Verhaltensstörungen

Handlungsstörungen

Unter Verhaltensstörungen versteht man ein Verhalten, das als "nicht normal" gilt. Gibt es schon Anzeichen von Verhaltensstörungen? Lesen Sie hier, wie Sie Verhaltensstörungen bei Ihrem Kind erkennen und was Sie dagegen tun können.

mw-headline" id="Allgemeines">Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der Mißbrauch von nicht süchtig machenden Stoffen (F55) ist ausgeschlossen, da er im Bereich Verhaltensstörungen mit physischen Erkrankungen und Einflussfaktoren eingestuft wird. F93Emotionale Erkrankungen der KindheitEmotionale Erkrankungen mit trennender Angst der Kindheit (Trennungsangst), Elementare Erkrankungen der Kindheit (Phobische Störungen), Erkrankungen mit gesellschaftlicher Angst der Kindheit (Soziale Phobie), Elementare Erkrankungen mit geschwisterlicher Rivalität (Geschwisterrivalität), Die folgenden Verhaltensstörungen sind in Kap. V. nicht klar definiert:

Andernorts werden nicht eingestufte Symptome und abnormale Ergebnisse des klinischen Labors in Abschnitt XVIII (R00-R09) erörtert. Die International Classification of Mental Disorders. In der ICD-10 Abschnitt V (F). Göttingen 2015, ISBN 978-3-456-85560-8, International Classification of Mental Disorders, Hogrefe: In der ICD-10 Abschnitt V (F). Geisteskrankheiten in der Praxis: Leitlinien für Diagnose und Behandlung in der Grundversorgung nach Kap. V(F) des ICD-10, Huber, Mannheim 2014, ISBN 978-3-456-85438-0, Enzyklopädie für die Klassifizierung von Geisteskrankheiten nach ICD-10:

Huber, Mannheim 2009, ISBN 978-3-456-84686-6, Case Book Psychiatry: Casuistiken zum Chapter V (F) der ICD-10, Huber, Mannheim 2014, ISBN 978-3-456-85304-8. ? ab Hans-Ulrich Wittchen: Abschnitt 2.4 - Der ICD-10: In: Clinical Psychology & Psychotherapy. Springer, 2011, ISBN 978-3-642-13017-5 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche). CIM-10 Klassifikation von Geistes- und Verhaltensstörungen (WHO): "blaues Buch", Beschreibungen und Diagnoserichtlinien (PDF) und "grünes Buch", Diagnostische Kriterien für die Forschung (PDF).

Deutsches Ärzteverlagswesen, 2005, ISBN 978-3-7691-0452-3, S. 106 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche).

Verhaltensstörungen: Zeichen, Vorbilder, Gründe und Behandlung

Unter Verhaltensstörungen versteht man ein Benehmen, das als "nicht normal" erachtet wird. In diesem Fall beginnt das Problemfeld eine solche Beeinträchtigung zu erfassen. Würde man es beispielsweise im westlichen Raum als gestört empfinden, wenn eine saudi-arabische Patientin ihr den Niqab vom Leib riss? So wurden beispielsweise der Homoerotizismus und die Geschlechtsverkehrswirksamkeit in Deutschland noch vor wenigen Dekaden als gestört - als abnormal erachtet.

Diese Varianten der Physis widersprechen nur den moralischen Vorstellungen einer gehemmten Gemeinschaft und sind keineswegs Störfaktoren, sondern vielmehr Ausprägung des breiten spektralen Geschlechtsspektrums der Menschen. Andererseits ist es, wie bei allen Geisteskrankheiten, logisch, von der psychologischen Belastung aus zu beginnen. Leidet der Betroffene und der andere unter seinem Benehmen? Gibt es daher Schwierigkeiten, sich in soziale Verhältnisse und Gruppierungen zu einfügen?

