Was ist ein Legastheniker

Ein Legastheniker, was ist das?

Dabei muss eine konzeptionelle Klarheit vermittelt werden, die für den praktischen Umgang mit den betroffenen Kindern genutzt werden kann. Dyslexie - was ist das überhaupt? Die inzwischen untrainierte Hanna (4. Klasse) konnte die praktizierten Diktionen der ersten Jahre der Schule immer wieder gut aufschreiben, aber die inzwischen übliche untrainierte Textarbeit bringt ihr immer wieder viel schwarze Farbe in das Notizbuch. In der dritten Klasse lese ich nicht einmal Comics, aber er kann im Durchschnitt buchstabieren.

Handelt es sich bei diesen Kindern um alle "Legastheniker" mit ihren so verschiedenen Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten?

Wofür steht Dyslexie? Bereits vor mehr als 100 Jahren wurde beobachtet, dass es unter den Kindern Menschen gab, die nicht gelesen und geschrieben haben; damals wurde von " Wort-Blindheit " gesprochen. Im Jahr 1916 prägte der Diplompsychologe Paul Ranschburg den Terminus "Legasthenie" und schrieb ihn "einer dauerhaften und höhergradigen Zurückgebliebenheit in der geistlichen Entfaltung des Kindes" zu.

Es ist daher nicht überraschend, dass eine Vielzahl bekannter und erfolgreichster Personen als Legastheniker bekannt sind: Dyslexie ist also eine Störung der Lese- und/oder Schreibfähigkeit nach Standards, unabhÃ?ngig von der Aufklärung. Die Bezeichnung stammt aus dem griechischen und besteht aus den Begriffen Leugein = gelesen und Astheneia = schwach.

Das ist ein komplexes Rätsel von körperlichen (motorische und sensorische Funktionen), sozialen, emotionalen und psychologischen Fähigkeiten, die vom ersten Moment an richtig zusammengesetzt werden müssen, damit ein Kleinkind lernen kann, richtig zu lernen, zu lernen zu lernen zu lesen in der Fremdsprache zu arbeiten. Allerdings können bereits im Vorschulalter die Gefahrenfaktoren für das später auftretende Legasthenieereignis identifiziert und bewertet werden.

Durch das Neulackieren einiger weniger simpler Buchstaben wird die visuelle Differenzierungsfähigkeit gemessen. Indem sie auf Abbildungen verweisen, die sehr ähnlich klingen de Worte, informieren die Kleinen über ihre telefonische Diskriminierung. Inzwischen ist bekannt, dass die Prädisposition für die Entstehung von Dyslexie stark vererbt ist. Inzwischen hat die genetische Forschung chromosomale Faktoren herausgefunden, die mit gewissen Subfunktionen des Zentralnervensystems, insbesondere mit dem Hören und der visuellen Verarbeitung, verbunden sind.

Auf jeden Fall wird die Dyslexie selbst nicht geerbt, sondern nur die Tendenz zu ihr ("Disposition"). Zu den primären Legasthenikern gehören auch Menschen, bei deren Angehörigen es keine Kumulation des Konflikts gibt, die aber durch schwangere Faktoren, insbesondere im temporären Lebensumfeld der Mutter, Schäden an den neurobiologischen Funktionalitäten erleiden. Unter sekundärer Lese- und Rechtschreibschwäche verstehen einige Autorinnen und Autoren enorme Lese- und Rechtschreibschwächen, die durch fehlende Stimulation oder gar schädliche Auswirkungen der Kleinkinderumgebung hervorgerufen werden: z.B. Selbstvernachlässigung (!), aber auch schwerwiegende gesellschaftliche Familienprobleme (Armut, dauerhafte Arbeitslosigkeit, Alkoholiker einer Person).

Führt das Wachstum des Kleinkindes unter gewissen schwierigen Voraussetzungen zu einer Beeinträchtigung der Entstehung von Sinneswahrnehmungsfunktionen im Sinnesapparat, z.B. weil Bewegungsarmut, übermäßige Stimulation und einer einseitigen Diät überwiegen, können die störenden Einflüsse auf den Schreibspracherwerb in der schulischen Praxis so dauerhaft und schwerwiegend sein wie bei der Primärdyslexie. Unter tertiärer Dyslexie versteht man manchmal die Schwierigkeit, die von der Hochschule zu verantwortende schriftliche Sprache zu erwerben: ungünstige Ausgangsbedingungen (zu große Schulklassen, Unterrichtsausfall), veraltetes Niveau der Lehrerausbildung, unsachgemäße Methoden, nicht kindgerechte Kinderpädagogik, Leistungsauswahl statt Leistungsselektion und mangelnde "Anpassung" des Lehrbetriebes an den jeweiligen Lernbedarf der Nachkommen.

