dann auf das staatliche Schulsystem umgestellt. Auf diese Weise kommen alle Kinder aller Schulklassen, auch die staatlichen, in den Genuss.

Was ist Ihre Einschätzung der Leistungen unabhängiger Waldorfschulen bei der Weiterentwicklung des Landes Hessen? Möchtest du in der kommenden Legislaturperiode Maßnahmen zur Förderung der Innovation in den schulischen Bereichen einleiten, z.B. unter Einbeziehung von Lehrbetrieben in den Berufsschulen oder zur Automatisierung des Lehrbetriebs? Inwiefern ist es notwendig, den zweisprachigen Lehrbetrieb zu fördern, z.B. durch die Übertragung von Inhalten, Materialien oder des Curriculums, damit nicht-deutschsprachige Erzieher leichter einsteigen oder als Erzieher arbeiten können?

Unabhängige Waldorfschulen sind aufgrund ihrer didaktischen Ausrichtung oft die treibende Kraft und Innovativkraft im Bildungswesen und daher unerlässlich. Im Hinblick auf die Zukunftsfragen und dringende Aufgaben wie die Verwirklichung der elektronischen Ausbildung sind wir Freidemokraten jedoch der Meinung, dass alle Bildungseinrichtungen die Pflicht haben, sich mit diesen Fragen zu befassen und sich weiter zu entwickeln. Der ständige Kontakt zu den Hochschulen und deren Sponsoren ist für uns eine Selbstverständlichkeit, um uns vor allem von den Ideen vor ort zu vergewissern und nach Best Practices zu suchen.

Vor diesem Hintergrund gibt es erste Pläne, das alternative Bildungssystem für Jugendliche aus dem angelsächsischen Sprachraum zu eröffnen. Würdest du ein Pilotprojekt zur besseren Vernetzung der Kinder beim Wechsel vom englischen zum hessischen Hochschulsystem mittragen? Inwiefern sind Ihrer Meinung nach weitere Fremdsprachen für die angestrebte Akzeptanz der Internationalen Alternative Bildung geeignet und würden Sie die internationalen bilingualen Alternativschulen der entsprechenden Gemeinschaften (z.B. deutsch-aramänisch oder deutsch-chinesisch) auszeichnen?

Im Prinzip befürworten wir Freidemokraten auch die Globalisierung im Schulbereich und die notwendige Übernahme von Verantwortung für die Bewältigung der identifizierten Probleme und die Anpassung der Schulevaluation. Wir halten keine Anforderungen seitens des Staates für absolut notwendig. Zur Sicherstellung einer 104-prozentigen Versorgung mit Lehrern an staatlichen Bildungseinrichtungen werden Lehrer, die an unabhängigen Bildungseinrichtungen beschäftigt sind, regelmässig weggelockt.

Was gedenkt ihr zu tun, um sicherzustellen, dass der Lehrerwettbewerb in Zukunft gerecht und ordentlich verläuft? Was ist in diesem Kontext das Werkzeug des "Beamten", das Lehrer in den öffentlichen Dienst lockt? Im Grunde können wir Ihre Bedenken in dieser Hinsicht verstehen und uns für einen Wettstreit um die besten Lehrer für unsere Schule einsetzen.

Ungeachtet der Sponsorschaft der Schule muss es möglich sein, genügend und angemessen ausgebildete Dozenten einzustellen. Aufgrund des Lehrermangels an Fachkräften sind private Alternativschulen auf die Rekrutierung und anschließende Qualifizierung geeigneter Quereinsteiger in der Lehrerschaft in den Bereichen Bildung und Ausbildung von Fachkräften in der Schule und Berufsbildung in der Schule in der Schweiz und im Ausland in der Schweiz in der Regel abhängig. Es ist zu erkennen, dass die Lehrberechtigung der Lehrenden nicht vorhersehbar von den verantwortlichen Schulbehörden zugewiesen wird und dass früher an anderen Lehranstalten gelehrte Unterrichtsfächer manchmal nicht berücksichtigt werden.

Würden Sie sich in der kommenden Wahlperiode für die gezielte Rekrutierung von Quereinsteigern in Hessen für knappe Fächer aussprechen und diese durch ein staatliches Programm auf den Gebrauch sowohl an staatlichen als auch an privatwirtschaftlichen Alternativschulen vorbereiten? Würden Sie dann, wenn kein zentralstaatliches Programm eingerichtet würde, ein Weiterbildungsprogramm unter der persönlichen Verantwortung der Privatalternativen fördern, das den Quereinsteigern die Qualifikation gibt, dass sie nach Beendigung der Weiterbildung und Prüfungszeit durch die Hochschule ausschließlich zu unbegrenzten Lehraufträgen an Privatschulen aufgenommen würden?

Im Rahmen verschiedener Bildungsprogramme, insbesondere in einigen Fächern, in denen es Defizite gibt, ist es unerlässlich, Lateraleinsteiger als Lehrer zu gewinnen. In welchem Umfang Änderungen bei der Qualifikation und Genehmigung erforderlich sind, erfordert unserer Meinung nach eine Überarbeitung der bestehenden Abläufe, denn wir sind mit Ihnen überzeugt, dass es gleichbleibende und vor allem verständliche und vorhersehbare Regelungen sein sollten.

Beamtenlehrern des Staates kann für die im Haushalt ausgewiesenen offenen Positionen eine Beurlaubung ohne Vergütung für den Schuldienst der Privatschule gewährt werden. Für die notwendigen Stellenangebote bewerben sich freie Vertretungen, um z.B. ausgebildete und versierte Lehrer als Rektor zu rekrutieren oder zu binden. Diese Vorgehensweise hat sich in der Praxis bestens bewiesen und der Einsatz von Beamtenlehrern ermöglicht die Koordination der alternativen Privatschule mit Schulbehörden und anderen Regierungsstellen.

Derzeit stehen die Privatschulen vor der Gefahr, dass die bestehenden Freistellungen nicht ausgeweitet werden, um Beamtenlehrer wieder in den Öffentlichen Dienst zu drängen. Was halten Sie von einheitlichen, nachvollziehbaren und vorhersehbaren Vorgehensweisen bei der Zuweisung von Vakanzen und Freistellungen für den Privatschulbetrieb? Befürworten Sie eine Erweiterung der Entsendungspraxis, um den Fachkräftewettbewerb zwischen staatlichen Bildungseinrichtungen und alternativen Privatschulen gerechter zu machen und dem Fehlen von qualifiziertem, potenziellem Schulleiterpersonal zu entgegentreten?

Sollten Ihrer Ansicht nach Auszubildende an öffentlich-rechtlichen Privatschulen den Beamtenstatus bei gleichzeitigem Beurlauben nach dem Referendariat bekommen können, damit Privatschulen einen Anlass haben, zwingend notwendige Rechtspraktika zu errichten? Es sollte natürlich allen Schülern, egal welcher Art, egal ob Sponsor oder Universität, durch den Lehreraustausch ein besonderes Augenmerk geschenkt werden, um die Lehrer im vorbereitenden Dienst optimal zu unterrichten.

Auch hier betrachten wir die freien Waldorfschulen als verantwortlich und müssen sie in die Definition der Rahmenbedingung einbinden. Verein der Deutschen Privatschulen Hessen e.V.

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