In den heute psychiatral bekannten Verhaltensstörungen ist es richtig, dass sie die Betreffenden und ihr soziales Umfeld belasten: Auffälligkeiten sind ungerechtfertigte Angriffe auf Mensch und Tier, bewusste Zerstörung von Objekten, überaktives Handeln, äußerste Angst, überproportionale Reaktion, unbeaufsichtigte Ausbrüche von Wut, Schreie, Benetzung im hohen Lebensalter oder schlüpfriges Verhaltens. Gewalttätige Verhaltensstörungen. Betroffene argumentieren über Kleinigkeiten, vernichten Objekte, kommen über Kleinigkeiten in Wut gerät, drohen anderen und befehlen ihnen alles.

Betroffene entziehen sich, handeln hypersensibel, sind ängstlich, schreien oft und haben extreme Minderwertigkeitsgefühle. Hinzu kommen Verhaltensstörungen, die für das Lebensalter ungeeignet sind, in jungen Jahren aber durchaus üblich. Dies schließt ganz klar das Benetzen ein, aber auch das Dasein in einer Zauberwelt, in der die Kleinkinderphase, in der das Kleinkind die Wirklichkeit nicht von der Phantasie abtrennt, schon lange beendet ist.

Wer zum Beispiel einen Dreijährigen auf den Grund stürzt, ruft und brüllt, um seinen Wunsch in der trotzigen Phase zu durchsetzen, der ist keine Beunruhigung, sondern im Gegensatz dazu eine gute Besserung. "In einer gesünderen Umgebung hingegen lernen die Kinder in den folgenden Jahren, nicht nur die sozialen Belange zu unterscheiden, sondern sich in vielerlei Hinsicht zu formulieren und eine frustrierende Toleranz aufzubauen." Die Kinder lernen, sich zurechtzufinden.

Also, wenn sich ein 14-Jähriger, der es nicht schafft, auf den Fußboden stürzt, jault und brüllt, weist das auf eine Verhaltensauffälligkeit hin. Die Auffälligkeit gewisser Persöhnlichkeitsstörungen ist eine Konsequenz der erfolglosen Adaption der frühen Kindheitsbedürfnisse an die sozialen Verhältnisse und die Aussenwelt. Eines der Merkmale des Borderline Syndroms ist, dass die Betreffenden die Menschen in absolutes Gut und absolutes Übel aufteilen und sich selbst und andere Menschen in ihrer Vielschichtigkeit nicht begreifen.

Auffälliges Benehmen zwischen wütender Aggression und synmbiotischer Adaption, emotionale Ausbrüche, die die Betreffenden selbst nicht nachvollziehen können, und Zeiten der Gleichgültigkeit sind eine unmittelbare Konsequenz von Entwicklungsstörungen - die Erkrankten haben keine tragfähige Identitätsentwicklung und kein Selbstverständnis, aus dem sie das Selbst von anderen von ihrem eigenen Selbst abgrenzen können.

Gemeinsam mit anderen Straftätern formieren sich die Opfer zu Gangs, die oft die Schulbank drücken, Klauen oder diebstählen. Sie praktizieren die Verhaltensweisen in der Gruppe und lernen sie gleichzeitig durch Imitation und unmittelbare Nachbildung. Allerdings ist es vom gesellschaftlichen Umfeld abhängig, ob es hier zu Unregelmäßigkeiten kommt. Sichert ein junger Mensch in Slums ohne gesellschaftliche Perspektiven seinen Existenzminimum durch illegalen Handel oder Einbruch, geht es nicht um ein verändertes Benehmen, sondern um eine Existenzstrategie.

Andererseits kann man es als Krankheit beschreiben, wenn es keine "objektiven" Ursachen für das kriminelle Handeln gibt. Ein Verhaltensfehler muss streng von dem abgegrenzt werden, was ein Umfeld, eine Gruppe, eine politische Weltsicht oder Religionsgemeinschaft nicht als sozial günstig erachtet. Andererseits ist das charakteristische Merkmal eines Fehlers, dass das Fehlverhalten keinen geeigneten Weg zur Bewältigung der betreffenden Sachlage bietet und aus der Perspektive der betreffenden Person nicht zu dem gewünschten Ergebnis beibringt.

