Zuschuss Mittagessen

Grant Mittagessen

nicht die Subvention, sondern das Essen. Grundsätzlich ist das Mittagessen in den regelmäßigen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen enthalten. Essenszuschuss: Wie ist das und wie können Sie davon profitabel sein?

Die Versorgung Ihrer Mitarbeitenden mit leckeren Mittagessen erhöht ihre Arbeitszufriedenheit und damit auch ihre Leistungsfähigkeit. Dafür müssen jedoch sowohl das Untenehmen als auch der Arbeitnehmer einen hohen Beitrag zahlen, so dass am Ende wenig nachlässt. So würde beispielsweise eine regelmäßige Lohnerhöhung von 100 EUR pro Kalendermonat den Auftraggeber etwa 120 EUR ausmachen.

Auf etwa 50 EUR davon muss der Angestellte Steuern zahlen - so dass nur noch 50 EUR übrig sind. Daher sind Gehaltssteigerungen für den Mitarbeitenden in den seltensten Fällen ein echter Vorzug. Die Sachbezüge sind eine Ware oder eine Leistung, die der Auftraggeber neben dem Lohn erbringt - zum Beispiel ein Firmenwagen, ein Diensthandy oder Kraftstoffgutscheine.

Auf Sachleistungen entfällt ein Steuerfreibetrag von 44 EUR pro Vormonat. Dabei kann ein steuerlich optimierter Nutzen von bis zu 6,33 EUR pro Tag und Arbeitnehmer erzielt werden*. Der Verpflegungszuschuss verschafft dem Arbeitnehmer einen finanziellen Nutzen, da seine Lebensunterhaltskosten durch freie oder ermäßigte Verpflegung reduziert werden. Vereinfacht ausgedrückt: Es gibt einen offiziellen Sachbezug für Mittagessen, der 2018 3,23 EUR pro Arbeitnehmer und Tag betragen wird.

Die Steuerbehörde kümmert sich nicht um den tatsächlichen Reisepreis - für ein Mittagessen berechnen wir eine Pauschale von 3,23 EUR. Zusätzlich kann der Auftraggeber einen zusätzlichen, steuerfreien Beitrag von bis zu 3,10 EUR zahlen. Daraus resultiert ein Gesamtwert von 6,33 EUR pro Mittagessen. Trägt der Arbeitnehmer eine über dem offiziellen Sachbezugswert liegende Unterdeckung, hat er keinen kapitalgedeckten Einnahmevorteil.

Immerhin hat er selbst dafür gezahlt, was ein Mittagessen offiziell ausmacht. Wenn ein Mitarbeiter z.B. 3,50 EUR zu seinem Mahl beiträgt, gibt es aus steuerlicher Hinsicht aus steuerlicher Hinsicht keinen finanziellen Vorzug. Abweichend hiervon ist die Situation, wenn die Nachzahlung des Mitarbeiters unter dem offiziellen Sachbezug von 3,23 EUR liegen sollte.

Bezahlt er nur 2,50 EUR für sein Essen, entsteht eine Unterschiedsbeträge von 0,73 EUR, die als monetärer Vorzug steuerpflichtig sind. Dafür kann der Unternehmer die Lohntarife zu einem Pauschalsatz von 25 Prozent zahlen, womit die Sozialversicherungsbeiträge mindestens aufgehoben werden. Die offizielle Sachbezüge in Höhe von EUR 3,23 werden daher entweder vom Dienstgeber zu einem Pauschalsatz von 25% besteuert, aus dem Nettogehalt des Dienstnehmers bezahlt oder, wie im vorstehenden Beispiel, geteilt.

Darüber hinaus kann der Unternehmer einen Zuschuss bewilligen, der steuer- und sozialversicherungsfrei bis zu einem Höchstbetrag von 3,10 EUR in jedem Jahr ist. Eine Verpflegungsbeihilfe ist unversteuert, wenn ihr Gegenwert 6,33 EUR (ab 2018) nicht überschreitet (Sachbezugswert 3,23 EUR plus versteuerungsfreier Arbeitgeberbeitrag 3,10 EUR) und der Mitarbeiter selbst mind. 3,23 EUR bezahlt.

Aus Gründen der Vollzähligkeit ist auch zu beachten, dass pro Mitarbeiter und Werktag nur eine Förderung erteilt werden darf. Viel Spaß beim Mittagessen!

Auch interessant

Mehr zum Thema