Ohne neurobiologische oder gesellschaftliche Behinderungen lernt ein Kind jedoch meist trotzdem liest und schreibt. Temporäre Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten aufgrund von Krankheiten, Wechsel der Schule, emotionalem Stress oder Bewegungsmangel sind keine Dyslexie. Inwieweit ist die Dyslexie weit verbreite? Spricht man von Wahrnehmungs- und Wahrnehmungsdefiziten im Kontext der Dyslexie, müsste man auch Referenznormen benennen, mit denen sich die Unterschiede von der Normierung feststellen lassen.

Jede hat ihre eigene Dyslexie. Auch die früher gebräuchliche Trennung zwischen intellektueller Begabung und intellektueller Retardierung ist heute nicht mehr tragbar, denn es gibt Schueler mit einem Intelligenzquotienten unter 85, die daher als "lernbehindert" eingestuft werden, aber trotzdem ohne Schwierigkeiten liest und schreibt. Es ist daher kein Zufall, dass die Rate der Legastheniker von den einzelnen Forschern verschieden eingeschätzt wird; sie wird in der Regel auf 5-10% jedes Jahres geschätzt.

Vereinzelt wird auch zwischen "dyslexic" und "severely dyslexic" umgeschrieben. Experten sind sich einig, dass Knaben öfter von Dyslexie befallen sind als Frauen, aber die jüngsten Untersuchungen gehen nur von einem kleinen geschlechtsspezifischen Abstand von etwa 1,2:1 im Vergleich zu früheren Untersuchungen aus. Mit wem kann man bei Dyslexie helfen? Steht dem Kleinkind eine geistige Beeinträchtigung zu, hat es ohne Rücksicht auf sein elterliches Gehalt das Recht auf staatlichen Beistand nach 35a des Kinder- und Jugendschutzgesetzes (KJHG).

Obwohl Dyslexie als " Erkrankung " bezeichnet wird und auch in der länderübergreifenden Diagnoseklassifizierung auftritt, ist sie keine Erkrankung, deren Therapie von den Krankenkassen finanziert werden würde. Ist außerplanmäßige Unterstützung unerlässlich, ist es oft ratsam, die (kassenfinanzierte) medizinische Unterstützungstherapie (Ergotherapie, Sinnesintegrationstherapie, Psychomotoriktherapie etc. - Verschreibung nach sorgfältiger Diagnostik) mit (privat finanzierter, ggf. nach 35a KJHG geförderter) Lern- oder Legastheniebehandlung zu kombinieren.

"Die " Beschilderungsdienste " für die Konzeption und Koordinierung einer geeigneten Diagnose und Therapie werden in der Schweiz in der Schweiz in der Regel von der Schule angeboten, aber auch von den Selbsthilfe-Organisationen, allen voran dem BVD und seinen Regionalverbänden. Schwachstellen oder besonderes Talent? Es besteht ein hoher Grad an Konsens in der Fachwelt, dass Legastheniker Mängel haben.

Schwachstellen in der Erkennung oder Bearbeitung von Hör- und/oder Sehreize, Motorikabweichungen, mangelndes Rhythmusempfinden, Beeinträchtigungen der Sinnesintegration, etc. werden erwähnt. Dies führt auch zu einer gewissen Erleichterung für die Erziehungsberechtigten der betroffenen Kleinkinder, die oft zu hören bekamen, dass sie mit ihrem Kleinkind mehr trainieren sollten und oft unter Schuldsgefühlen litten.

"Das ist eine häufige Begründung bei Studenten, mit der sie sich weigern, sich besonders um die Praxis zu bemühen." Jeder mit Dyslexie hat eine Schwachstelle; die Umgebung soll dies berücksichtigen, aber "Ich selbst kann nichts dagegen tun". Was verführerisch ist, ist die These, dass Dyslexie ein Anzeichen für besonderes Talent ist!

In unserem kostenlosen Ausbildungsmarkt können sich allzu leicht ein- oder sogar zweifelhafte Offerten verbreiten, denn mit der Betreuung der Erziehungsberechtigten für die Zukunftsperspektiven ihrer Schützlinge können gute Geschäftsabschlüsse erzielt werden. Die methodische Vielfalt des Unterrichts, die so viele sensorische Kanäle wie möglich adressiert (multisensorisch) und mit so genannten so genannten offener Unterrichtsform wie freie Arbeit, wöchentlicher Stundenplan, Werkstattkurse usw. zusammenarbeitet, erleichtert das Erlernen für viele von Legasthenie bedrohte Schueler.

Legasthenie ist eine Tatsache. Zur Vermeidung des Risikos ihres Auftretens im vorschulischen Alter gibt es Ansatzpunkte für die frühzeitige Erkennung und Unterstützung im ersten Jahr der Schule und für die Unterstützung in den Folgejahren.

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