Verhaltensweisen, die dazu dienen, Menschen zu reizen, deren Standards von den Betreffenden kritisiert werden, sind keine Erkrankung. Inzwischen gibt es auch Menschen mit erheblichen Beschwerden, die sie als Proteste oder Provokationen auslegen. Die Transitionen sind schwierig zu unterteilen. Häufig liegt die Wurzel in der Familie: Dazu zählen Geisteskrankheiten der Erziehungsberechtigten (insbesondere der Mutter), Alkoholiker der Erziehungsberechtigten, psychologischer, körperlicher und seelischer Übergriff im Elternzimmer, der Wegfall bedeutender Betreuer, abwesender Familienväter, liebloser Erziehungsberechtiger, Familienvernachlässigung oder eine strafrechtliche Laufbahn der Familien.

Einzelne Ereignisse haben auch eine Rolle gespielt: Misserfolge in gesellschaftlichen Verhältnissen, freundschaftliche Verbindungen oder geschlechtsspezifische Beeinträchtigungen; allgemeine Unbekanntheit bei den Erziehern, Klassenkameraden oder Pädagogen, schwerwiegende Erkrankungen, die Wahrnehmung des "Andersseins", aber auch Schikanen im Vorschulalter, in der Waldorfschule oder im Wohnumfeld. "Verhaltensstörungen " sind oft auch eine innerliche Auflehnung gegenüber der Hierarchie. Unwissentlich oder unbewusst betroffene Personen lehnen es ab, den Anweisungen von Erziehungsberechtigten und Pädagogen zu entsprechen.

Vielmehr demonstrieren sie mit unerwünschtem Handeln. Verhaltensstörungen können durch schwere biologische oder psychologische Beeinträchtigungen verursacht werden: Viele Kleinkinder werden so lange als beeinträchtigt angesehen, bis sich ihr ungewohntes Auftreten als Zeichen einer Grunderkrankung erweist. Psychologische Erkrankungen, die mit Verhaltensstörungen zusammenhängen, sind unter anderem Biolarität, Depression, Borderline-Syndrom, PTBS, schizophrene Erkrankungen und das ganze Jahr über autistische Erkrankungen.

Es gibt auch emotionale Erkrankungen, das Turette-Syndrom, das Messie-Syndrom, das Münchhausensche Syndrom und alle möglichen Wahnvorstellungen, von Eifersucht und Megalomanie bis hin zu Verschwörungswahnungen. Dessozialität, narzißtische Erkrankungen und Angstzustände kennzeichnen auch ein beeinträchtigtes Benehmen. Auch Verhaltensstörungen sind ein charakteristisches Zeichen für Drogenmissbrauch: Alkoholiker, Heroin- oder Kokainabhängigkeit, übermäßiger Konsum von Benzedrin, Halluzinogen, Ecstasy, etc. führen auf mittlere Sicht zu einem gestörten Verhaltensweisen, auch außerhalb der berauschenden Zeit.

Die meisten dieser Beeinträchtigungen sind auf Bildungsfehler zurückzuführen. Einfach ausgedrückt: Es besteht die Möglichkeit, dass ein Kind, das autorisierten Erziehungsberechtigten ausgeliefert ist, dem es nichts erlaubt ist und das keinen Platz zum Ausbreiten hat, übermäßig ängstlich wird. Bei Kindern, die ohnmächtig der Gewalttätigkeit ihrer Erziehungsberechtigten ausgeliefert sind, kommt es auch zu Gewaltanwendung und aggressivem Handeln. Bei Kindern, deren Mutter oder Vater an Grenzerkrankungen leidet oder äußerst selbstverliebt ist, lernt man, allgemein verbindliche Äußerungen zu mißtrauen und nach dem Haaren in der Brühe zu schauen.

Die meisten der schwachen Verhaltensstörungen sind in der Tat das Ergebnis der Erziehung: So verhalten sich beispielsweise bei Kindern in gesellschaftlichen Schichten auffallend, weil sie zu sehr verhätschelt werden; die beiden Elternvorstellungen sind unterschiedlich, was das Baby einer Doppelbindungssituation ausliefert, in der es nichts "richtig" machen kann; die Elternprojekte ihrer aufgetretenen Vorurteile, Sehnsüchte und Sehnsüchte werden auf das Kleinkind projiziert; die Elternprozesse selbst sind durch affektive und Ängste usw. beeinträchtigt und das Kinde bleibt in diesen gefangen.

