Wie wird man Lerntherapeut

So werden Sie Lerntherapeutin oder Lerntherapeutin

Finden Sie heraus, worum es in diesem Beruf geht und wie Sie ihn erreichen können. Woher lernt man, die Aufmerksamkeit zu lenken? Wie! Praktische Übungen für die Lerntheorie Die Lernerlebnistherapie beschäftigt sich mit den Gründen für ein Lernproblem, indem sie die Studierenden begleitet und ermutigt, damit die Hintergründe für die Lernprobleme selbst identifiziert werden können. Mit Hilfe der Bewegungstherapie werden Kompetenzen entdeckt und die eigene Person gestärkt, wobei weitere Entwicklungs- und Lernschritte auslösbar sind.

Ergotherapie ermöglicht es den Schülern und Studenten, ein gutes Selbsteinschätzung zu entwickeln und die Entwicklung der eigenen Person zu fördern.

Die Lernerfahrung erlaubt eine gezielte Unterstützung in Einzel- oder Gruppentherapie, was im Klassenzimmer nicht möglich ist. Der Bereich Trainingstherapie umfasst auch die persönliche Lernunterstützung, d.h. den individuellen Transfer von fehlender Fachkompetenz und Schulmaterial. Durch eine spezielle Ausbildung ermöglichen die Lerntherapien Kindern im Vorschulalter mit sensorischen Wahrnehmungs-, Konzentrations- und Feinmotorikproblemen einen gelungenen und entspannten Schulbeginn. Abhängig von der Problemsituation sind das Wahrnehmungs- und Konzentrationstraining, die Verarbeitung von Schreibregeln, die Fortentwicklung des rechnerischen Denkens, der Schulmaterialunterricht, das Schließen von Lücken im Wissen, die Automation von Lerneinrichtungen und die Entwicklung eines verantwortungsbewussten Lehrverhaltnisses beteiligt.

Mit verschiedenen Maßnahmen, wie Aufmerksamkeitstraining, speziellen Therapieprogrammen für Hyperaktivität, Oppositionsverhalten, Instruktionstraining, Legasthenie / Dyskalkulietraining nach ASF, werden partielle Leistungsschwächen korrigiert und das Kleinkind geht die zutiefst geprägte Erkenntnis verloren, dass mit Lernprozessen immer auch unangenehme Gefühlsausbrüche (Überlastung, Zeithorizont, Langweiligkeit, Hilflosigkeit) einhergehen. Mit Hilfe der Lehrtherapie lernen die Studierenden in der Folge, mit Problemen und Beeinträchtigungen fertig zu werden, damit sie nicht in ihre alten Verhaltensweisen zurückfallen.

Sie lernen, ihre Kräfte zielgerichtet zu nutzen. In Gesprächen mit dem Studenten, den Erziehungsberechtigten und den Lehrkräften kann ein erster Einblick in wichtige Aspekte wie den Lernstatus, das Lehrverhalten, den Geisteszustand, die emotionale Entfaltung und die Sozialisierung des Studenten gewonnen werden. Mit speziellen Untersuchungen wird die Art des Lernenden in Hinblick auf Konzentration, Stärke und Schwäche, teilweise Leistungsschwächen (Legasthenie, Dyskalkulie) ermittelt und unterstützt.

Auf der Grundlage dieser Angaben wird ein persönlicher Entwicklungsplan erarbeitet und mit dem Kind und den Erziehungsberechtigten diskutiert. Dabei werden die Erziehungsberechtigten beraten, wie sie die Lehrtherapie in ihrem privaten Bereich sinnvolle Unterstützung und Begleitung finden können. Die gemeinsamen Ziele, der Fortschritt des Kindes und die Auswirkungen der Unterstützungsmaßnahme werden in regelmässigen Besprechungen mit den Erziehungsberechtigten und den Lehrkräften regelmässig geprüft.

Kinder im Vorschulalter: Die Zeit "um die Einschulung", d.h. etwa ein Jahr vor der Schulzeit und den ersten beiden Schuljahren, ist für ein Kleinkind eine sehr große Veränderung und bewirkt auch eine große Veränderung für die ganze Fam. Die frühzeitige lerntherapeutische Begleitung von Kindern im Vorschulalter, die noch keine altersgerechte Entfaltung in den Gebieten erreicht haben:

Lernkrisen (z.B. beim Einstieg in die Sekundar- oder Oberstufe), Lernsperren, Leistungseinbußen in Einzelfächern, Akutnoten, Psychosomatik (Bauchschmerzen, Kopfweh, Übelkeit), Verhaltensprobleme, Oppositionsverhalten, Überaktivität, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten, Überbeanspruchung (auch der Mutter/Vater) und der daraus resultierende familiäre Stress sind die häu tsächlichste. Studierende mit Teilleistungsdefiziten wie z. B. Lese- oder Rechenschwäche können im gesicherten lerntherapeutischen Umfeld passende Ausbildungsmöglichkeiten vorfinden.

Heranwachsende: Neue Wege beschreiten, um sich in der Lehrtherapie zu erproben. Sie werden dabei unterstützt, verbesserte Lern- und Arbeitsmethoden zu erarbeiten, Stress zu reduzieren oder ihre Prüfungs- und Misserfolgsängste unter Kontrolle zu bringen. Mit dem individuellen Transfer von fehlender Fachkompetenz und der intensiven Vorbereitung auf die Prüfung wird ihnen eine erfolgreiche Gestaltung ihrer schulischen Laufbahn und die Erreichung ihrer Lernziele ermöglicht.

