Wann Enden die Sommerferien in Nrw

Ab wann enden die Sommerferien in Nrw?

Am Wochenende zuvor wird das wahrscheinlich eine weitere Geduldsprobe für die Fahrer sein: Düsseldorf: ADAC rechnet am vergangenen Feiertagswochenende mit vielen Verkehrsstaus in NRW Die Duesseldorfer Kraftfahrer muessen auch an diesem kommenden Wochende an vielen Stellen mit laengeren staut. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, einigen Landesteilen der Niederlande und vielen anderen Nachbarstaaten enden die Feiertage bald und viele Feriengäste werden auf dem Heimweg sein. Laut ADAC sind mehrere Routen besonders stark frequentiert: Dies betrifft die A3 zwischen Passau und Nürnberg und weiter in Fahrtrichtung Frankfurt und Köln, die Autobahn 6 zwischen Heilbronn und Nürnberg und die Autobahn 7 zwischen Füssen/Reutte, Ulm und Würzburg nach Kassel.

Der ADAC erwartet auch Verkehrsstaus auf der A 1 in Norddeutschland zwischen Fehlarn und Bremen, auf dem Koelner- und Berlinring sowie auf grossen Teilstrecken der A 2 zwischen Berlin und dem Ruecken.

Nordrhein-Westfalen kommt in den Urlaub

schlimmer dran als Bayern| OWL

Im Vergleich zu Bayern oder anderen Ländern können in Nordrhein-Westfalen wesentlich weniger Tage pro Jahr während der Sommerferien für Ferienreisen genutzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung des DTV. Bei Beseitigung struktureller Defizite in der Urlaubsregelung könnte die heimische Tourismusbranche rund 15,6 Mrd. EUR mehr umsetzen. "â??Wenn die Urlaubsregelung optimiert wÃ?rde, könnten in allen 16 BundeslÃ?ndern 123 weitere Reisetage pro Jahr entstehenâ??, sagte der Studienautor Martin Linne, GeschÃ?ftsfÃ?hrender Partner der Gesell-schaft fÃ?r Verkehrsforschung, auf Abruf.

Für sein aktuelles Studium hatte Linne in den letzten zehn Jahren gesammelte Informationen aus den Sommerferien auswertet. In Bayern gibt es im Durchschnitt 113,6 Fahrttage pro Jahr, die sich aus den Ferien ergibt (Experten bezeichnen dies als "urlaubsbedingte Reisetage"). Dies ist der Spitzenplatz unter den 16 Ländern. Laut der Untersuchung haben diese Angaben weit reichende Konsequenzen für die Touristik.

"Jeden Tag, der nicht als mögliches Reiseziel benutzt wird, kosten heimische Hotellerie, Vergnügungseinrichtungen, Museen und Einzelhändler bis zu 120 Mio. EUR Umsatz", sagt Martin Spantig, Vizepräsident des DTV. Deshalb setzt sich der DTV dafür ein, dass alle Unterrichtsferien in der Regel am Montag und am Freitag im Jahr enden, "damit die Wochenende zu Beginn und Ende der Feiertage als Fahrzeit zur Verfuegung stehen", wie der Verband erklaert.

Unter Berücksichtigung dieses Prinzips sowie der Integration von bundesweiten Ferien können "bis zu 250.000 Jobs für den deutschsprachigen Raum geschaffen werden", wie Spanisch mit Blick auf die Untersuchung sagt. Der Termin für die Sommerferien wird von der Kulturministerkonferenz festgesetzt. Der Rest der Ferien wird in der Regelfall von den Ländern selbst bestimmt.

Schon vor dem fulminanten Sommerstart am kommenden Wochenende ist der Winter in NRW da. Darüber hinaus verlangt der DTV, dass der geplante Urlaubskorridor von 90 Tagen im Hochsommer so oft wie möglich genutzt wird. Damit wird die Spannweite zwischen dem ersten und letzten Sommerurlaubstag in den 16 Ländern bezeichnet. "Im nächsten Jahr wird der Sommerurlaubskorridor auf 71 Tage schrumpfen", bemängelt Spantig.

Auf der Grundlage seiner Umfragen erachtet es Martin Linne als vernünftig, die Länder in eine nördliche und eine südliche Gruppe mit einer Gesamtbevölkerung von je rund 40 Mio. Menschen einzuteilen. Nordrhein-Westfalen würde zur Nord-Gruppe gehören, die ihre Sommerferien am kommenden Wochenende, also am kommenden Wochenende (20. Juni), in den Monat Oktober versetzt beginnen wird.

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