Veterinärmedizin Studium

Studium der Veterinärmedizin

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Veterinärmedizin (vom französichen Begriff vétérinaire), auch Veterinärmedizin oder Veterinärmedizin genannt, befasst sich mit den Tierkrankheiten, mit dem Wohlergehen der Tiere und der Begleitforschung, aber auch mit Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs und damit zusammenhängenden Fragen. Letzteres ist insbesondere im Hinblick auf einen immer stärkeren Verbraucherschutz von großer Wichtigkeit, da die Tierärzte für die Überwachung von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs sowohl in der Produktion als auch in der Weiterverarbeitung zuständig sind.

9] Die älteste Veterinärmedizinische Universität im deutschsprachigen Raum ist die Veterinärmedizinische Universität Wien, die 1765 als Lehranstalt für die Heilung von Rinderkrankheiten gegründet wurde. Die tiermedizinische Hochschulausbildung auf dem Territorium der jetzigen BRD geht auf das Jahr 1771 zurück und hat ihre Ursprünge an der Universtität Göttingen. Damals bekam der in Göttingen lebende Universalkundler Johann Christian Polycarp Erxleben[10] die Erlaubnis, das Vieharzney Institute an der Uni zu errichten.

Damit ist das Veterinärinstitut der Göttinger Universität die Ã?lteste und erste universitÃ?re AusbildungsstÃ?tte fÃ?r Tiermedizin in Deutschland, aber heute ist es nicht mehr möglich, Tiermedizin zu studieren. Älteste, noch existierende, unabhängige Veterinärhochschule in Deutschland ist die 1778 unter der Leitung von Georg III. als Roßarzney School gegrÃ?ndete VeterinÃ?rmedizinische UniversitÃ?t Hannover (seit 2003 TierÃ?rztehochschule Hannover).

Um 1900 erhielt der Anatiker Henryk Kadyi (1851-1912) im österreichischen Lemberg ein Abitur und ein 4-jähriges Studium der Veterinärmedizin[11] als Voraussetzung für die Aufnahme von Vierbeiner. Ein Studium der Veterinärmedizin ist in Deutschland an der Veterinärmedizinischen Fakultät Hannover, in Berlin (Freie Universtität Berlin), Giessen (Justus-Liebig-Universität), Leipzig (Universität Leipzig) und München (Ludwig-Maximilians-Universität) möglich.

Ein Studium in der Bundesrepublik Österreich ist nur in Wien möglich, in der Schweiz an den Hochschulen Bern und Zürich. Abhängig von der Hochschule findet die Schulung in zwei Variationen statt. Die Leipziger Praxis übt eine gemischte Form aus, bei der sowohl Bauernhoftiere als auch kleine Tiere und Vogelarten fanbezogen aufbereitet werden. Es kann eine Abschlussarbeit mit dem Titel Doktor der Medizinischen Veterinärmedizin (Dr. medizin. tierärztlich), eine ergänzende veterinärmedizinische Untersuchung im Zuge der Qualifizierung zum Fachveterinär für öffentliche veterinärmedizinische Angelegenheiten (sog. Kreisexamen[12]) oder eine Weiterbildungsmaßnahme zum Fachveterinär sein.

In den letzten Jahren wurde eine standardisierte Weiterbildungsmaßnahme zum Diplom des European Colleges für viele Disziplinen (z.B. Diplom des European Colleges of Veterinary Surgery, Dipl. ECVS) in ganz Europa nach dem amerikanischen Modell eingerichtet. Diese wird vom European Board of Veterinary Specialisation organisiert. Die Veterinärmedizin hat in der Agrarwirtschaft einen hohen Stellenwert.

13 ] Hier geht es unter anderem um den Tierschutz, so dass auch die Abtötung von Herden von Tieren bei Infektionskrankheiten (Maul- und Klauenseuche, BSE usw.) und der Tierschutz vor Tierseuchen (Zoonosen wie z. B. Wildbretwuchs usw.) in den Geltungsbereich der Veterinärmedizin fällt. Einen weiteren Fokus der Veterinärmedizin bildet die Gewährleistung der Nahrungsmittelhygiene.

So ist zum Beispiel die Zahl der weiblichen Studierenden der Veterinärmedizin an einigen Universitäten auf über 90 Prozent gestiegen; in Deutschland waren es im Durchschnitt: 1974 24 Prozent, 1980 50 Prozent, 1990 74 Prozent, 2001 87 Prozent. Neben den statutarischen Gremien der professionellen Eigenverwaltung (Körperschaften des Öffentlichen Rechts) und den 17 Landesveterinkammern (es gibt zwei Kammer in NRW) nehmen die unabhängigen Fachverbände auch die Belange des Berufes wahr.