ADS/ADHS: Die Lernerziehung kann sowohl präventiv dazu dienen, den Boden für den Aufbau einer guten Lernsituation zu bereiten als auch zur Eliminierung blockierter Negativstrukturen und -verhalten beizutragen. Dabei wird die Lehrtherapie an die persönlichen Bedürfnisse, Fertigkeiten und Interessenslagen des einzelnen Studierenden angepaßt und erlaubt so ein positives, selbstverstärkendes und stresslösendes Erlebnis.

Im Mittelpunkt der Lehrtherapie steht nicht das Defizit und die Schwäche des Lernenden, sondern seine Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dabei werden einzelne Verfahren und Hilfsmittel gewählt, die dem Studenten entsprechend sind und seiner Weiterentwicklung nützen. Es ist keine Lernmethode, keine psychotherapeutische Tätigkeit, auch keine Form des Coachings, die nur Wissensschwächen in Einzelfächern schließt, die durch verpasste Unterrichtsstunden oder eine Faulheit entstehen.

Es kann sich nicht lange auf eine Tätigkeit beschränken, ist aber immer wieder von anderen Sachen ablenkt. Dies wird in der schulischen Praxis zu einem Hindernis und der Lernprozess wird schwieriger. Sie können sich aber sehr gut auf das Wesentliche beschränken, was sie interessiert oder anspricht.

Aufgrund einer schlechten Stimulusauswahl ist die Sprache im Schulgang für solche Schüler ebenso bedeutsam wie die Sprache der Lehrer, die gerade versuchen zu unterrichten. Sämtliche Stimuli werden vom Baby, das quasi gebombt wird, gleichermaßen gut aufgenommen. Häufig wird zur gleichen Zeit eine Erinnerungsstörung festgestellt, die durch die Konzentrations- und Wahrnehmungsstörung hervorgerufen wird.

Häufig müssen Bestellungen mehrmals ausgeführt werden, bevor sich das Baby sie merken kann. Es ist auch nicht möglich, mehrere Aufgaben auf einmal zu erfüllen, und diese sind oft überwältigt. Im schulischen Bereich werden bei Schülern mit ADS/ADHS die folgenden Haupterscheinungen beschrieben: Überaktivität: Da überempfindliche Kleinkinder oft auch Motorikprobleme haben, ist ihre Schrift oft schlecht zu lesen.

Bei einem sehr häufigen Versagen eines Kindes können rasch Ängste vor einem Versagen entstehen. Die ablehnende Einstellung zum Lernen findet oft ihren Weg durch auffällige Verhaltensweisen, weil die Kleinen sich bemühen, diese ablehnend zu wirken. Zur genauen Abgrenzung von Aufmerksamkeitsproblemen und emotionalen Problemen ist eine exakte Erfassung der früheren Lernhistorie der betreffenden Schulkinder sowie eine präzise Ursachenstudie notwendig: Ist das Schulkind grundlegend unterfordert / überlastet?

Gibt es Leistungsdefizite des Kindes in einigen Bereichen? Lernst das Kleinkind weniger als andere Kleinkinder mit vergleichbaren Fähigkeiten? Besitzt das Kleinkind Untersuchungsängste und wird daher in seiner Effizienz unterdrückt? Konversationen mit Medizinern, Pädagogen, Erziehern, Erwachsenen und dem Kleinkind selbst sind bei der Suche nach der Ursache behilflich. Der Therapieplan richtet sich nach dem jeweiligen Schwerpunkt der Erkrankung des Schülers und besteht im Kern aus vier Therapiemodulen: Zwei Strategietraining: Hier wird den Kindern ein nachdenklicheres und kontrollierteres Benehmen vermittelt.

Wissenstransfer: Hier erfahren und praktizieren die Schüler, wie sie das Erlernte auf schulische Situationen anwenden können. Zielgerichtete Körperwahrnehmung, Bewegungsmelder, progressive Muskelrelaxation, kinetische Übung in Kombination mit Atmungsübungen unterstützen die Kleinen beim Verständnis ihrer Gefühle und Befürchtungen, was ihr Selbsteinschätzung verstärkt und ihnen zu einer verbesserten alltäglichen Struktur verhelfen. Motorische rastlose Kleinkinder, die dazu neigen, Meditationsstille abzulehnen, nutzen sensorische Entspannungsmethoden wie die fortschreitende Muskulaturentspannung nach Jakobsen.

Entscheidend für den Erfolg einer gelungenen Lernschule ist die Kooperation zwischen Kindern, Medizinern, Therapeuten und Erziehungsberechtigten. Im Rahmen gemeinsamer Diskussionen können Hilfen und Hinweise dazu beitragen, dass Lehrer und Erziehungsberechtigte die Lehrtherapie fördern und erfolgreich durchlaufen. Eine Aufgabe der Lehrtherapie ist es, den Kindern Hinweise und Beratung zu vermitteln, wie sie ihre Kleinen sinnvolle Unterstützung leisten können, weshalb die Lehrtherapie immer auch begleitete Eltern-Lehrer-Gespräche und Eltern-Lehrer-Abende mit einbezieht.

Außerdem stelle ich Ihnen gerne Elternkurse für Vorschulkinder, für elterliche Probleme und für Kinder, bei denen ADS/ADHS-Fälle diagnostiziert wurden, zur Verfügung. ADHS: Besonders belastend sind für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen betroffen.

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