Diese Unterbrechungen können zu einem wirklichen Hindernis werden, nicht zuletzt für die Opfer selbst: Self Harming Behavior (SVV) bezieht sich auf Handlungen, bei denen Personen das Gewebe für Zwecke vernichten, die weder optisch noch gesellschaftlich festgelegt sind, wie z. B. Durchbohrungen, Brandmarken oder Verzierungen. Betroffene Menschen verletzten sich an jedem Körperteil, vor allem aber an den Händen und Bändern.

Neuropsychologen weisen darauf hin, dass sich ADD zu einer modischen Diagnose weiterentwickelt hat, die für den Fall, dass ein Kleinkind "auffällig" wird, Erziehungsberechtigte und Erzieher von ihrer Eigenverantwortung befreit. "Die typischen Anzeichen von ADD können auch durch Bewegungsmangel, Leistungsvermögen, das den Freiraum für den Nachwuchs vernichtet, durch überambitionierte Erziehungsberechtigte, die ihre Kleinen unter ständigen Stress stellen, etc. verursacht werden.

Geistige Leistungsfähigkeit verschlechtert sich, weil die Betreffenden von einem Topic zum anderen wechseln und damit kein Wissen dauerhaft speichern, das sie später implementieren können; außerdem verschlechtert sich die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit. Überaktive Jugendliche haben Schwierigkeiten in der Peergroup und in den familiären Bindungen. Weil sie ihr Benehmen in gesellschaftlichen Verhältnissen beleidigend finden, entstehen Angst und Unterdrückung.

Es kann auch zu aggressiven Reaktionen kommen. Einige ADD-Patienten rutschen in die Kriminellen, sie testen frühzeitig mit Drogen, die durch gefährliches Benehmen verursachten Arbeitsunfälle nehmen zu, und wenn sie älter sind, nehmen die Arbeitsunfälle zu, weil sie zu rasch sind. Überaktive Jugendliche haben oft Probleme in ihren Verbindungen zu großen Kindern, später in der Partnerschaft und bei der Arbeit.

Wenn die Erkrankten die Beschwerden nicht in den Griff kriegen, sammeln sich die Beschwerden in den Folgejahren an. Neben der Geistesstörung gibt es nun die psychologische Abhaengigkeit von der Materie, und neben der Konzentrationsmangel gibt es nun auch die lärmbedingte Unfehlbarkeit, deutliche Vorstellungen zu entwickeln. Betroffene sind unkonzentriert und haben Konzentrationsschwierigkeiten, sind aber weder überaktiv noch überwältigend.

Oftmals wird diese Erkrankung unbeachtet und daher oft zu spat erkannt, d.h. zu einem Zeitpunkt, an dem die Betreffenden bereits über enorme Entwicklungsrückstände verfügen. Das Gehörte kann von den Betreffenden nur schwer aufgenommen werden, und sie achten nicht auf Einzelheiten. Die Studenten weisen ein überaktives und spontanes Benehmen auf, können aber ihre Konzentration auf sich lenken. Diese Art ist nicht weitverbreitet, sie wirkt sich nur auf jedes zehnte ADD-behaftete Baby aus.

Sie stören auch andere, laufen und steigen gefährlich, sprechen, ohne zu denken, und haben Schwierigkeiten, ihre Gefühle zurückzuhalten und auf ihre Ankunft zu warteten. Anders als beim klassichen Autorismus sind für die Betreffenden die sozialen Verhältnisse zu anderen Menschen von Bedeutung, aber ihre Erkrankung beinhaltet auch die Tatsache, dass sie die gesellschaftliche Verständigung in essentiellen Aspekten nicht verstanden haben.

Daraus ergibt sich ein Benehmen, das es ihnen schwer macht, neue Freunde zu finden. Dies kann bei Kindern mit Akupunktur schockieren, weil sie sich mit Kollegen in intensiver Weise vernetzen wollen. Kleinkinder mit Asperger-Syndrom weisen manchmal einen punktuellen Erbgang auf. Sofortige Familienmitglieder sind in der Regel nicht davon berührt, weil sich das Baby im Gespräch mit ihnen wohlfühlt.