Obwohl alle Veterinäre der Landesveterinärverbände zwangsweise Mitglieder sind, ist die Zugehörigkeit zu den Fachverbänden auf freiwilliger Basis möglich. Ältester Verein ist die 1949 gegründete und 1951 eingetragene DVG (Deutsche Tiermedizinische Gesellschaft). Ziel der DVG ist die Unterstützung von Forschungen, Lehrtätigkeiten und Naturwissenschaften in der Veterinärmedizin, die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Weiterbildungen und Wissenschaftskongresse sowie die Leitung mehrerer Forschungsstiftungen.

Es ist ein Dachverband von 36 Fachkreisen, die die Funktion der tierärztlichen Gesellschaften in Deutschland wahrnehmen (z.B. DGK-DVG, Equine Diseases Group, Animal Protection Law Group, FG Zoo-Tiere, Wild- und Exotentiere ZWE, FG Physologie und Biochemie etc.) und sechs Komitees (z.B. DVG Desinfektionsmittel-Ausschuss oder AVID Working Group for Veterinary Infection Diagnostics).

Der Verband der niedergelassenen Veterinärmediziner e. V. wurde 1953 als Bundesvereinigung der niedergelassenen Veterinäre, heute Bundesvereinigung der niedergelassenen Veterinäre, aufgesetzt. Das Bundesinstitut für Tiermedizin hat einen bundesweiten Verband und 16 Regionalverbände und ist der Interessenverband der niedergelassenen Veterinärmediziner. Im Jahr 1954 fusionierten die Landesveterinärkammern zur Deutsche Tierarzteschaft e. V.. Aufgrund der Pflichtmitgliedschaft in den staatlichen Veterinärkammern ist jedes Berufsmitglied der BTK beigetreten.

Dieser begreift sich damit als landesweiter Zusammenschluss aller Veterinärmediziner und sorgt sich um die fachpolitischen Interessen. War in der Vergangenheit die Funktion als übergeordnete Organisation klar, da auch die anderen Veterinärverbände gleichberechtigte Mitglieder der BTK werden konnten, so wurde dies in die richtige Perspektive gestellt, da gesetzliche Anliegen (BTK als Zusammenschluss öffentlicher Körperschaften) zur Aufhebung der Gleichberechtigung führten.

Seit 1974 organisiert die BTK über ihre Tochtergesellschaft ATF - Akademien für tierärztliche Weiterbildung - im Namen der Staatlichen Tierärztekammern, die gesetzlich zur Weiterbildung verpflichtet sind (Heilberufsgesetze der Länder), Fortbildungsveranstaltungen. Das BTK veröffentlicht das German Veterinary Journal. Die Bundesvereinigung der Ziviltierärzte e. V.

Die BbT ( "BbT") nimmt die beruflichen Interessen von Tierärzten wahr, die als Angestellte oder im öffentlichen Dienst tätig sind. Zu diesen vier großen Vereinigungen kommt eine große Anzahl kleinerer Vereinigungen in der Veterinärmedizin hinzu. Nachdruck, mit Nachfolge von Dieter Lösch, Leipzig 1990. Georg Friedrich Sick: Zur Art der Viehseuche und zu den Risiken, mit denen ganz Deutschland von dieser katastrophalen Seuchenepidemie im Verlauf des jetzigen Kriegs bedroht ist [.....].

I-III, Konstanz 1954-1968 Cynthia M. Kahn (Hrsg.): Das Merck-Veterinärhandbuch, 10. John Wiley, Whitehouse Station, N.J.: Merck, Chichester, 2010, ISBN 978-0-911910-93-3 Emmanuel Leclainche: Veranschaulichte Veterinärgeschichte, präsentiert von Gaston Ramon. I-II, Paris 1955. Emmanuel Leclainche: Veterinärmedizin in der Antikerzeit. In R. Toellner (Hrsg.): Veranschaulichte Medizingeschichte.

Bd. 4 Andreas Verlagsbuchhandlung, Salzburg 1990, S. 523-571 Emmanuel Leclainche: Veterinärmedizin vom Alter bis zum Ende des achtzehnten Jahrgangs. Höchstspringen 2011: Gundolf Keil (2001), Ursprünge der Neurowissenschaften: eine Geschichte der Erforschung der Gehirnfunktion, Oxford University Press, ISBN 978-0-19-514694-3, Google Books, 23. Novembre 2011. Höchstspringen ? Gundolf Keil : Ruffus, Jordanus.

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