Wahrnehmungsstörung Therapie

Therapie von Wahrnehmungsstörungen

Aus Sicht der Schulmedizin gibt es keine vielversprechende Therapie. Wahrnehmungsstörungen - Praxis für Neurochirurgie Wiesbaden Im Falle eines Kindes mit einer Wahrnehmungsstörung sind die Wahrnehmungsorgane selbst oft nicht betroffen. Das Sehen oder Hören ist in der Regelfall genauso gut entwickelt wie bei anderen Kleinkindern, muss aber zunächst von einem Ohrenarzt oder Ophthalmologen untersucht werden. Sehbehinderte Menschen haben ein gutes Sehen, sind aber nicht in der Lage, die Sinneswahrnehmungen sowie andere Menschen zu bearbeiten oder ihnen die korrekte Sprache zu geben.

Bei Kindern mit visuell-konstruktiven Wahrnehmungsstörungen ist es schwierig, die Raumposition eines Objekts zu begreifen oder raumbezogen zu deuten. So merken z. B. kaum wahrnehmbare Kleinkinder, wenn es zu warm oder zu warm ist. Die folgenden Therapiekonzepte werden angewendet: Sinnesintegrationstherapie, psychomotorische Fähigkeiten, Fördern von Fein- und Grafomotorik, körperliche Wahrnehmungs- und Bewegungskompetenz, Üben von Handlungsschritten im Alltag in der Gastfamilie und im Kindergarten/Schule, Fördern der Wahrnehmungsfähigkeit nach Ambolter.

Bei der Therapie handelt es sich um eine Einzel- oder Gruppentherapie, die immer die Unterstützung der Eltern beinhalten sollte. Die anfallenden Ausgaben werden in der Regelfall von der Krankenkasse erstattet.

Die AVWS - Audiologische Verarbeitung und Wahrnehmungsstörung

Für die Diagnose werden genormte Testverfahren auf psychometrischer und audiologischer Basis eingesetzt. Nachfolgend werden die beiden am besten bekannten Methoden erläutert: Phonem-Diskriminierung ist die Unterscheidung zwischen unterschiedlichen Sprachgeräuschen (Phonemen). Zur Bestimmung wird der Heidelberg Sound Differenation Test (HLAD) nach Brünner verwendet.

Dabei gibt es drei Stufen, auf denen festgelegt werden soll, in welchem Umfang: Was gehört wird, kann auseinander gehalten werden, was gehört wird, kann richtig ausgeprägt werden, und Geräusche mit Konsonanten-Clustern (z.B. "spr" für Sprache) können richtig ausgeprägt sein. Die Frage, ob eine auditorische Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung besteht, kann auch dadurch beantwortet werden, dass man berücksichtigt, wie weit die Umlaute unterschiedlicher Worte voneinander zu unterscheiden sind.

Es wird der Heidelberg Vocal Differentiation Check (HVT), der sich in die folgenden drei Subtests untergliedert:? Andere auditive Untersuchungen, die bestimmen, ob die zentralen Hörprozesse beeinträchtigt werden, sind das Ton-Audiogramm und der Sprachtest (auch Freiberger Test). Beides wird auch in der Praxis in diversen ohr- und sprachmedizinischen Institutionen eingesetzt.

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