Dieses Ausweichverhalten ist in der schulischen und öffentlichen Wahrnehmung klar erkennbar, und einige Schüler lehnen es von klein auf ab, mit Unbekannten zu sprich. Betroffene Menschen haben es oft schwierig, sich in andere hineinzuversetzen. Auf die Frage nach diesem Benehmen erwidern diese Jugendlichen, dass das, was sie gesagt haben, richtig ist und sie das Phänomen nicht verstehen.

Menschen, die unter aspergerkrank sind, haben es oft schwer, Sichtkontakt mit ihren Ansprechpartnern zu haben. Einige sind der Meinung, dass dieses Fehlverhalten auf einen Vertrauensmangel zurückzuführen ist. Bei anderen besteht der Verdacht, dass der Kontakt mit den Augen die Menschen unangenehm macht. Auch gibt es die These, dass Patienten mit Spermatozoen nicht wissen, wie bedeutsam dieser Sichtkontakt ist und warum, weil sie die gesellschaftliche Verständigung nicht kennen.

Depressionen haben eine Depression. Charakteristisch ist der Brutzwang, die Betreffenden können sich nicht ausschalten und ihre Meinung ändern. Er fühlt sich Schuldgefühle, sieht sich als Misserfolg und leidet unter sachlich ungerechtfertigten Befürchtungen. Beschränkungen sind auch Verhaltensstörungen, bei denen der Betreffende zwangsweise ein bestimmtes Verhalten ausführt: Unter affektiven psychosomatischen Erkrankungen versteht man emotionale Erkrankungen, bei denen der Stimmungsschwank so außer Kontrolle gerät, dass die Betreffenden die Realitäten nicht mehr überprüfen - oder das Unbewusste von der äußeren Realitätentrennung.

Bei der bipolaren Erkrankung ist ein Wandel zwischen euphorischer Megalomanie (Manie) und tiefer depressiver Verstimmung (Depression) charakteristisch. Zu den Hauptsymptomen gehören ein Missverständnis der eigenen Großartigkeit, ein vermindertes Bedürfnis nach Schlaf (die Betreffenden verbringen manchmal mehr als 48 Std. unterwegs), eine ausgeprägte Gesprächsatmosphäre bis hin zur Sprechzwangigkeit und auch eine Vielzahl von Vorstellungen. Die gestörten Verhaltensweisen zeigen sich als ein Sprachfluss ohne inhaltliche Verbindung, die Vorstellungen kippen, die Gedankenrasse, gesellschaftliche Umbrüche sind unwichtig; Maniacs überbewerten sich gegenseitig, sind leicht ablenkbar, ihre Aktionen ändern sich permanent; sie agieren unbarmherzig und erotisch.

Der Betroffene ist wahnhaft. Dies manifestiert sich in Sexualabenteuern, Verbraucherrausch und sogar in wirtschaftlichen "Investitionen", die die Betreffenden in den Untergang stürzen. Diese Gemütskrankheit wird als eine wahnsinnige Etappe angesehen, wenn sie den Lebensalltag der Patientinnen und Patientinnen erheblich beeinflusst, ihr Arbeitsleben schädigt oder die sozialen Verhältnisse stößt. Entscheidend für die Differenzierung ist, dass dieses Benehmen nicht das Ergebnis von Drogenmissbrauch, Medikation oder medizinischer Behandlung ist oder keine andere psychologische Grundursache hat.

Nahezu den ganzen Tag über dauert die depressive Grundstimmung mehrere Tage in Folge, die Erkrankten wirken weinerlich und beklagen sich über innerliche Leerheit. Er leidet an Schlafstörungen oder wiederum an einem erhöhten Schlafbedürfnis. Betroffene spüren, dass sie nutzlos sind und von Schuldgefühlen geplagt werden. Ab wann tritt eine Verhaltensauffälligkeit auf? Man muss zwischen einer interkulturellen Verhaltensauffälligkeit und einer kulturellen Verhaltensdeutung unterscheiden.

Sogar extremen Verhaltensweisen muss keine Erkrankung zugrunde liegen, wenn sie in einer Gemeinschaft verankert sind: Schnitten sich beispielsweise schiitische Menschen in die Schale, um das Martyrium des Martyriums des Martyriums Hussein zu feiern, um sein Martyrium neu zu inszenieren, kann der mit der Kultur nicht vertraute Zuschauer den Schädel zumachen.

Dabei wird zwischen organischen und symptomatisch-psychischen sowie wahnhaften, neurotischen und affektiven Erkrankungen, Verhaltensstörungen durch Überbelastung oder als Ergebnis von Persöhnlichkeitsstörungen unterschieden. Darüber hinaus kommt es zu Verhaltensstörungen durch eine Funktionsstörung und durch eingeschränkte Aufklärung, frühzeitige sowie akquirierte Erkrankung. Ab wann reden wir über Verhaltensstörungen? Es ist daher für eine Beeinträchtigung nicht ausschlaggebend, ob der mit Nagelscheren den Rasengarten mähende Gartennachbarn Spielkinder unverschämt vorfindet, sondern ob gewisse extremen Verhaltensweisen in außergewöhnlichem Maße, für einen Zeitraum von mind. sechs Monaten und in unterschiedlichen Lebensbereichen auftauchen.

Darüber hinaus gibt es für die Entwicklungsgeschichte des Kindes untypische Verhaltensmuster, die diese gar begrenzen und vor allem für das Baby belasten. Ob ein Kleinkind an chronischem Konzentrationsschwäche erkrankt, äußerst scheu ist oder schon in jungen Jahren von kriminellem Handeln geprägt ist - es stellt sich immer an den Rand.

  • Das Kleinkind benimmt sich zu stark gegenüber anderen Menschen. Heutzutage gewinnt ein Vorgehen, das auf den Mitteln des Betroffenen und nicht auf den Gründen seines Handelns basiert, zunehmend an Bedeutung. Damit ist es nicht mehr nur eine Frage, warum sich ein Mensch kritisch benimmt, sondern vor allem, welche Kompetenzen er hat, um dieses Phänomen sinnvoll zu bearbeiten.

Weil das Auftreten das Hauptsymptom ist, kann die Gesamtlage des Menschen verbessert werden, wenn er sie verändert, ungeachtet der Erkrankung. Diese können am besten ausgearbeitet werden, wenn der Zusammenhang, in dem das schädliche Benehmen auftritt, bekannt ist. Gesprächstherapien und verhaltenstherapeutische Maßnahmen verspricht die besten Heilungschancen. Grundvoraussetzung ist, dass die Betreffenden einerseits ihre Verhaltensmuster verändern wollen und andererseits wissen, welche sie verändern sollen.

Zunächst einmal trifft dies ungeachtet der tiefer liegenden Ursachen zu: Einem traumatisierten Menschen, der klare Anomalien bei der Aktivierung seines Traumas durch Trigger aufzeigt, kann es gelingen, diese zu umgehen; wenn ein Kleinkind nach der Scheidung der Erziehungsberechtigten abnormales Benehmen an den Tag legt oder weil ein Erziehungsberechtigter eine Latenzerkrankung aufweist, dann wird wahrscheinlich eine Familientransfer helfen. Wenn aber ein Kleinkind nur einem gewissen Pädagogen gegenüber angriffslustig ist, nicht aber seinen Klassenkameraden, Erziehungsberechtigten oder Gleichaltrigen gegenüber, dann gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit eine Abneigung gegen den Pädagogen, aber keine Unordnung.

Dies ist insofern von Bedeutung, als einige Erziehungsberechtigte unangenehme Jugendliche gern mit ADS belasten, obwohl es sich in Wahrheit um einen legitimen Widerspruch gegen ihre Selbstbehauptung auswirkt. Selbst wenn viele Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte es nicht gern hören: Zusätzlich zu einer für jede Verhaltensauffälligkeit geeigneten Therapien gibt es je nach Grunderkrankung unterschiedliche Behandlungen.

Auch interessant

Mehr zum Thema